Medieninformation der Polizei München vom 11.09.2024
1424. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Rollstuhlfahrerin; eine Person verletzt – Ramersdorf
1425. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Trambahn; eine Person verletzt – Berg am Laim
1426. Mehrere Einbrüche in Gaststätten; ein Tatverdächtiger festgenommen – Schwabing
1427. Polizei unterstützt Einsatz des Rettungsdienstes – Altstadt
1428. Einbruch in eine Betreuungseinrichtung – Berg am Laim
1429. Sicher zur Schule – Sicher nach Hause 2024
Süß oder sauer? „Kinder fragen Raser“
1424. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Rollstuhlfahrerin; eine Person verletzt – Ramersdorf
Am Dienstag, 10.09.2024, gegen 15:20 Uhr, fuhr eine 36-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Citroen Pkw auf der Ayinger Straße in Richtung Führichstraße, auf welche sie links abbiegen wollte.
Gleichzeitig befand sich eine 76-Jährige mit Wohnsitz in München in deren Rollstuhl auf dem Gehweg der Führichstraße und wollte diese in Richtung Rosenheimer Straße überqueren.
Die 36-jährige Fahrerin des Pkw ging aufgrund einer Fehlinterpretation davon aus, dass die 76-Jährige warten würde und bog ab. Daraufhin kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Rollstuhl.
Der Rollstuhl kippte zwar nicht um, aber die 76-Jährige fiel heraus und stürzte auf die Fahrbahn. Dabei verletzte sie sich schwer und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Während der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1425. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Trambahn; eine Person verletzt – Berg am Laim
Am Dienstag, 10.09.2024, gegen 18:20 Uhr, fuhr ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Ford Pkw auf der Kreilerstraße stadtauswärts. Auf Höhe der Else-Rosenfeld-Straße blieb der 35-Jährige mit dem Pkw bei Rotlicht an der dortigen Ampel stehen.
Gleichzeitig näherte sich von hinten ein Rettungswagen, welcher Sonder- und Wegerechte in Anspruch nahm. Aus diesem Grund schaffte der 35-Jährige Platz, indem er nach links in Richtung Trambahngleise fuhr.
Der 35-Jährige wollte, nachdem der Rettungswagen vorbeigefahren ist, wieder zurücksetzen, fuhr jedoch stattdessen weiter nach links auf die Trambahngleise. Im selben Moment kam von hinten eine Trambahn, welche durch eine Trambahnfahrerin nicht mehr rechtzeitig zum Stehen gebracht werden konnte.
Die Straßenbahn kollidierte mit dem Pkw. Durch den Zusammenstoß wurde der 35-jährige Fahrer des Pkw leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
Während der Unfallaufnahme kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Der Straßenbahnbetrieb war für die Dauer von über einer Stunde unterbrochen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1426. Mehrere Einbrüche in Gaststätten; ein Tatverdächtiger festgenommen – Schwabing
Am Samstag, 07.09.2024, gegen 03:00 Uhr, beobachteten Passanten einen Mann, welcher den Verkaufsraum einer Gaststätte in der Hohenzollernstraße durchsuchte, in welche er offensichtlich zuvor eingebrochen war. Aus diesem Grund wählten sie den Polizeinotruf 110.
Der Täter bemerkte daraufhin, dass er durch die Zeugen bemerkt wurde und flüchtete in Richtung Hohenzollernstraße. Die Passanten folgten ihm in sicherem Abstand und teilten dem Notruf der Polizei regelmäßig den Standort des Täters mit.
Aufgrund dessen konnte der Tatverdächtige noch in Tatortnähe durch eine Polizeistreife festgenommen werden. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 32-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er wurde wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls angezeigt.
Nach Beendigung der polizeilichen Sachbearbeitung wurde der 32-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Durch einen Ermittlungsrichter wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.
Ob der 32-Jährige für weitere ähnlich gelagerte Taten in Frage kommt, ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen, welche durch das Kommissariat 52 (Einbruchsdelikte) übernommen wurde.
1427. Polizei unterstützt Einsatz des Rettungsdienstes – Altstadt
Am Dienstag, 10.09.2024, gegen 18:45 Uhr, machten Passanten Polizeibeamte der Hauswache des Polizeipräsidiums München darauf aufmerksam, dass es in der Fußgängerzone auf Höhe der Neuhauser Straße einen medizinischen Notfall gäbe. Ein Mann sei bewusstlos und werde soeben reanimiert. Die angesprochenen Polizeibeamten begaben sich unverzüglich mit einem Defibrillator zur Einsatzörtlichkeit.
Zeitgleich mit den Polizeibeamten trafen weitere Rettungskräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr ein, welche unverzüglich mit der weiteren Reanimation der Person begannen.
Bei der bewusstlosen Person handelt es sich um einen 62-Jährigen, welcher mit seiner Familie den Urlaub in München verbringt.
Die eingesetzten Polizeibeamten kümmerten sich derweil um die Absperrung des betroffenen Bereiches, aufgrund eines hohen Personenaufkommens. Zudem kümmerten sie sich um die Betreuung der Angehörigen des 62-Jährigen.
Die Reanimation des 62-Jährigen verlief erfolgreich, woraufhin er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde.
1428. Einbruch in eine Betreuungseinrichtung – Berg am Laim
Am Mittwoch, 11.09.2024, gegen 01:30 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Mitteilung, dass sich soeben eine bislang unbekannte Person gewaltsam Zutritt zu einer Betreuungseinrichtung in Berg am Laim verschaffe. Zudem sei das Licht im Inneren des Gebäudes angegangen. Daraufhin konnte die Person dabei beobachtet werden, wie sie sich entfernte.
Da von einem Einbruchsversuch ausgegangen wurde, wurden unverzüglich mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung ergab keine neuen Hinweise auf die unbekannte Person.
Vor Ort wurden im weiteren Verlauf umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 (Einbruchsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der St.-Michael-Straße und Bad-Schachener-Straße (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1429. Sicher zur Schule – Sicher nach Hause 2024
Süß oder sauer? „Kinder fragen Raser“
Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“ haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung und -aufklärung zusammen mit Beamten der Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) am Mittwoch, 11.09.24, von 08:15 Uhr bis 10:00 Uhr, in der Feldbergstraße eine Geschwindigkeitskontrolle im Nahbereich der dortigen Grundschule durchgeführt.
An der Kontrollstelle wurde auch Schulkindern der 4. Klasse der genannten Grundschule die Gelegenheit gegeben, ihre Belange im Straßenverkehr gegenüber Fahrzeugführern zu verdeutlichen.
Insgesamt wurden 33 Autofahrer angehalten. 28 Autofahrer fuhren schneller als die erlaubten 30 km/h. 12 Autofahrer, welche mindestens schneller als 39 km/h fuhren wurden mit einer Zahlungsaufforderung verwarnt. Ein Autofahrer welcher mit 51 km/h gemessen wurde, bekam eine Anzeige.
Unter dem Motto „Kinder fragen Raser“ stellten die Schüler den ertappten Verkehrssündern entsprechende Fragen zu den Gründen für das Fehlverhalten. Zur „Strafe“ erhielten die Fahrer von den Kindern saure Drops.
Doch es gab auch vorbildliche Autofahrer, die das vorgeschriebene Tempolimit beachtet haben bzw. nur minimal überschritten haben. Bei diesen 20 haben sich die Kinder gerne bedankt und als „Belohnung“ einen Schokoladenriegel überreicht.
Die eingesetzten Polizeibeamten begleiteten die Aktion zusätzlich mit verkehrserzieherischen Gesprächen. Ebenso war Landesdekan Monsignore Simbeck von der „Kirchlichen Arbeitsgemeinschaft für Verkehrsfragen in Bayern“ vor Ort und führte Gespräche mit den angehaltenen Verkehrsteilnehmern.
Die Reaktionen auf diese Aktion waren nicht nur bei den betroffenen, aber doch einsichtigen, Autofahrern positiv, sondern auch viele anwesende Eltern und unbeteiligte Passanten begrüßten diese Aktion.