05.12.2024, Polizeipräsidium Unterfranken

Pressebericht Bayerischer Untermain vom 05.12.2024

Einbruch in Einfamilienhaus - Kripo sucht Zeugen

ESCHAU, LKR. MILTENBERG. Am frühen Mittwochabend sind Unbekannte in ein Wohnanwesen eingestiegen. Möglicherweise wurden die Einbrecher gestört. Die Kripo Aschaffenburg hofft bei der Tataufklärung auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Dem Sachstand nach hat sich der Einbruch zwischen 18:15 Uhr und 19:00 Uhr ereignet. Die Täter sind über eine rückwärtig gelegene Terrassentür in das Haus in der Eichenstraße eingestiegen und im Anschluss mit ihrer Tatbeute, einer geringen Menge Bargeld, unerkannt entkommen. Möglicherweise wurden die Einbrecher gestört und in die Flucht geschlagen.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat noch vor Ort die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise:

  • Wer hat vor oder auch nach der Tat im Bereich des Hauses verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt?
  • Wer konnte im Tatzeitraum Geräusche wahrnehmen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Polizei unter 06021/857-1733 entgegen.

 

Im Zusammenhang mit Einbrüchen gibt die unterfränkische Polizei nochmals die folgenden Verhaltenstipps:

  • Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
  • Vorsicht: Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
  • Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie immer zweifach ab – auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen.
  • Deponieren Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes Versteck!
  • Rollläden sollten zur Nachtzeit – und nach Möglichkeit nicht tagsüber – geschlossen werden. Sie wollen ja nicht schon auf den ersten Blick Ihre Abwesenheit signalisieren.

Weitere fachmännische Beratung erhält man nach Terminvereinbarung auch jederzeit bei den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in

  • Würzburg unter Tel. 0931/457-1830
  • Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1830
  • Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1835

Wer sich im Internet zum Thema Einbruchschutz informieren will, erhält unter nachfolgenden Links wertvolle Tipps: 

 

Sattelauflieger gerät auf A45 in Brand - Erheblicher Rückstau wegen Bergungsarbeiten

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Am frühen Donnerstagmorgen ist der Anhänger eines Lkws aus bislang ungeklärter Ursache auf der Autobahn in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Aufgrund der Bergungsarbeiten kommt es zu Staubildung.

Der Fahrer des Lkw-Gespanns, das in Richtung Aschaffenburg unterwegs war, bemerkte gegen 03:00 Uhr bei Karlstein, dass Flammen aus dem Sattelauflieger schlugen. Er brachte den Lkw auf dem Standstreifen zum Stehen, konnte den Anhänger noch geistesgegenwärtig vom Zugfahrzeug trennen und die Fahrerkabine unverletzt verlassen. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte wenige Minuten später stand der gesamte, mit Getränkedosen beladene, Anhänger bereits in Flammen.

Die Feuerwehr brachte den Brand zwar schnell unter Kontrolle, konnte aber das vollständige Ausbrennen des Aufliegers nicht mehr verhindern.

Aufgrund der Löscharbeiten musste die Fahrbahn vollgesperrt werden. In der Folge ist es mit dem einsetzenden Berufsverkehr zu erheblichem Rückstau gekommen. Der Verkehr musste ab der Anschlussstelle Hörstein abgeleitet werden. Aufgrund der noch andauernden Bergungs- und Reinigungsarbeiten (Stand 10:30 Uhr) ist noch bis in die Mittagsstunden mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Der Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf über 100.000 Euro. Die Brandursache ist Gegenstand der nun laufenden Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach. Derzeit gehen die Beamten von einem technischen Defekt aus.

 

Nach Körperverletzung - unbekannter Zeuge gesucht

ASCHAFFENBURG / INNENSTADT. Die Polizei Aschaffenburg ermittelt nach einem körperlichen Angriff auf einen Mann im Bahnhofsviertel. Die Beamten suchen dabei insbesondere nach einem helfenden Zeugen, der die vier Aggressoren in die Flucht geschlagen hat.

Wie der Polizei am Mittwochabend bekannt wurde war der 29-Jährige gegen 16:30 Uhr in Begleitung einer 23-jährigen Frau in der Ludwigstraße vor dem dortigen KFC unterwegs. Dabei wurde er von einer vierköpfigen Gruppe angesprochen und im weiteren Verlauf geschlagen. Ein unbeteiligter Mann kam dem Angegriffenen zu Hilfe, sodass die vier Täter von dem 29-Jährigen abließen und zu Fuß flüchteten.

Den ersten polizeilichen Erkenntnissen nach besteht zwischen dem Opfer und einem der Täter eine Vorbeziehung. Inwieweit hierin ein Grund für die Auseinandersetzung liegt, ist Gegenstand der nun laufenden Ermittlungen.

Der Geschlagene hat von dem Angriff glücklicherweise nur leichte Verletzungen davongetragen. Er erstattete am Abend bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg Anzeige. Die Beamten ermitteln nun wegen gefährlicher Köperverletzung.

Die Ermittler bitten nun den helfenden Passanten, aber auch mögliche weitere Zeugen, sich bei der Polizei Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230 zu melden.

 

Verkehrskontrolle - Falsches Kennzeichen - Fahrer ohne Fahrerlaubnis

ASCHAFFENBURG / INNENSTADT. Eine Verkehrskontrolle der Aschaffenburger Polizei brachte gleich mehrere Delikte zu Tage. Der Fahrer des Sprinters musste anschließend seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Die Beamten nahmen den Kastenwagen gegen 10:00 Uhr in der Cornelienstraße genauer unter die Lupe, als sie bei den ersten Überprüfungen Ungereimtheiten bemerkten. Wie sich im weiteren Verlauf der Kontrolle herausstellte, hatte der Fahrer ein falsches Kennzeichen an dem Mercedes angebracht, an den er im Oktober zwar noch rechtens gekommen ist, aber dem Eigentümer nicht wieder zurückgegeben hatte.

Der 29-Jährige versuchte gegenüber den Polizisten noch einen weiteren Verstoß zu verschleiern, indem er zunächst falsche Personalien angab. Die Beamten ließen sich jedoch nicht auf die falsche Spur bringen und mussten auch noch feststellen, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis hat.

Die Folge sind nun gleich mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Unterschlagung. Nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen wurde der 29-Jährige wieder entlassen - natürlich ohne Fahrzeug und zu Fuß.