01.09.2024, Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Brand in Mehrparteienhaus in Rottach-Egern

ROTTACH-EGERN, LKR. MIESBACH. Am Sonntag, den 1. September 2024, brach in den frühen Morgenstunden in einem Mehrparteienhaus in Rottach-Egern ein Feuer aus. Bei dem Brand wurden nach aktuellen Erkenntnissen 15 Bewohner in Form einer Rauchgasvergiftung verletzt, der entstandene Sachschaden wird im hohen sechsstelligen Bereich geschätzt. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

Am Sonntag, den 1. September 2024, ging gegen 05.40 Uhr über den polizeilichen Notruf die Mitteilung über einen Brand in einem Mehrparteienhaus in der Hofbauernstraße in Rottach-Egern ein. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte stellten beim Eintreffen fest, dass die meisten Bewohner das Mehrparteienhaus eigenständig verlassen konnten. Im Erdgeschoss waren bereits mehrere Wohnungen vom Feuer und durch den entstandenen Rauch betroffen. Mehrere Personen machten aus ihren Dachfenstern auf sich aufmerksam.

Durch das rasche und sehr professionelle Eingreifen der umliegenden Feuerwehren Kreuth, Bad Wiessee und Rottach-Egern konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert, der Brand gelöscht und die Bewohner zum Teil über Drehleitern in Sicherheit gebracht werden.

Durch den Brand wurden nach derzeitigem Kenntnisstand insgesamt 15 Personen durch Rauchgasintoxikationen verletzt, 7 Personen wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach aktuellen Erkenntnissen wird der Sachschaden im hohen sechsstelligen Euro-Bereich geschätzt.

Die ersten Ermittlungen erfolgten durch Einsatzkräfte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Bad Wiessee. Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Rosenheim übernahmen noch an der Brandstelle die Untersuchungen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen führen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II in der Folge die Brandermittler der Kriminalpolizei Miesbach.

Zur genauen Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keinerlei Aussagen getroffen werden. Diese ist derzeit noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

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