Medieninformation der Polizei München vom 25.09.2024
1493. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin; eine Person verletzt – Neuhausen
1494. Organisierter Callcenterbetrug: sog. Schockanruf – Neuhausen
1495. Verkehrsunfall; Pkw fährt gegen Müllcontainer; eine Person verletzt – Neuperlach
1496. Raubdelikt – Milbertshofen
1497. Illegale Glückspielautomaten: Polizei durchsucht Gaststätte – Berg am Laim
Wiesnberichte:
1498. Widerstand und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
1499. Gefährliche Körperverletzung
1500. Vergewaltigung; Festnahme eines Tatverdächtigen
1501. Politisch motivierte Kriminalität
1493. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin; eine Person verletzt – Neuhausen
Am Dienstag, 24.09.2024, gegen 17:30 Uhr wurde der Notruf telefonisch über einen Unfall informiert.
Ein 27-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Dachau fuhr in einem Pkw, VW, auf der Leonrodstraße stadtauswärts. An der Kreuzung zum Leonrodplatz hielt er an und wollte seinen Pkw aus bislang unbekannten Gründen zurücksetzen. Zu diesem Zeitpunkt überquerte eine über 80-jährige Fußgängerin mit Wohnsitz in München die Fahrbahn der Leonrodstraße.
Als sich die über 80-Jährige hinter dem Pkw befand, begann der 27-Jährige sein Rangiermanöver und es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden.
Die über 80-Jährige stürzte und verletzte sich. Sie wurde vom Rettungsdienst in eine Münchner Klinik gebracht. Der 27-Jährige blieb unverletzt.
Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.
1494. Organisierter Callcenterbetrug: sog. Schockanruf – Neuhausen
Am Dienstag, 24.09.2024, zwischen 19:30 Uhr und 20:45 Uhr, erhielt eine 69-Jährige mit Wohnsitz München einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser informierte sie, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht habe und dadurch ein Kind verstorben war. Um die Tochter aus der Haft zu entlassen, sollte die 69-Jährige eine Kaution in einem fünfstelligen Bereich an einen Abholer übergeben. Da sie diesen Betrag jedoch nicht vorrätig hatte, wurde sie nach anderen Wertgegenständen gefragt und daraufhin gab sie an, dass sie Goldschmuck und Goldbarren habe.
Im Verlauf des weiteren Telefonats wurden ein Übergabeort und eine Übergabezeit für diese Wertgegenstände vereinbart. Anschließend übergab die 69-Jährige diese an eine männliche Person in der Nähe der Wohnung. Der unbekannte Täter entfernte sich daraufhin in Richtung Hübner Straße.
Bei der Rückkehr der 69-Jährigen in ihr Zuhause, traf sie dort auf ihre Tochter und erkannte daraufhin den Betrug. Sofort wurde der Polizeinotruf 110 durch ihre Tochter verständigt. Von der Münchner Polizei wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen aufgenommen. Diese erbrachten keine Hinweise auf Tatverdächtige.
Das Kommissariat 61 (Organisierter Callcenterbetrug) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter (Abholer) wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, südeuropäische Erscheinung, schwarze Haare, graue Strickjacke, schwarze Handschuhe, schwarze Umhängetasche
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Volkartstrasse und Hübner Strasse Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München (Kommissariat 61), Tel.: 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Warnhinweis:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch falsche Polizeibeamte:
• Halten Sie in allen Fällen telefonisch Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
• Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
• Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
• Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
• Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen. Stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
1495. Verkehrsunfall; Pkw fährt gegen Müllcontainer; eine Person verletzt – Neuperlach
Am Dienstag, 24.09.2024, gegen 19:00 Uhr, fuhr ein 64-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Pkw, BMW, auf der Staudingerstraße stadteinwärts. Während der Fahrt erlitt der 64-Jährige eine plötzliche Erkrankung und wurde bewusstlos.
Dem Straßenverlauf der Staudingerstraße (Linkskurve) konnte er aufgrund dessen nicht folgen, sodass er nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit einem dort befindlichen Müllcontainer kollidierte. Anschließend kam der Pkw in einem Gebüsch zum Stillstand. Passanten, welche den Unfall beobachteten, verständigten umgehend den Notruf.
Aufgrund seiner Erkrankung wurde der 64-Jährige an der Unfallörtlichkeit reanimationspflichtig. Die erste eintreffende Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums München begann umgehend mit der Reanimation des 64-Jährigen. Der 64-Jährige wurde dem hinzugerufenen Rettungsdienst übergeben und konnte weiter erfolgreich reanimiert werden. Anschließend wurde er zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Münchner Krankenhaus verbracht.
Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro.
Während der Unfallaufnahme kam es zu geringen Verkehrsstörungen, da die Staudingerstraße für ca. eine Stunde gesperrt wurde.
Die Ermittlungen in diesem Fall übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.
1496. Raubdelikt – Milbertshofen
Am Dienstag, 24.09.2024, gegen 17:30 Uhr, befand sich ein 36-Jähriger mit Wohnsitz in München, welcher sich im Rollstuhl befindet, im Innenhof eines Gebäudekomplexes. Dort wurde er von einem 14-Jährigen mit Wohnsitz in München angesprochen und nach einem Feuerzeug gefragt.
Als der 36-Jährige seine Bauchtasche öffnete um ein Feuerzeug herauszuholen, griff der 14-Jährige in die Bauchtasche und entnahm das sichtbare Bargeld im Wert von mehreren 100 Euro.
Während der Tathandlung wurde der 36-Jährige durch zwei bislang unbekannte Täter, welche offensichtlich Freunde des 14-Jährigen waren, durch Festhalten im Rollstuhl fixiert. Der Tatverdächtige und die zwei unbekannten Täter flüchteten unter Mitnahme der Tatbeute nach der Tat aus dem Innenhof in unbekannte Richtung.
Der 36-Jährige verständigte umgehend den Notruf der Polizei.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 14-Jährige Tatverdächtige durch zivile Einsatzkräfte der Münchner Polizei ermittelt und später festgenommen werden. Er wurde wegen des Raubdeliktes angezeigt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 14-Jährige entlassen.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die unbekannten Täter können wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 18 Jahre alt, südeuropäisches Erscheinungsbild, Vollbart; Jeans, blaue Weste
Männlich, 16-18 Jahre alt, südeuropäisches Erscheinungsbild; schwarze Jogginghose, brauner Kapuzenpullover
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Knorrstraße, Zietenstraße, Käferloherstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1497. Illegale Glückspielautomaten: Polizei durchsucht Gaststätte – Berg am Laim
Am Freitag, 13.09.2024, 19:00 Uhr, durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei München eine Gaststätte in Berg am Laim wegen des Verdachts der Aufstellung von illegalen Glückspielautomaten. Im Rahmen von Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf diese Situation in diesem Betrieb. Aus diesem Grund sowie aufgrund der weiteren polizeilichen Ermittlungen konnte beim Amtsgericht München eine Durchsuchung für die Räumlichkeiten der Gaststätte erwirkt werden.
Im Rahmen der Durchsuchung konnten durch die eingesetzten Polizeibeamten acht illegale Glückspielautomaten festgestellt werden. Diese und darin befindliches Bargeld (über 1.000 EUR) wurden beschlagnahmt. Dazu ergab sich ein konkreter Tatverdacht gegen eine 41-Jährige und einen 40-Jährigen (beide mit Wohnsitzen in München) wegen der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels. Diese beiden Personen waren bei der Durchsuchung nicht vor Ort.
Die Ermittlungen hierzu werden beim Kommissariat 33 (Organisierte Kriminalität) geführt.
Kommissariat 33 (Organisierte Kriminalität):
Das Kommissariat 33 der Münchner Polizei ist für die Überwachung und Kontrolle von Glücksspiel und damit verbundenen Straftaten zuständig. Zu den Hauptaufgaben des Kommissariats gehört demnach die Bekämpfung illegaler Glücksspielaktivitäten sowie die Durchführung verdeckter Strukturermittlungen. Dabei arbeiten die Ermittler eng mit anderen Behörden zusammen, um die Netzwerke illegaler Glücksspielbetreiber zu zerschlagen und die kriminellen Strukturen aufzudecken. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf dem Schutz der Bevölkerung vor den negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen illegalen Glücksspiels. Das Kommissariat 33 leistet auch präventive Arbeit, um die Bevölkerung über die Risiken und rechtlichen Konsequenzen illegalen Glücksspiels aufzuklären und so die öffentliche Sicherheit zu erhöhen.
Hinweis:
Glücksspiel ist staatlich reguliert: Hierzu gehört beispielsweise die Ziehung der Lottozahlen oder auch Glücksspiel in Casinos. Die gesetzlichen Regelungen dienen dem Spielerschutz und sollen privates Glücksspiel, das mit einer erhöhten Suchtgefahr verbunden ist, unterbinden. Ein Glücksspiel (i.S. § 3 GlüStV) liegt vor, wenn im Rahmen eines Spiels für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Ein öffentliches Glücksspiel liegt immer dann vor, wenn für einen größeren, nicht geschlossenen Personenkreis eine Teilnahmemöglichkeit besteht oder es sich um gewohnheitsmäßig veranstaltete Glücksspiele in Vereinen oder sonstigen geschlossenen Gesellschaften handelt. Private Pokerrunden um Geld und Sachpreise sind dennoch erlaubt, solange mehrere Regeln (wie z. B. keine Öffentlichkeit, keine Regelmäßigkeit, kein Einkaufen (buy-in) ins Spiel) beachtet werden.
Prävention:
Alle Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen, die über eine Erlaubnis oder Konzession nach dem Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland 2021 verfügen, sind auf der sogenannten „White List“ zu finden. Hier können Anbieter einfach überprüft werden. Schützen Sie sich vor einer Strafanzeige. Informieren Sie sich, bevor Sie an einem Glücks- oder Lottospiel im Internet teilnehmen über folgenden
Link: https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/erlaubnisfaehigesgluecksspiel/whitelist
Wiesnbericht:
1498. Widerstand und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
Am Dienstag, 24.09.2024, gegen 20:30 Uhr, wurde ein 32-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Landsberg a. Lech einer Personenkontrolle durch die Polizei unterzogen, da die Beamten den Verdacht hatten auf einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Bei der Ansprache durch die Polizeibeamten rannte der 32-Jährige auf einen der Polizeibeamten zu, schlug dabei mit seinen Armen um sich und stieß mit seiner Körperseite gegen das Gesicht des Polizeibeamten. Daraufhin fielen beide zu Boden. Dort versuchte der 32-Jährige sich von den Polizeibeamten loszureißen.
Bei seiner Festnahme leistete der 32-Jährige Widerstand. Nachdem er gefesselt werden konnte, wurde er durch die Polizeibeamten auf die Wiesnwache gebracht.
Der Polizeibeamte wurde bei dem Vorfall so verletzt, dass er nicht weiter seinen Dienst verrichten kann.
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige von der Wiesnwache entlassen. Er wurde wegen des Widerstands und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte angezeigt.
1499. Gefährliche Körperverletzung
Am Montag, 23.09.2024, gegen 23:10 Uhr, befanden sich ein 32-Jähriger und eine 32-Jährige (beide mit Wohnsitz in München) an einem Ausschank auf dem Festgelände. Dort wurde die 32-Jährige von einem bislang unbekannten Täter von hinten angerempelt.
Der 32-Jährige sprach den Täter daraufhin an, woraufhin dieser dem 32-Jährigen unvermittelt mit einem Maßkrug gegen die Schläfe schlug. Der 32-Jährige erlitt eine Platzwunde und brach zusammen. Der Täter trat noch einmal in Richtung des am Boden Liegenden. Anschließend wurde der Täter von einer männlichen Person weggezogen und beide verließen die Tatörtlichkeit über die Matthias-Pschorr-Straße in Richtung Esperantoplatz.
Der 32-Jährige begab sich später zur Wiesnwache, um dort Anzeige zu erstatten.
Das Kommissariat 24 (Körperverletzungsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 45 Jahre alt, 180 cm groß, dick; trug Straßenkleidung, dunkle Jacke
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Matthias-Pschorr-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1500. Vergewaltigung; Festnahme eines Tatverdächtigen
Am Montag, 23.09.2024, gegen 23:00 Uhr, befand sich eine 22-Jährige aus Großbritannien auf dem Münchner Oktoberfest. Dort besuchte sie mit einer Freundin einen Schaustellerbetrieb. Auf dem dortigen Parcours stürzte sie mehrmals. Ein zu diesem Zeitpunkt noch unbekannter Täter kam der 22-Jährigen zu Hilfe und hob sie auf. Dabei fasste er ihr unter den Dirndlrock und führte sexuelle Handlungen an ihr aus. Die 22-Jährige wandte sich im Anschluss an ihre Freundin. Zusammen begaben sie sich auf die Wiesnwache und erstatteten Anzeige.
Im Rahmen der sofort von der Wiesnwache aufgenommenen Ermittlungen ergab sich ein konkreter Tatverdacht gegen einen 34-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland, der auf dem Festgelände tätig ist.
Am Dienstag, 24.09.2024, konnte er gegen 16:30 Uhr auf dem Festgelände von Beamten der Wiesnwache festgenommen werden. Er wurde wegen der Tat angezeigt und im weiteren Verlauf der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter entscheidet am heutigen Tag über die Haftfrage.
Das Kommissariat 15 (Sexualdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1501. Politisch motivierte Kriminalität
Am Dienstag, 24.09.2024, gegen 18:10 Uhr, befand sich ein 19-jähriger Serbe mit Wohnsitz in Serbien zusammen mit Freunden an einem Tisch in einem Biergarten auf dem Oktoberfest. Dort wurden sie von Sicherheitsdienstmitarbeitern aufgefordert, den Tisch zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen sie nach.
Beim Verlassen des Biergartens zeigte der 19-Jährige den sogenannten Hitlergruß. Die Geste war für die anderen Biergartenbesucher deutlich sichtbar. Der 19-Jährige wurde durch die verständigten Polizeibeamten festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Nach einer Anzeigenerstattung, Zahlung einer Sicherheitsleistung und Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige von der Wiesnwache wieder entlassen.