Medieninformation der Polizei München vom 15.10.2024
1657. Einbruch in Geschäft; ein Tatverdächtiger festgenommen – Maxvorstadt
1658. Raubdelikt; ein Tatverdächtiger festgenommen – Maxvorstadt
1659. Verkehrsdelikt – Grünwald
1660. Räuberische Erpressung – Altstadt
1661. Brand eines Pkw – Fürstenried West
1662. Terminhinweis: OEZ-Tage mit Beteiligung der Münchner Polizei
1657. Einbruch in Geschäft; ein Tatverdächtiger festgenommen – Maxvorstadt
Am Dienstag, 15.10.2024, gegen 02:00 Uhr, drang ein 22-Jähriger mit der Staatsangehörigkeit von Südkorea und ohne festen Wohnsitz in Deutschland in ein Geschäft ein, indem er gewaltsam die Tür öffnete. Nachdem er im Innenbereich mehrere Schmuckgegenstände entwendete, versuchte er sich vom Tatort zu entfernen. Er konnte jedoch von mehreren Zeugen bemerkt werden, die den flüchtigen 22-Jährigen verfolgten und im Anschluss bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Der 22-Jährige verletzte sich bei dem Einbruch leicht. Die Zeugen blieben unverletzt.
Die Schadenshöhe sowie die Höhe der Tatbeute sind bislang noch nicht genau bekannt.
Der Tatverdächtige wurde wegen der Tat angezeigt, der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird im Laufe des heutigen Tages zur Prüfung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Das Kommissariat 52 (Einbruchsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1658. Raubdelikt; ein Tatverdächtiger festgenommen – Maxvorstadt
Am Montag, 14.10.2024, gegen 16:00 Uhr, betrat ein 22-jährige mit polnischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland maskiert ein Geschäft in der Maxvorstadt. Im Geschäft ging der 22-Jährige sofort zu einem Mitarbeiter. Nach einem Schlag gegen die Schulter und der Androhung von weiterer körperlicher Gewalt forderte der Tatverdächtige die Herausgabe von Bargeld. Nachdem er dieses erhalten hatte, nahm er noch Schmuck aus dem Laden an sich und flüchtete.
Mehrere Zeugen beobachteten die Tat und alarmierten den Polizeinotruf. Der 22-Jährige konnte daraufhin von den Einsatzkräften in der Nähe festgenommen werden.
Bei der Tatbeute handelte es sich um Schmuck im Wert von über tausend Euro sowie einer geringen Menge Bargeld. Der Mitarbeiter wurde bei dem Angriff lediglich leicht verletzt. Er benötigte keine weitere ärztliche Versorgung.
Der Tatverdächtige wurde wegen des Raubdelikts angezeigt, der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird heute zur Klärung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1659. Verkehrsdelikt – Grünwald
Am Montag, 14.10.2024, fuhr ein 30-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München gegen 13:00 Uhr mit seinem Pkw Nissan zur Polizeiinspektion Grünwald. Mit ihm im Fahrzeug befand sich eine 44-Jährige (ebenfalls mit Wohnsitz im Landkreis München).
Der Mann kam zur Wache der Polizeiinspektion, da er eine Frage bezüglich einer Ordnungswidrigkeit hatte, die von der Polizeiinspektion in Grünwald angezeigt wurde. Im Rahmen des Gesprächs stellten die Beamten in der Dienststelle Anzeichen dafür fest, dass der 30-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein anschließend durchgeführter Schnelltest bestätigte den Verdacht und erbrachte den vorangegangenen Konsum von Cannabis und Kokain.
In der Zwischenzeit hatte sich die 44-Jährige ans Steuer des Nissan gesetzt und hatte das Gelände der Polizeiinspektion verlassen, um kurze Zeit später mit dem Pkw wieder zurückzukehren. Daher wurde auch sie einer Kontrolle unterzogen. Da sich bei ihr ähnliche Anzeichen zeigten, wurde auch bei der 44-Jährigen ein Schnelltest durchgeführt. Auch hier konnte der Konsum von Betäubungsmitteln nachgewiesen werden.
Beiden Personen wurde daher die Weiterfahrt untersagt und der Fahrzeugschlüssel des Nissan sichergestellt. Der 30-Jährige und die 44-Jährige mussten die Beamten dann zur angeordneten Blutentnahme begleiten. Sie wurden nun wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit angezeigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1660. Räuberische Erpressung – Altstadt
Am Samstag, 12.10.2024, gegen 20:20 Uhr, befand sich eine Gruppe von drei jüngeren Personen am Karlsplatz (ein 15-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg, ein 13-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Erding sowie eine bislang noch unbekannte Person).
Die Drei wurden von einer größeren Gruppe jüngerer Personen angesprochen. Dabei wurde der 13-Jährige aufgefordert, seine Jacke und Geld herauszugeben. Der Angesprochene stieg daraufhin in die nächste U-Bahn und entfernte sich.
Die beiden anderen fuhren dann ebenfalls mit einer U-Bahn zum Odeonsplatz. In der U-Bahn befanden sich auch einige Personen aus anderen Gruppen. Am U-Bahnhof Odeonsplatz stiegen der 15-Jährige und der bislang unbekannte Begleiter aus und stiegen in eine U-Bahn Richtung Max-Weber-Platz. Die anderen Personen folgten den Beiden.
Während dieser Fahrt wurde der 15-Jährige von den unbekannten Tätern nochmals angesprochen und nachdem alle am U-Bahnhof Max-Weber-Platz ausgestiegen waren, wurde er dort aufgefordert Bargeld zu übergeben. Ihm wurden auch Schläge angedroht. Da er kein Bargeld mit sich führte, wurde er aufgefordert seine Jacke zu übergeben. Er übergab daraufhin seine Jacke. Daraufhin flüchteten alle Täter mit der Jacke. Der 15-Jährige begab sich zur Oberfläche der U-Bahn und verständigte den Notruf der Polizei.
Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab keine weiteren Hinweise auf die Täter.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1: (erhielt die Jacke des 13-Jährigen)
Männlich, 16-17 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, südosteuropäische Erscheinung
"Ziegenbart" am Kinn und leichten Bart an der Oberlippe; schwarze Weste und ein helles Oberteil
Täter 2:
Männlich, ca. 15 Jahre, ca. 180 cm groß, normale/etwas kräftigere Statur, südosteuropäische Erscheinung, dunkle Haare mit Seitenscheitel; schwarze kurze Jacke und eine schwarze Hose
Täter 3:
Männlich, 16-17 Jahre, ca. 180 cm groß, etwas dickere Statur, schwarze Haare mit Seitenscheitel; trug eine längere blaue Jacke
Begleiterinnen der unbekannten Täter:
Weiblich, ca. 15 Jahre, blond; stark geschminkt, rote Adidas Jogginghose mit weißen Streifen,
Weiblich, ca. 15 Jahre, braune Haare, stark geschminkt; schwarze sehr lange Jacke über die Knie
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Karlsplatz/Stachus, U-Bahnhof Odeonsplatz, an der Oberfläche des U-Bahnhofs Max-Weber-Platz (Altstadt/Lehel) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21 Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1661. Brand eines Pkw – Fürstenried West
Am Sonntag, 13.10.2024, gegen 13:30 Uhr, parkte ein 23-Jähriger mit Wohnsitz in München einen Pkw Renault am Fahrbahnrand. Kurze Zeit später stellten Passanten fest, dass das Fahrzeug brannte und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Zu Personenschäden kam es nicht.
Aufgrund der Spurenlage besteht der Verdacht eines technischen Defekts und es gibt bislang keine Hinweise auf eine Straftat
Das Kommissariat 13 (Branddelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1662. Terminhinweis: OEZ-Tage mit Beteiligung der Münchner Polizei
Die Polizeiinspektion 44 (Moosach) lädt von Mittwoch, 16.10.2024 bis einschließlich Freitag, 18.10.2024 ganztägig, von 09.30 Uhr bis 20.00 Uhr ins Olympia Einkaufszentrum, Hanauer Straße 68 in 80993 München, ein. Dort finden wieder die „OEZ-Tage“ statt. Der Stand der Polizeiinspektion 44 informiert hier über vielerlei relevante und interessante Themen mit Polizeibezug und insbesondere mit Präventionshinweisen. Einzelnen seien hier Themenbereiche wie Wohnungseinbruchsdiebstahl, Trickdiebstahl, diverse Arten des Betrugs (u.a. falsche Polizeibeamte), Waffenrecht, Jugendschutz, Vorschriften rund um den Straßenverkehr sowie aktuelle Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeiberuf genannt. Die Beamten der Moosacher Polizei nehmen sich Zeit für die Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und stehen gern mit Rat und Tat zur Seite.
Daneben werden die Freiwillige Feuerwehr Moosach, der Verein Polizisten helfen e.V., die Frauenhilfe München und mehrere Polizeifachdienststellen mit einem Stand vor Ort sein.