27.01.2025, Polizeipräsidium Oberpfalz

1. Nachtrag zur Verfolgungsfahrt in Rimbach – Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Mordes

RIMBACH, LKR. CHAM. Am 26. Januar 2025 kam es bei Rimbach zu einer gefährlichen Verfolgungsfahrt, die nur durch den Einsatz mehrerer Streifenwagen beendet werden konnte. Der 35-jährige deutsche Fahrer, der mutmaßlich unter Drogeneinfluss stand und keine gültige Fahrerlaubnis besaß, wurde nach zwei Kollisionen mit Polizeifahrzeugen festgenommen. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt nun in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg u. a. wegen versuchten Mordes. Der 35-jährige Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.

Bisherige Ermittlungen haben ergeben, dass die rücksichtslose Fahrweise des 35-jährigen Tatverdächtigen während der Verfolgungsfahrt am 26. Januar zu mehreren gefährlichen Situationen für andere Verkehrsteilnehmer führte. Insbesondere auf der Staatsstraße 2140 und in der Ortsdurchfahrt von Rimbach mussten unbeteiligte Fahrer stark abbremsen oder ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Diese riskanten Manöver stellen eine erhebliche Gefährdung für die öffentliche Sicherheit dar.

Zudem beläuft sich der Sachschaden an den beteiligten Polizeifahrzeugen aufgrund der mehrfachen Kollisionen auf einen hohen fünfstelligen Betrag. Angesichts der schweren Vorwürfe und des Versuchs, Polizeikräfte durch rücksichtsloses Verhalten zu gefährden, ermittelt die Kriminalpolizei Regensburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg u. a. wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Am 27. Januar 2025 wurde der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Mann. Die Kriminalpolizei Regensburg bittet weiterhin Zeugen oder Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Mannes gefährdet oder geschädigt wurden, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 oder bei jeder anderen Polizeiinspektion zu melden.

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