08.01.2025, Polizeipräsidium München

Medieninformationen der Polizei München vom 08.01.2025

48.       Wechselseitiges Körperverletzungsdelikt – Feldkirchen

49.       Einbruch in Gewerbebetrieb; ein Tatverdächtiger festgenommen – Alstadt

50.       Größerer Polizeieinsatz nach unklarer Bedrohungssituation – Ramersdorf

51.       Einbruch in Wohnung mit Täterfestnahme – Gern

52.       Verkehrsunfall; eine Person verletzt – Freimann

 


48.       Wechselseitiges Körperverletzungsdelikt – Feldkirchen

Am Dienstag, 07.01.2025, gegen 02:40 Uhr, verständigte ein 31-jähriger Bewohner einer Unterkunft die Polizei über den Notruf 110. Er gab an, von einem anderen Bewohner (29 Jahre) mit einem Messer verletzt worden zu sein. Daraufhin wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Vor Ort wurden die beiden Personen mit jeweils eritreischer Staatsangehörigkeit angetroffen. Der 29-Jährige gab an, dass er von dem 31-Jährigen geschlagen worden sei. Der 29-Jährige hatte eine Verletzung im Kopfbereich und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Ursache und der detaillierte Ablauf des Streites sind bislang nicht genau bekannt und Gegenstand der Ermittlungen.

Gegen beide Personen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet. Beide wurden nach den polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und werden einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


49.       Einbruch in einen Gewerbebetrieb; ein Tatverdächtiger festgenommen - Altstadt

Am Sonntag, 05.01.2025, zwischen 01:40 Uhr und 02:30 Uhr, brach ein Täter in ein Geschäft in der Theatinerstraße ein. Durch einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma konnte der Täter noch im Objekt angetroffen werden, woraufhin dieser flüchtete.

Der Mitarbeiter verständigte die Polizei über den Notruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte nicht zur Festnahme des Täters.

Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Am Dienstag, 07.01.2025, gegen 03:30 Uhr, fiel einer Streife der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) ein Mann auf, der eine deutliche Ähnlichkeit mit der Beschreibung des Einbrechers hatte. Die Beamten kontrollierten den 41-jährigen Polen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei der Personenkontrolle konnte Einbruchswerkzeug festgestellt werden. Zudem wurde eine geringe Menge an Rauschgift aufgefunden und sichergestellt.

Das Einbruchswerkzeug wurde sichergestellt und der Tatverdächtige nach einer Anzeigenerstattung der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Hier erließ der zuständige Richter Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 52. Im Zuge der Ermittlungen werden auch weitere Taten überprüft, für die der Tatverdächtige in Frage kommen könnte.


50.       Größerer Polizeieinsatz nach unklarer Bedrohungssituation – Ramersdorf

Am Montag, 06.01.2025, gegen 22:20 Uhr, wurde die Münchner Polizei von einem Zeugen darüber informiert, dass sich zwei Personen auf der Straße streiten würden. Eine der beiden soll nach Angaben des Mitteilers ein Messer und die andere ein Pfefferspray in der Hand gehalten haben. Um die beiden Personen soll sich eine größere Personengruppe aufgehalten haben. Sofort wurden mehrere Streifen zum Einsatzort geschickt.

Das beschriebene Duo, bestehend aus einem Mann und einer Frau konnte im Bereich des U-Bahnhofs Innsbrucker Ring von den Polizeibeamten angetroffen werden. Der Mann hielt dabei ein Messer in der Hand, welches er auf Aufforderung durch die Beamten fallen ließ. Dazu hatten die Beamten in dieser Situation ihre Dienstwaffen gezogen.

Ein Reizstoffsprühgerät konnte im Gleiskörper des U-Bahnhofes festgestellt werden. Beide Gegenstände wurden sicherstellt.

Bei den beiden angetroffenen Personen handelt sich um einen 41-Jährigen und eine 33-Jährige, beide mit Wohnsitzen in München. Nach Angaben der beiden Personen war es zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihnen und einer bislang unbekannten Gruppe (über fünf Personen) aus bislang nicht geklärter Ursache gekommen.

Beide Personen wurden dabei verletzt. Der 41-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 33-Jährige begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab bislang keine weiteren Hinweise auf die unbekannten Personengruppe.

Während des Einsatzes kam es zu einer Sperrung des U-Bahnbetriebs auf den Linien U2 und U5.

Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Bad-Schachener-Straße und Echardinger Straße (Ramersdorf) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise und Angaben zu der bislang unbekannten Personengruppe machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 26, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


51.       Einbruch in Wohnung mit Täterfestnahme – Gern

Am Montag, 06.01.2025, gegen 21:50 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einer Wohnung in Gern. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen drang ein 34-Jähriger mit Wohnsitz in München über ein Kellerfester in die Wohnung ein.

Als der Bewohner der Wohnung nach Hause kam, bemerkte er den Mann, der daraufhin über die Terrasse flüchtete. Sofort verständigte der Bewohner den Polizeinotruf 110.

Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung, an der mehrere Streifen beteiligt waren, konnte der 34-Jährige in der Nähe festgestellt und festgenommen werden.

Nach einer Anzeigenerstattung wegen des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


52.       Verkehrsunfall; eine Person verletzt – Freimann

Am Dienstag, 07.01.2025, gegen 02:20 Uhr, fuhr ein 19-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Pkw, Audi, auf der Ungererstraße stadtauswärts. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine 16-Jährige mit Wohnsitz in München.

Plötzlich fuhr der Pkw gegen einen Baum und wurde dabei stark beschädigt. Er konnte nicht mehr weiterfahren.

Ein Zeuge verständigte den Notruf, woraufhin Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes zum Unfallort fuhren.

Die Beifahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vor Ort ambulant behandelt.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei könnte ein Streit aus bislang unbekannter Ursache zwischen den beiden Insassen, bei dem die Beifahrerin in das Lenkrad gegriffen hat, für den Unfall ursächlich sein. Die 16-Jährige wurde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angezeigt und der Pkw wurde anschließend in die Verwahrstelle der Polizei geschleppt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.