Medieninformation der Polizei München vom 19.01.2025
106. Brand in einer Tiefgarage – Ismaning
107. Polizeieinsatz wegen einer Bedrohung - Ramersdorf
108. Größerer Polizeieinsatz wegen einer Bedrohungssituation - Ramersdorf
109. Raubdelikt – Berg am Laim
110. Verkehrsunfall mit einem Pkw; eine Person verletzt - Sauerlach
106. Brand in einer Tiefgarage – Ismaning
Am Freitag, 17.01.2025, gegen 10:30 Uhr, alarmierte eine Zeugin den Notruf und sie teilte mit, dass in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses ein Pkw brennen würde.
Sofort wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Die Polizei sperrte den Bereich um die Örtlichkeit ab und die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der Pkw brannte bei dem Vorfall vollständig aus.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden weitere dort geparkte Fahrzeuge und Teile der Tiefgarage beschädigt. Personen wurden dabei nicht verletzt.
Nach den ersten vorläufigen Erkenntnissen der Polizei begann der Brand, als der Pkw in der Tiefgarage fuhr. Der Fahrer konnte daraufhin das Fahrzeug sofort verlassen.
Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Es entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro.
107. Polizeieinsatz wegen einer Bedrohung – Ramersdorf
Am Freitag, 17.01.2025, gegen 11:00 Uhr, wurde der Polizei Notruf 110 über eine bedrohliche Situation in einem Mehrfamilienhaus informiert.
Dort hatte ein 57-jähriger Bewohner ein Küchenmesser in der Hand und er drohte, andere Personen damit zu verletzen.
Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt, um die Situation zu klären. Die Beamten betraten die Wohnung und konnten den 57-Jährigen dort sichern. Der Mann wurde dabei nicht verletzt und das Küchenmesser wurde aufgefunden und sichergestellt.
Aufgrund seines gefährdenden Verhaltens wurde der 57-Jährige in eine psychiatrische Klinik gebracht. Er wurde wegen einer Bedrohung angezeigt.
Nach den ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort könnte eine bevorstehende Durchsetzung eines privatrechtlichen Anspruchs im Rahmen eines Mietverhältnisses ursächlich für das gefährdende Verhalten des 57-Jährigen gewesen sein.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 26.
108. Größerer Polizeieinsatz wegen einer Bedrohungssituation – Ramersdorf
Am Samstag, 18.01.2025, gegen 13:35 Uhr, wurde der Notruf der Polizei 110 von einer Mitteilerin über eine mögliche Bedrohungssituation in einem Mehrfamilienhaus informiert. Ein 18-jähriger Bewohner soll im Besitz einer Schusswaffe sein und gedroht haben, diese gegen eine andere Person einzusetzen. Konkretere Informationen zur Art der Waffe und einer genaueren Örtlichkeit innerhalb des Hauses wurden nicht angegeben.
Um diese unklare und möglicherweise gefährliche Situation zu klären, wurden mehrere Streifen, darunter auch Kräfte einer Einsatzhundertschaft, sofort zum angegebenen Haus geschickt.
Es wurden mehrere Örtlichkeiten in dem Haus von der Polizei überprüft. Der 18-Jährige konnte dabei in einem Treppenhaus angetroffen und festgenommen werden. Eine Waffe wurde bei ihm nicht aufgefunden. Zwei Wohnungen, in denen sich nach den polizeilichen Erkenntnissen eine Waffe hätte befinden können, wurden überprüft. Auch dort wurde keine Waffe aufgefunden.
Bei dem 18-Jährigen wurde eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt und er wurde wegen einer Bedrohung angezeigt. Er wurde von der Polizei über sein Verhalten und die möglichen strafrechtlichen Konsequenzen belehrt und danach wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Klärung der Details des am Notruf angegebenen Sachverhalts, werden vom Kommissariat 26 übernommen.
109. Raubdelikt – Berg am Laim
Am Samstag, 18.01.2025, gegen 21:30 Uhr, teilte eine Mitteilerin über den Polizei Notruf 110 einen Raubüberfall in einer Tankstelle mit.
Sofort wurden mehrere Streifen der Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Nach den ersten Erkenntnissen betrat ein maskierter Täter mit einem Schlagstock die Tankstelle, in der sich zwei Mitarbeiter befanden.
Es kam zu einem Gerangel zwischen einem Mitarbeiter und dem unbekannten Täter, bei dem der Täter mit dem Schlagstock auf den Mitarbeiter einschlug. Dabei wurde der Mitarbeiter verletzt. Der Täter verließ daraufhin den Tatort ohne eine Tatbeute.
Intensive Fahndungsmaßnahmen, an denen mehrere Streifen sowie ein Diensthund beteiligt waren, wurden aufgenommen. Diese erbrachten keinen Hinweis auf den Täter. Vor Ort wurden von der Münchner Kriminalpolizei Spurensicherungsarbeiten durchgeführt. Der verletzte Mitarbeiter wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in eine Klinik verbracht.
Das Kommissariat 21 hat die Ermittlungen übernommen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 165 cm, ca. 17 – 20 Jahre, schwarz bekleidet, schwarze Hose mit weißen Streifen, schwarze Maske.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Schlüsselbergstraße, Grafinger Straße, Innsbrucker Ring und Bad Schachener Straße (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
110. Verkehrsunfall mit einem Pkw; eine Person verletzt - Sauerlach
Am Sonntag, 19.01.2025, gegen 02:45 Uhr, befuhr ein 18-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Pkw, VW, die Hofoldinger Straße in Sauerlach in westliche Richtung.
Er überfuhr einen dortigen Kreisverkehr. Dadurch überschlug sich der Pkw und er kam danach auf einem angrenzenden Tankstellengelände zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der Pkw stark beschädigt und der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug herausgerissen. Dazu wurden ein weiteres dort stehendes Fahrzeug sowie mehrere Verkehrsschilder beschädigt.
Mehrere Zeugen alarmierten den Notruf und Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wurden zur Unfallörtlichkeit geschickt.
Da der verletzte Fahrer angab, dass er nicht gefahren wäre, sondern einer von zwei weiteren Mitinsassen, die sich entfernt hatten, wurden intensive Suchmaßnahmen nach diesen möglicherweise verletzten Personen aufgenommen. An diesen Absuchen waren auch die Freiwillige Feuerwehr Sauerlach und ein Diensthund der Polizei beteiligt. Bei weiteren Abklärungen und Befragungen am Unfallort konnte von der Polizei aber geklärt werden, dass diese Angaben des Fahrers nicht stimmten und er alleine mit dem Pkw fuhr.
Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Da es Hinweise auf einen möglichen Konsum von Alkohol und Betäubungsmitteln gab, wurde auch eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der Pkw wurde ebenfalls sichergestellt und abgeschleppt.
Der 18-Jährige wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehres angezeigt. Die Münchner Verkehrspolizei führt die Ermittlungen.