Mühldorf: Streit auf Volksfest eskaliert - Kripo ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts
MÜHLDORF A. INN. Weil ein 35-Jähriger am Samstagabend, 7. September 2024, einen 37-Jährigen auf dem Mühldorfer Volksfest mit einem Maßkrug erheblich verletzt haben soll, ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Geschädigte kam zur Behandlung diverser Verletzungen in ein Krankenhaus, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr. Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit nach dem Angriff festgenommen werden.
Am Samstagabend (7. September 2024) kam es gegen 22.00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern des Mühldorfer Volksfestes. Nachdem es in einem Zelt zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 35-jährigen -und einem 37-jährigen Mann gekommen war, soll der 35-Jährige dem 37-Jährigen mehrfach einen Maßkrug gegen den Kopf geschlagen haben. Dabei wurde der Geschädigte erheblich, jedoch nicht lebensgefährlich, im Kopfbereich verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Der 35-jährige Tatverdächtige aus Erlbach konnte kurze Zeit darauf von einer Streife der Mühldorfer Volksfestwache festgenommen werden.
Die ersten Ermittlungen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Mühldorf. Noch am selben Abend übernahm das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf, unter Sachleitung der zuständigen Staatsanwaltschaft Traunstein, die weiteren Ermittlungen in dieser Sache - wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
Der 35-Jährige wurde nach Beendigung der ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft, wieder entlassen.
Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern weiter an.
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