06.10.2024, Polizeipräsidium München

Medieninformation der Polizei München vom 06.10.2024

1586.   Böller detoniert in asiatischem Restaurant – Unterföhring

1587.   Kellerbrand; zwei Personen leicht verletzt – Am Hart

1588.   Zwei Einbrüche in Gewerbebetriebe – Moosach und Untermenzing

1589.   Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rettungswagens; eine Person schwer verletzt – Isarvorstadt

1590.   Größerer Polizeieinsatz – Bogenhausen

1591.   Terminhinweis: Gemeinsame Fahrradcodieraktion ADFC und Polizei München – Am Harras

Wiesnbericht:

1592.   Mehrere Festnahmen durch die Taschendiebfahnder

1593.   Sexuelle Belästigung

1594.   Körperverletzungsdelikt

1595.   Missbrauch eines Feuerlöschers

1596.   Verstöße gegen die Oktoberfestordnung

1597.   Gefährliche Körperverletzung

1598.   Abschlussbilanz Oktoberfest 2024

            -siehe Sonderbeilage

Ergänzung:

1599. Polizeiliche Einsatzbilanz zum heutigen Versammlungsgeschehen


1586.   Böller detoniert in asiatischem Restaurant – Unterföhring

Am Freitag, 04.10.2024, gegen 20.30 Uhr, wurde ein Böller im Eingangsbereich eines asiatischen Restaurants in Unterföhring gezündet. Aufgrund der Stärke der Detonation wurden dort mehrere Fliesen beschädigt. Im Restaurant waren zu diesem Zeitpunkt mehrere Personen anwesend, verletzt wurde zum Glück jedoch niemand. Im Rahmen einer Sofortfahndung, bei der auch der Polizeihubschrauber eingesetzt war, konnte schließlich durch die Einsatzkräfte vor Ort ein 18-Jähriger Tatverdächtiger aus dem nördlichen Münchner Landkreis vorläufig festgenommen werden.

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache wurden durch das Kommissariat 13 übernommen. Dabei wird auch wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt.

Zeugenaufruf:
Wer hat in Unterföhring im Bereich Föhringer Allee, Firkenweg, Bahnäckerallee Beobachtungen machen können, die zur Aufklärung von Tat und Tatbeteiligten führen. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand soll es auch nach der Tat noch zu weiteren Böllerwürfen in Unterföhring gekommen sein.
Personen, die hierzu sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0 oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1587.   Kellerbrand; zwei Personen leicht verletzt – Am Hart

Am Freitag, 04.10.2024, gegen 20:55 Uhr, kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Brand in mehreren Kellerabteilen in einem Wohngebäude am Hart.

Es wurden sowohl die Feuerwehr, als auch die Polizei verständigt. Durch den Brand bildeten sich Rauchschwaden, die ins Wohngebäude zogen. Daraufhin kam es zu einer Evakuierung der dortigen Bewohner. Der Feuerwehr gelang es schließlich das Feuer zu löschen. Im Anschluss konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Zwei Personen erlitten eine leichte Rauchgasintoxikation.

Die weiteren Ermittlungen wurden vom Kommissariat 13 (Branddelikte) übernommen.

Der Sachschaden wird auf über hunderttausend Euro geschätzt.


1588.   Zwei Einbrüche in Gewerbebetriebe – Moosach und Untermenzing

Zwischen Mittwoch, 02.10.2024, und Freitag, 04.10.2024, kam es in zwei Gewerbebetrieben jeweils zu Einbrüchen, die in einer ähnlichen Begehungsweise vorgenommen wurden.

Fall 1:

Im Tatzeitraum zwischen Mittwoch, 02.10.2024, 20:00 Uhr, und Freitag, 04.10.2024, 05:30 Uhr, wurde durch bislang unbekannte Täter die Hintereingangstür eines Gewerbebetriebes aufgebrochen, so dass diese in das Geschäft gelangen konnten. Eine dort befindliche, unter der Theke verankerte Kassenschublade wurde herausgerissen und mitsamt dem darin befindlichen Bargeld (mehrere hundert Euro) entwendet.
Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Fall 2:

Im Tatzeitraum zwischen Mittwoch, 02.10.2024, 18:20 Uhr und Freitag, 04.10.2024, 06:45 Uhr, wurde durch bislang unbekannte Täter versucht, eine seitliche Liefertür eines Gewerbebetriebes aufzubrechen. Dies gelang jedoch nicht.
Anschließend wurde ein Fenster aufgebrochen, durch das die Täter schließlich in die Räumlichkeiten gelangen konnten.
Wertsachen vor Ort, die sie mitnehmen konnten, fanden sie jedoch nicht auf. Daraufhin verließen sie die Örtlichkeit wieder ohne Tatbeute in unbekannte Richtung.

Zeugenaufruf:
Wer hat im Fall 1 im Bereich Feldmochinger Straße, Treitschkestraße, Gärtnerstraße (Moosach) Beobachtungen machen können, die zur Aufklärung des Sachverhalts dienen?
Wer hat in Fall 2 im Bereich Allacher Straße, Waldhornstraße, Zittauer Straße (Untermenzing) Beobachtungen machen können, die zur Aufklärung des Sachverhalts dienen?
Personen, die hierzu sachdienliche Angeben machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1589.   Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rettungswagens; eine Person schwer verletzt – Isarvorstadt

Am Sonntag, 06.10.2024, gegen 00:15 Uhr, fuhr ein 41-Jähriger als Fahrer eines Rettungswagens auf der Lindwurmstraße stadtauswärts. Er transportierte einen Patienten ins Krankenhaus und verwendete darum notwendigerweise Blaulicht und Martinshorn.

Zum gleichen Zeitpunkt wollte ein 41-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München die Lindwurmstraße überqueren. Dieser schwankte sehr stark, weshalb hier eine erhebliche Alkoholisierung im Raum steht.

Auf der Fahrbahn wurde er schließlich vom linken Außenspiegel des Rettungswagens am Kopf getroffen und auf die Straße geschleudert.

Der 41-Jährige wurde dadurch schwer verletzt und unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus verbracht. Nach dem aktuellen letzten Stand befindet er sich außer Lebensgefahr. Die Insassen des Rettungswagens blieben unverletzt.

In der Folge musste die Lindwurmstraße in beide Richtungen für ca. 1,5 Stunden komplett gesperrt werden

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache wurden durch die Münchner Verkehrspolizei übernommen.


1590.   Größerer Polizeieinsatz – Bogenhausen

Am Samstag, 05.10.2024, gegen 21:55 Uhr, verständigte eine 67-Jährige mit Wohnsitz in München den Polizeinotruf, da sie von einem Mitbewohner mit einem Messer bedroht worden wäre. Die beiden leben in einer Wohngemeinschaft. Die 67-Jährige hatte sich daraufhin in ihr Zimmer geflüchtet und dort eingesperrt.

In der Folge wurde eine größere Anzahl polizeilicher Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit in Bogenhausen beordert. Es gelang letztendlich den Tatverdächtigen, einen 48-Jährigen, festzunehmen. Dieser befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Gemeinschaftsküche der Wohngemeinschaft.

Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Bedrohung ermittelt.


1591.   Terminhinweis: Gemeinsame Fahrradcodieraktion ADFC und Polizei München – Am Harras

Am Mittwoch, 09.10.2024, im Zeitraum 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr findet die nächste gemeinsame Fahrradcodieraktion des Polizeipräsidiums München mit dem ADFC in München Am Harras statt. Im Rahmen der Veranstaltung klären Polizeibeamte insbesondere zum Thema Fahrraddiebstahl auf und geben nützliche Hinweise und Tipps, um nicht Opfer eines Fahrraddiebstahls zu werden.

Aus polizeilicher Sicht ist ein codiertes Fahrrad sehr sinnvoll, um beispielsweise im Falle eines Verlustes oder Diebstahls das Fahrrad dem Geschädigten bzw. Verlierer schnell zuzuordnen und es ihm wieder aushändigen zu können.

Der Kreisverband München des ADFC codiert seit über 20 Jahren Fahrräder mit dem EIN-Code (Eigentümer-Identifizierungs-Nachweis). Dieser Code wurde Anfang der 1990er Jahre von der hessischen Polizei entwickelt und wird heute in fast allen Bundesländern verwendet. Der Code setzt sich zusammen aus dem Stadt- bzw. Landkreis, einem Straßenschlüssel, der Hausnummer sowie der Initialen des Besitzers und der Jahreszahl der Codierung. So kann man über den Code Rückschlüsse auf den Eigentümer ermöglichen und eine Registrierung oder Datenverwaltung ist nicht notwendig.

Wie läuft eine Codierung ab?

Vor jeder Codierung muss der Besitzer des zu codierenden Fahrrades einen Personalausweis sowie einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad (z. B. Kaufbeleg) vorzeigen. Die Nummer des Ausweises wird auf dem Codierauftrag notiert. Ist keine Kaufquittung mehr vorhanden unterschreibt der Besitzer eine Eigentumserklärung, die der ADFC aufbewahrt. Der Code wird dann entsprechend eingetragen und an einen Techniker weitergegeben, der diesen dann am Fahrzeug eingraviert. Neben den Angaben zum Besitzer wird auch eine grobe Beschreibung des Fahrrades auf dem Auftrag notiert (Hersteller, Marke, Farbe, usw.). Auch die am Fahrrad bereits angebrachte Rahmennummer wird am Fahrrad direkt abgelesen und überprüft. Der fertig ausgefüllte Codierauftrag wird vom ADFC gescannt und archiviert. Das Original verbleibt beim Besitzer. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Grundsätzlich können alle Arten von Fahrrädern, auch E-Bikes (z.B. Pedelecs) codiert werden. Nicht codiert werden können Fahrräder aus Titan oder Carbon. Alternativ können diese Fahrräder etikettiert werden.

Der ADFC erhebt Kosten von bis zu 15 Euro pro codiertem Fahrrad. Die Beratung der Polizei ist kostenlos.


Wiesnbericht

1592.   Mehrere Festnahmen durch die Taschendiebfahnder

Fall 1:

Am Freitag, 04.10.2024, gegen 21:45 Uhr, konnten Taschendiebfahnder aus Budapest einen 42-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Aichach-Friedberg dabei beobachten, wie er durch ein Festzelt ging und augenscheinlich nach Diebstahlsgelegenheiten Ausschau hielt.
Letztlich entwendete er von einem Tisch eine Powerbank und entfernte sich weniger später aus dem Festzelt. Hierbei wurde er von den Taschendiebfahndern vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache verbracht.

Nach Anzeigenerstattung und Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Fall 2:

Am Freitag, 04.10.2024, gegen 22:30 Uhr, konnten Taschendiebfahnder aus Paris einen 37-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis München dabei beobachten, wie er immer wieder unter die Bänke und Tische in einem Festzelt schaute.

Im weiteren Verlauf näherte er sich einem Tisch, an dem sich zwei Frauen aufhielten, die in einem Gespräch mit dem Nachbartisch verwickelt waren. Diese Gelegenheit nutzte der 37-Jährige und entwendete eine Bauchtasche, im Gesamtwert von ca. 400 Euro, die auf dem Tisch direkt bei den beiden Frauen lag. Anschließend versteckte er die Bauchtasche unter seiner Jacke und entfernte sich aus dem Festzelt.
Die Taschendiebfahnder konnten ihn festnehmen und er wurde zur Wiesnwache verbracht.

Der 37-Jährige wurde wegen des Diebstahls angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Fall 3:

Am Samstag, 05.10.2024, gegen 22:50 Uhr konnten ungarische Taschendiebfahnder in einem Festzelt einen 28-Jährigen und einen 31-Jährigen mit jeweils italienischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland dabei beobachten, wie sie in einem Festzelt eine Tasche sowie Jacken von Festbesuchern entwendeten.

Fall 4:

Ebenfalls am Samstag, 05.10.2024, konnten gegen 22:45 Uhr Taschendiebfahnder aus Berlin in einem Festzelt einen 34-Jährigen und einen 38-Jährigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland feststellen, welche mehrere Jacken von Festbesuchern entwendeten.

Fall 5:

Zudem konnte am Samstag, 05.10.2024, in einem weiteren Festzelt ein 24-Jähriger mit syrischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland von Taschendiebfahndern aus Zürich dabei beobachtet werden, wie er einem 26-jährigen Festbesucher mit Wohnsitz in Augsburg die Geldbörse entwendete.

Bei der Anzeigenbearbeitung konnte festgestellt werden, dass sich in der Geldbörse noch Kokain befand, weshalb der 24- und der 26-Jährige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln angezeigt werden.

In den Fällen drei bis fünf wurden die Tatverdächtigen der Haftanstalt überstellt. Sie werden einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 55 (Taschendiebstahl) der Münchner Kriminalpolizei geführt.


1593.   Sexuelle Belästigung

Am Donnerstag, 03.10.2024, gegen 22:45 Uhr konnten Taschendiebfahnder einen Mann feststellen, welcher im Vorbeigehen auf der Wirtsbudenstraße eine Frau absichtlich an der Brust und am Gesäß berührte.

Die Einsatzkräfte nahmen den Mann daraufhin fest. Es handelte sich um einen 34-Jährigen mit jemenitischer Staatsangehörigkeit. Die Personalien der Frau sind derzeit noch unbekannt.

Der 34-Jährige wurde wegen sexueller Belästigung angezeigt und im Anschluss der Haftanstalt überstellt. Nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter wurde der 34-Jährige entlassen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.


1594.   Körperverletzungsdelikt

Am Freitag, 04.10.2024, arbeitete eine 44-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München als Bedienung in einem Festzelt. Gegen 21:00 Uhr wurde sie unvermittelt von einem 19-Jährigen mit Wohnsitz in München mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Die 44-Jährige wurde dabei verletzt und begab sich zur ambulanten Behandlung in die Sanitätsstation auf dem Festgelände.

Der 19-Jährige wurde zur weiteren Sachbearbeitung zur Wiesnwache gebracht und wird nun wegen Körperverletzung angezeigt. Zudem wurde er des Festgeländes verwiesen.

Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Kriminalpolizei.


1595.   Missbrauch eines Feuerlöschers

Am Samstag, 05.10.2024, hielten sich ein 34-Jähriger und eine 37-Jährige (beide mit Wohnsitz in Irland) in einem Festzelt auf.

Gegen 21:50 Uhr nahmen beide einen Feuerlöscher, welcher sich in einer Halterung an der Wand befand, und versprühten den Inhalt im Zelt.

Hierbei wurde niemand verletzt.

Beide Festbesucher wurden im Anschluss zur Wiesnwache gebracht und wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen angezeigt. Nachdem sie eine Sicherheitsleitung hinterlegten, wurden beide vor Ort entlassen.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Kriminalpolizei.


1596.   Verstöße gegen die Oktoberfestverordnung

Fall 1:

Am Samstag, 05.10.2024, gegen 16:15 Uhr, begab sich eine Gruppe von Festbesuchern (alle im Alter von 24 bis 27) mit Wohnsitzen in Nürnberg und Bayreuth, sowie den dort umliegenden Landkreisen zur Wiesnwache und erstatteten Anzeige gegen einen 50-jährigen Kellner eines Festzelts mit Wohnsitz in München.

Der 50-Jährige hatte bereits abgelaufene Einlassbänder an die Gruppenmitglieder verkauft.

Nach erfolgter Anzeigenbearbeitung und Rückgabe des gezahlten Betrags an die Gruppe durch die Bedienung wurden alle vor Ort entlassen.

Fall 2:

Am Samstag, 05.10.2024, gegen 20:15 Uhr zeigte ein Vorgesetzter eines Ordnungsdienstes einen Mitarbeiter an, welcher Festzeltbesucher gegen Zahlung eines Geldbetrages in das Zelt einließ.

Bei dem Tatverdächtigen handelte es sich um einen 34-Jährigen mit Wohnsitz in München. Er wurde zur Anzeigenerstattung auf die Wiesnwache gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort entlassen.

In beiden Fällen werden die Tatverdächtigen wegen Verstößen gegen die Oktoberfestverordnung angezeigt.


1597.   Gefährliche Körperverletzung

Am Samstag, 05.10.2024, gegen 23:30 Uhr befand sich ein 28-Jähriger mit Wohnsitz in Leipzig in einem Festzelt.

Dort wurde er unvermittelt von einem Bierglas am Kopf getroffen. Ein Zeuge gab an, gesehen zu haben, wie das Glas durch einen anderen Festzeltbesucher geworfen wurde. Der oder die Tatverdächtige konnte allerdings unerkannt flüchten.

Der 28-Jährige trug Verletzungen davon, welche vor Ort in der Sanitätsstation behandelt werden mussten.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Kriminalpolizei.


Ergänzung:

1599.   Polizeiliche Einsatzbilanz zum heutigen Versammlungsgeschehen

Am heutigen Sonntag, 06.10.2024, waren in der Münchner Innenstadt mehrere Versammlungen mit dem Bezug zum aktuellen Nahostkonflikt angemeldet, die alle polizeilich betreut wurden. Insgesamt war die Polizei hier mit über 400 Beamten im Einsatz.

Eine größere Pro-Palästina-Demonstration begann hierbei mit einer Auftaktkundgebung am Geschwister-Scholl-Platz gegen 15.00 Uhr. In der Folge gingen die Teilnehmer von dort aus als Demonstrationszug auf der Ludwigstraße in Richtung Feldherrnhalle. Dieser zweigte vom Laufweg her schon vorher rechts ab und endete am Wittelsbacher Platz, an dem die Schlusskundgebung stattfand. In der Spitze hatte diese fortbewegende Versammlung an die 1.200 Teilnehmer.

Die größte Versammlung an diesem Tag, die thematisch Pro-Israel ausgerichtet war, fand mit einer Auftaktkundgebung am Odeonsplatz statt. Diese begann gegen 16.00 Uhr. Auch hier formierte sich im Anschluss ein Demonstrationszug, der über die Brienner Straße führte, im weiteren Verlauf wieder auf der Ludwigstraße mündete und schließlich am Odeonsplatz endete. Dort fand auch die Schlusskundgebung statt, die bis etwa 18.30 Uhr dauerte. In der Spitze nahmen an dieser Versammlung über 8.000 Personen teil.

Die Münchner Polizei ist mit dem Verlauf der Versammlungen am heutigen Tag sehr zufrieden. Alle angemeldeten Demonstrationen konnten störungsfrei abgehalten werden und verliefen trotz der hohen Emotionalisierung letztendlich in friedlicher Art und Weise.