Einbruch in Rohstoffhandel | Tatverdächtige in Untersuchungshaft
DURACH, LKR. OBERALLGÄU. Die Täterschaft, welche am 21. Juli 2024 in das Betriebsgelände eines Rohstoffhandels in Oberkottern eingebrochen war, sitzt in Untersuchungshaft. Die Kripo Kempten ermittelte die Identität der beiden Männer, welche sich wegen eines ähnlichen Deliktes bereits in Haft befinden.
Am 21. Juli 2024 berichteten wir über den Einbruch einer damals unbekannten Täterschaft auf dem Gelände eines Rohstoffhandels in Durach. Die Kripo Kempten ermittelte nun die Identität der mutmaßlichen Täter. Es handelt sich dabei um zwei Männer im Alter von 21 und 27 Jahren. Die Ermittler hatten mithilfe der Spurenauswertung Abgleiche mit ähnlich gelagerten Einbrüchen durchgeführt und dabei festgestellt, dass es tatsächlich zwei Treffer gab. Die beiden Männer waren dann Mitte August in einen Rohstoffhandel im Landkreis Böblingen eingestiegen und erstmals auf frischer Tat festgenommen worden. Sie kamen wieder auf freien Fuß und einen Monat später hatten sie erfolgreich einen Einbruch im Landkreis Erding verübt und zuletzt im Oktober einen Einbruch in Karlsruhe, bei dem sie dann erneut auf frischer Tat festgenommen und bereits einen Tag später durch das Amtsgericht Karlsruhe rechtskräftig zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden sind. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut befinden sie sich derzeit in Untersuchungshaft wegen des Einbruchs im Landkreis Erding. Zielrichtung ihrer Einbrüche war stets das Erlangen von wertigen Metallen zum Zwecke des Weiterverkaufs. Bei der Tat im Juli in Durach hatten sie sich knapp anderthalb Tonnen Metalle zurechtgelegt, bevor sie von einem Mitarbeiter ungeplant gestört wurden und flüchten mussten. Hierzu leitet die Staatsanwaltschaft Kempten die Ermittlungen gegen die beiden in Männer und prüft, ob durch sie noch weitere Eigentumsdelikte begangen worden sind. (KPI Kempten)
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