20.01.2025, Polizeipräsidium München

Medieninformation der Polizei München vom 20.01.2025

117.     Sachbeschädigung an mehreren Pkw – Unterhaching 

118.     Versuchte räuberische Erpressung – Freiham 

119.     Verkehrsschwerpunkt der Polizei München – Stadtgebiet München 


117.     Sachbeschädigung an mehreren Pkw – Unterhaching 

Im Zeitraum von Samstag, 18.01.2025, 19:30 Uhr bis Sonntag, 19.01.2025, 10:00 Uhr, wurden durch ein oder mehrere bislang unbekannte Täter eine Vielzahl von Pkw (über 20 Stück) durch Kratzer beschädigt. Die Halter der Fahrzeuge meldeten sich unabhängig voneinander bei der örtlichen Polizeiinspektion. Der Großteil der Fahrzeuge standen zum Tatzeitpunkt in derselben Straße.

Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Die örtlich zuständige Polizeiinspektion 31 (Unterhaching) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Fasanenstraße und Eulenweg (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Polizeiinspektion 31 (Unterhaching), Tel. 089/61562-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


118.     Versuchte räuberische Erpressung – Freiham 

Am Freitag, 17.01.2025 gegen 22:15 Uhr befand sich ein 14-Jähriger mit Wohnsitz in München im Bereich der Aubinger Allee in Freiham. Ein bislang unbekannter Täter sprach den 14-Jährigen an und forderte ihn auf, Bargeld zu übergeben. Als der Jugendliche dem nicht nachkam, schlug der unbekannte Täter den 14-Jährigen mit der Faust in den Kopfbereich. Der 14-Jährige konnte sich von dem Täter entfernen und begab sich nach Hause. Ein Elternteil des Jungen verständigte den Polizeinotruf 110. Die sofort geschickten Polizeistreifen konnten im Rahmen der eingeleiteten Fahndung keine weiteren Erkenntnisse zu dem unbekannten Täter gewinnen.

Der 14-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und begab sich selbstständig in medizinische Behandlung.

Das Kommissariat 21 der Münchner Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Personenbeschreibung:
Männlich, ca. 185 cm groß, ca. 27 Jahre alt, kräftige Figur, dunkler Bart, brauner Augen, trug eine Skimaske, eine schwarze Bomberjacke und blaue Jeans, sprach hochdeutsch

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Aubinger-Allee, Helmut-Schmidt-Allee und Amalie-Nacken-Straße (Freiham) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


119.     Verkehrsschwerpunkt der Polizei München – Stadtgebiet München

Die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung (VPI VÜ) führte am Donnerstag, 16.01.2025, zwischen 15:00 und 22:00 Uhr, eine Fahrradkontrollaktion im Stadtgebiet durch. Hierbei wurden schwerpunktmäßig die Beleuchtungseinrichtungen an den Fahrrädern kontrolliert.

Insgesamt wurden über 50 Verstöße bei den kontrollierten Fahrradfahrern festgestellt, hierunter 24 Missachtungen von roten Ampeln und 20 Verstöße gegen die Beleuchtungsvorschriften. Darüber hinaus wurden acht Fahrradfahrer festgestellt, die entgegen der Fahrtrichtung fuhren sowie drei Fahrradfahrer, die während der Fahrt verbotswidrig jeweils ein Mobiltelefon nutzten. Zudem konnten zwei Fahrräder mit Elektromotoren festgestellt werden, welche technisch manipuliert wurden und somit nicht mehr den geltenden Vorschriften entsprachen (z.B. Versicherungsvorschriften).

Wegen der festgestellten Verstöße wurde jeweils ein Verwarnungsgeld erhoben, ein Bußgeldverfahren oder eine Strafanzeige eingeleitet.

Warnhinweis für Fahrradfahrer:
Die Verkehrspolizei weist darauf hin, dass das Einschalten der vorgeschriebenen Fahrzeugbeleuchtung bei Fahrrädern in der Dunkelheit beachtet werden muss.

Auch die folgenden Ausrüstungsgegenstände, die beim Fahrradfahren rechtlich nicht vorgeschrieben sind, können Risiken im Straßenverkehr minimieren.

Die Erkennbarkeit bei Dunkelheit kann durch das Tragen von heller und/oder reflektierender Kleidung deutlich verbessert werden. Auch das Tragen eines Fahrradhelmes kann bei Unfällen das Verletzungsrisiko reduzieren. Alle anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch die, die mit motorisierten Fahrzeugen unterwegs sind, bitten wir stets um umsichtiges Verhalten und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.