24.01.2025, Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Polizeistation Senden bezieht neues Dienstgebäude

SENDEN. Ende Januar zieht die Polizei Senden in ein neues Dienstgebäude. Der Neubau bietet optimale Bedingungen für zukunftsorientierte Polizeiarbeit und stärkt die Präsenz in der Region. Das 4,5-Millionen-Euro-Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Polizei realisiert.

Die Polizeistation Senden wird am 27. und 28. Januar 2025 ihr neues Dienstgebäude in der Kemptener Straße beziehen. Das Gebäude bietet auf vier Stockwerken eine Nutzfläche von rund 880 Quadratmetern und verfügt über eine Tiefgarage sowie oberirdische Stellplätze. Der Standort befindet sich in unmittelbarer Nähe zur bisherigen Dienststelle und dem Rathaus von Senden. Der Spatenstich für das neue Gebäude erfolgte am 26. Oktober 2023. Mit dem Umzug wird die Polizeistation die bisherigen Räumlichkeiten im Rathaus verlassen, die seit 1985 genutzt wurden. Aufgrund begrenzter Platzverhältnisse war dort keine Weiterentwicklung mehr möglich, was den Neubau erforderlich machte.

Das neue Gebäude erfüllt sämtliche Anforderungen an einen modernen, funktionellen Polizeibau und lässt zudem eine flächenmäßige Weiterentwicklung der Dienststelle in Senden zu. Bauherr des Projekts ist jedoch nicht die Polizei selbst, sondern die Sendener Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG), eine Tochtergesellschaft der Stadt Senden. Die SWSG errichtete das Bürogebäude, wobei die Polizei als Mieter einzieht. Die polizeispezifischen Einbauten werden durch die Polizei selbst finanziert. Die Gesamtkosten des Neubaus beliefen sich auf rund 4,5 Millionen Euro, wobei die Stadt Senden das Projekt mit 1,45 Millionen Euro bezuschusste.

Die zentrale Lage Sendens als zweitgrößte Stadt im Landkreis Neu-Ulm macht den Standort besonders attraktiv. Mit rund 23.000 Einwohnern und einer hervorragenden Anbindung an die Autobahnen A7 und A8 sowie die Bahnstrecken nach Ulm und Weißenhorn ist Senden sowohl für Unternehmen als auch für die Polizei von strategischer Bedeutung.

Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner unterstreicht, dass der Neubau einen klaren Ausdruck des Bekenntnisses zum Polizeistandort Senden und zum gesamten nördlichen Landkreis darstellt. „Die Einsatzbelastung im Bereich Senden und Neu-Ulm ist eine der höchsten im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Ziele der Polizeireform des Polizeipräsidiums sind die Bildung von leistungsstarken Dienststellen und mittelfristig eine Verlagerung von Personal zu den Arbeitsschwerpunkten. Mit der Angliederung der PSt Senden an die PI Neu-Ulm und dem Neubau für die Polizei in Senden wurden dafür optimale Voraussetzungen geschaffen.“

Bereits zum 21. Januar 2025 wurde die Polizeistation Senden organisatorisch an die Polizeiinspektion Neu-Ulm angebunden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Ressourcen zu bündeln, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und den operativen Dienst gezielt zu stärken. Mit dem neuen Dienstgebäude und der organisatorischen Anbindung an die Polizeiinspektion Neu-Ulm wird die Polizeistation Senden neu aufgestellt, um den Sicherheitsbedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.

Die Stadt Senden und die Polizei haben in enger Zusammenarbeit dieses Projekt realisiert. Die hervorragende Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und der Polizei hat maßgeblich zum Erfolg dieses Vorhabens beigetragen.

Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner dankt der Stadt Senden und insbesondere Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf für die tatkräftige Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts: "Das Engagement und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten waren entscheidend für den erfolgreichen Umzug der Polizeistation."

Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf hebt hervor: "Die Stadt Senden freut sich sehr, dass das Arbeitsumfeld der Polizeibeamtinnen und -beamten nun ihrer hervorragenden und nicht immer einfachen Arbeit entspricht. Schon jetzt zeigt sich, dass auch die organisatorische Anbindung an die Polizeiinspektion Neu-Ulm nur Vorteile für den Polizeistandort Senden bringt.“ In den Gesprächen mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und insbesondere Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner herrsche immer ein großes Verständnis für die Anliegen der Stadt in Bezug auf Sicherheitsthemen. „Ohne dieses gute Miteinander wäre eine so schnelle Umsetzung des Neubauprojekts nicht möglich gewesen."

 

Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).