24.06.2024, Polizeipräsidium Oberfranken

Rücksichtslos auf der Unistraße gerast und Passanten gefährdet – Polizei sucht Zeugen

BAYREUTH. In der Nacht auf Samstag raste ein angetrunkener Autofahrer mit seinem Toyota durch Bayreuth und gefährdete eine Fußgängergruppe, die die Universitätsstraße überqueren wollten. Kräfte der Zentralen Einsatzdienste Bayreuth stoppten den 31-jährigen Autofahrer. Er muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.

Am Samstag gegen 02.10 Uhr befuhren Zivilfahnder der Zentralen Einsatzdienste in Bayreuth die Universitätsstraße in stadteinwärtiger Richtung. Die Beamten waren mit hoher Geschwindigkeit zu einem aktuellen Einbruch unterwegs. Obwohl die Zivilfahnder bereits schnell unterwegs waren, wurden sie von einem weißen Toyota Supra überholt. Nach Einschätzung der Beamten muss der Fahrer eine Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h erreicht haben. Die deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung war allerdings nicht die einzige Verfehlung des jungen Mannes. Im Bereich der Kreuzung Emil-Warburg-Weg / Universitätsstraße kam es beinahe zu einem Zusammenstoß mit Fußgängern, die an dieser Stelle die Straße überqueren wollten. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Toyota-Fahrer einen Unfall verhindern.

Aufgrund der großen Gefährdung der Fußgängergruppe entschlossen sich die Beamten, den 31 – jährigen Fahrer zu kontrollieren. Hierbei stellte sich heraus, dass dieser leicht alkoholisiert war. Ein vor Ort durchgeführter Test ergab einen Wert von knapp 0,4 Promille. Wegen der riskanten Fahrweise wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft der Führerschein des jungen Mannes sichergestellt. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol ermittelt.

Die Dienststelle der Zentralen Einsatzdienste Bayreuth bittet in diesem Zusammenhang Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben und insbesondere die gefährdete Fußgängergruppe, sich unter der Tel.-Nr. 0921-5062062 bei den Zentralen Einsatzdiensten Bayreuth zu melden.