Medieninformation der Polizei München vom 03.10.2024
1566. Festnahme durch Taschendiebfahnder – Ludwigsvorstadt
1567. Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person verletzt – Neuperlach
1568. Verkehrsunfall zwischen Kleintransporter und Pkw; drei Personen verletzt – Hohenbrunn
1569. Größerer Polizeieinsatz – Altstadt
Wiesnbericht:
1570. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl
1571. Gefälschter Mitarbeiterausweis
1572. Widerstand und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
1573. Körperverletzungsdelikt
1566. Festnahme durch Taschendiebfahnder – Ludwigsvorstadt
Am Dienstag, 01.10.2024, gegen 23:30 Uhr, wurden die Taschendiebfahnder im Bereich des Hauptbahnhofs auf einen 45-jährigen Rumänen, ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet, aufmerksam, da dieser auffällig die Passanten beobachtete.
Kurze Zeit später konnte der 45-jährige Tatverdächtige dabei beobachtet werden, wie er versuchte einer 45-Jährigen, mit Wohnsitz in Frankfurt am Main, die Geldbörse aus der Gesäßtasche zu entwenden, was jedoch nicht gelang. Kurze Zeit später begab sich der Tatverdächtige auf eine Rolltreppe, wo er einer 36-Jährigen, mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck, von hinten die Geldbörse aus der Handtasche zog.
Kurz nach der vollendeten Tat wurde der 45-jährige Tatverdächtige durch die Taschendiebfahnder festgenommen.
Die Geldbörse der 36-Jährigen konnte in der Innentasche der Jacke des Tatverdächtigen aufgefunden und der glücklichen Geschädigten wieder ausgehändigt werden. Zudem führte der Tatverdächtige einen Schlüssel von einem Schließfach mit sich. In diesem konnten zusätzlich zwei Mobiltelefone aufgefunden werden, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls aus Taschendiebstählen stammen dürften.
Nach einer Anzeige wegen des besonders schweren Falls des Taschendiebstahls und dem Abschluss aller erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Folgetag wurde durch den Ermittlungsrichter ein Haftbefehl erlassen.
Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 55 (u.a. Taschendiebstahl) übernommen.
1567. Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person verletzt – Neuperlach
Am Mittwoch, 02.10.2024, gegen 11:30 Uhr, fuhr ein 16-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Cube Fahrrad auf der Rudolf-Zorn-Straße und näherte sich auf Höhe des Max-Reinhardt-Wegs dem Fußgängerüberweg, welchen er überqueren wollte.
Zur gleichen Zeit fuhr ein bislang unbekannter Fahrer eines Pkw (silber) auf der Rudolf-Zorn-Straße in Richtung der Therese-Giehse-Allee.
Als der 16-Jährige den Fußgängerüberweg überquerte, kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Fahrrad. Die Front des Pkw stieß gegen das Hinterrad, so dass der 16-Jährige zu Sturz kam.
Der Fahrer des Pkw hielt kurz an, entfernte sich dann aber von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Durch den Zusammenstoß wurde der 16-Jährige leicht verletzt. Eine Hinzuziehung eines Rettungsdienstes war nicht erforderlich.
Das Fahrrad wurde leicht beschädigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.
1568. Verkehrsunfall zwischen Kleintransporter und Pkw; drei Personen verletzt – Hohenbrunn
Am Mittwoch, 02.10.2024, gegen 14:50 Uhr, fuhr ein 20-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Freising mit einem VW Kleintransporter auf der Eduard-Buchner-Straße in Richtung der Friedrich-Bergius-Straße.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 54-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem VW Pkw auf der Georg-Knorr-Straße in Richtung des Ernst-Heinkel-Rings. Als Beifahrer befand sich ein 19-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München.
Im Kreuzungsbereich der Georg-Knorr-Straße und Eduard-Buchner-Straße wollten beide Fahrzeugführer die Kreuzung geradeaus überqueren. Hierbei kam es zur Kollision. Der Kleintransporter des 20-Jährigen wurde ausgehebelt und kippte auf die Seite. In der Folge kollidierte der Kleintransporter noch mit einem Lichtmast und einem Zaun.
Durch den Verkehrsunfall wurden alle drei Fahrzeuginsassen leicht verletzt. Der 20-Jährige und der 54-Jährige wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, während der 19-Jährige keine medizinische Behandlung benötigte.
Beide Fahrzeuge wurde schwer beschädigt. Der Lichtmast und der Zaun wurden leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf über Zehntausend Euro geschätzt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1569. Größerer Polizeieinsatz – Altstadt
Am Donnerstag, 03.10.2024, gegen 01:30 Uhr, wurde der Notruf der Polizei in Kenntnis gesetzt, dass in einer Diskothek vermutlich Reizgas versprüht wurde und mehrere Personen dadurch verletzt worden seien.
Demnach wurde ein Großaufgebot an Polizei- und Rettungskräften der Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort klagten mehrere Personen über Atemwegsreizungen und tränende Augen. Sie wurden durch den Rettungsdienst der Feuerwehr vor Ort versorgt und teilweise zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Tathergang übernommen.
Wiesnbericht
1570. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl
Am Mittwoch, 02.10.2024, gegen 18:00 Uhr, befand sich ein 24-Jähriger mit Wohnsitz in München in einem Festzelt im Bereich des Herren-WCs. Dort gab er sich als Toilettenmitarbeiter aus und entwendete das auf einem Teller abgelegte Bargeld.
Dies konnte durch eine Sicherheitsdienstmitarbeiterin beobachtet werden, welche ihn daraufhin ansprach und nach seinem Mitarbeiterausweis fragte. Daraufhin flüchtete der 24-Jährige in Richtung Schaustellerstraße.
Ein weiterer Sicherheitsdienstmitarbeiter konnte den 24-Jährigen einholen, festhalten und letztendlich den eingesetzten Polizeibeamten übergeben. Anschließend wurde der 24-Jährige zur Wiesnwache verbracht.
Das entwendete Bargeld konnte aufgefunden und im weiteren Verlauf dem Besitzer zurückgegeben werden.
Der 24-Jährge wurde nach Anzeigenerstattung und Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
1571. Gefälschter Mitarbeiterausweis
Am Mittwoch, 02.10.2024, gegen 20:00 Uhr, versuchte ein 24-Jähriger mit Wohnsitz in Baden-Württemberg sich mit einem gefälschten Mitarbeiterausweis Zugang zu einem Festzelt zu verschaffen.
Dort wurde er von einem Ordner am Eingang aufgehalten, der die Fälschung des Ausweises erkannte. Ein Abgleich der Personalien auf dem Mitarbeiterausweis mit dem Personalausweis des 24-Jährigen bestätigte den Verdacht. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter verständigte die Polizei, welche den 24-Jährigen auf die Wiesnwache verbrachte.
Der gefälschte Ausweis wurde sichergestellt und der 24-Jährige u.a. wegen Urkundenfälschung und des Verstoßes nach dem Urheberrechtsgesetzt angezeigt.
Nach Anzeigenerstattung und Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige wieder entlassen.
1572. Widerstand und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
Am Mittwoch, 02.10.2024, gegen 22:40 Uhr, wurde ein 33-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg aufgrund seines aggressiven Verhaltens vom Sicherheitsdienst aus dem Festzelt verwiesen.
Am Zeltausgang griff er die Sicherheitsdienstmitarbeiter durch Schläge an, woraufhin diese den 33-Jährigen zu Boden brachten. Dabei wurde der 33-Jährige verletzt. Zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter wurden durch die Schläge ebenfalls verletzt.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen den 33-Jährigen in Gewahrsam und verbachten ihn auf die Wiesnwache. Aufgrund seines fortlaufend aggressiven Verhaltens musste der 33-Jährige gefesselt werden. Er leistete mehrmals Widerstand gegen die Maßnahme der Polizeibeamten. Zudem biss er einem der Polizeibeamten in den Innenschenkel, wodurch dieser verletzt wurde und später ärztlich behandelt werden musste. Bei der Widerstandshandlung wurde ein weiterer Polizeibeamter leicht verletzt.
Der 33-Jährige konnte letztendlich in Sicherheitsgewahrsam genommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München verbracht werden. Dort wurde er am Donnerstag, 03.10 2024, gegen 06:00 Uhr wieder entlassen.
Der 33-Jährige wurden unter anderem wegen Widerstand und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte angezeigt.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 24 (Körperverletzungsdelikte) geführt.
1573. Körperverletzungsdelikt
Am Mittwoch, 02.10.2024, gegen 21:10 Uhr, befand sich eine 28-jährige schwangere Frau zusammen mit ihrem 30-jährigen Begleiter, beide mit Wohnsitz in München, und weiteren Personen in einem Festzelt auf dem Oktoberfest.
Die Gruppe wurde von einem Sicherheitsdienstmitarbeiter angesprochen und aufgefordert einen Durchgang zu verlassen, da man sich dort nicht aufhalten darf. Dieser Aufforderung kam die Gruppe nicht nach, weswegen Unterstützung von weiteren Sicherheitsdienstmitarbeitern angefordert wurde. Im weiteren Verlauf kam es kam zum Gerangel zwischen der Besuchergruppe und mehreren Sicherheitsdienstmitarbeitern.
Während dieser Situation stürzte die 28-Jährige zu Boden und wurde hierbei durch einen der Sicherheitsdienstmitarbeiter im Bereich des Bauchraumes verletzt.
Der 30-jährige Begleiter wurde dabei ebenfalls im Gesicht verletzt.
Sowohl die 28-Jährige und der 30-Jährige mussten im Anschluss medizinisch behandelt werden.
Gegen einen 24-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter des Zeltes wird jetzt u.a. wegen Körperverletzung ermittelt.
Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.