Bilanz der Polizei zum Versammlungsgeschehen am 19. Januar in Bergen
BERGEN, LKR. TRAUNSTEIN. Insgesamt beteiligten sich deutlich mehr als vierhundert Teilnehmer am Sonntag, 19. Januar 2025, an zwei angemeldeten Versammlungen im Bereich Bergen. Für die Einsatzkräfte der Polizei galt es, die ordnungsgemäße Durchführung -insbesondere die Einhaltung der vom Landratsamt Traunstein als Versammlungsbehörde vorgegebenen Auflagen und Beschränkungen- zu gewährleisten. Vereinzelt waren kurzzeitige Verkehrssperrungen nötig. Insgesamt kann von einem durchweg friedlichen Versammlungsverlauf gesprochen werden.
Nach Anmeldung einer Veranstaltung des AfD-Kreisverbands Traunstein folgten über das Landratsamt Traunstein Anmeldungen zweier Gegenversammlungen. Bereits im Vorfeld kam es zu Hinweisen, dass es im Rahmen dieser Versammlungen zu Störungen und Verstößen gegen die Versammlungsfreiheit kommen könnte. Die Polizeiinspektion Traunstein kooperierte deshalb bereits vor dem 19. Januar 2025 intensiv mit dem Landratsamt Traunstein als zuständige Versammlungsbehörde. Zusammen bereitete man sich somit auf die Versammlungslagen am 19. Januar 2025 in Bergen vor.
Ab etwa 13.45 Uhr trafen die ersten Teilnehmer der unter dem Motto „Kein Saal der AfD!“ angemeldeten Versammlung am Vorplatz des Bahnhofs Bergen zur Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen ein. Nachdem sich in der Spitze bis zu 130 Versammlungsteilnehmer über den Ortskern Bergen, die Weißachener Straße, zum Vorplatz des Festsaals Bergen bewegten, erfolgte dort mit rund 350 Teilnehmern, darunter einigen Teilnehmern einer weiteren Versammlung am Dorfplatz, die Abschlusskundgebung. Um 17.00 Uhr wurde die Versammlung schließlich für beendet erklärt.
Am Dorfplatz in Bergen versammelten sich von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr rund 400 Teilnehmer für das Thema „Protestkundgebung anlässlich der Veranstaltung der AfD im Festsaal Bergen“.
Die Einsatzkräfte aus dem Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei schützten alle Versammlungsteilnehmer vor, während und nach den Versammlungen. Ferner war ein Mitarbeiter für das originär zuständige Landratsamt Traunstein vor Ort. Aufgrund kurzzeitiger Verkehrssperren kam es im Ortszentrum zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Polizei zieht nach dem Einsatz eine durchweg positive Bilanz. Die Versammlungsteilnehmer machten friedlich von ihrem Recht der Versammlungsfreiheit Gebrauch und hielten sich an die von der Versammlungsbehörde erlassenen Auflagen und Beschränkungen. Das von der Einsatzleitung erklärte Ziel -die ordnungsgemäße Durchführung aller Versammlungen sowie deren friedlichen Verlauf zu gewährleisten- konnte somit erreicht werden.
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