20.12.2024, Bayerisches Landeskriminalamt

Der illegale Handel mit Betäubungsmitteln in der Grenzregion Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz bleibt eine der zentralen Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden.


Grenzüberschreitende Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung des Rauschgiftschmuggels und -handels

München – Im Oktober 2024 führte die Bayerische Polizei unter Koordinierung des Bayerischen Landeskriminalamtes Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Rauschgiftschmuggel durch. Dabei wurden 2.994 Personen einer Kontrolle unterzogen und deren Fahrzeuge auf mögliche Schmuggelverstecke überprüft.

Insgesamt wurde in Bayern Rauschgift im zweistelligen Kilobereich, insbesondere Kokain und Marihuana, sichergestellt. Der größte bayerische Fund erfolgte durch die Grenzpolizeiinspektion (GPI) Lindau mit 15 Kilogramm Kokain, die in einem PKW aufgefunden werden konnten.

Gerade in Grenzregionen ist eine enge und übergreifende Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden essentiell. Daher treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz bereits seit 1979 im Rahmen der „Arbeitsgruppe Südwest“ regelmäßig, um Erfahrungen auszutauschen und ein gemeinsames Vorgehen zur Bekämpfung des Rauschgifthandels sowie -schmuggels zu planen. Eine dieser gemeinsamen Maßnahmen waren die von 14. bis 20. Oktober 2024 durchgeführten Schwerpunktkontrollen, an denen sich in Bayern insgesamt 27 Dienststellen beteiligten.

 

München, 20. Dezember 2024