Medieninformationen der Polizei München vom 07.08.2024
Inhalt:
1232. Verkehrsunfall zwischen Fahrradfahrerin und Lkw; eine Person wurde verletzt – Freimann
1233. Fahrradfahrer stürzt; eine Person schwer verletzt – Pasing
1234. Räuberischer Diebstahl; ein Tatverdächtiger festgenommen – Altstadt
1235. Vollendeter Trickbetrug „Lovescam“ – Bogenhausen
1236. Versuchtes Raubdelikt; eine Tatverdächtige festgenommen – Freimann/Garching Hochbrück
1237. Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung – Taufkirchen
1238. Festnahme nach gewerbsmäßiger Abgabe von Betäubungsmittel – Maxvorstadt
1239. Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Diebstahl aus einem Kraftfahrzeug – Laim
1240. Vorstellung der neuen Leiterin der Polizeiinspektion 14 – Westend
1232. Verkehrsunfall zwischen Fahrradfahrerin und Lkw; eine Person wurde verletzt – Freimann
Am Dienstag, 06.08.2024, gegen 09:30 Uhr, fuhr eine 40-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Freisinger Landstraße in nördliche Richtung. Auf Höhe des Klärwerks bog sie nach links auf einen Zufahrtsweg zum Lottlisa-Behling-Weg ab.
Zur selben Zeit fuhr ein 59-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem MAN Lkw auf dem Lottlisa-Behling-Weg vom Klärwerk kommend in Richtung Freisinger Landstraße.
Beim Einfahren vom Zufahrtsweg auf den Lottlisa-Behling-Weg kam es zum Zusammenstoß der Beteiligten. Hierbei wurde die Radfahrerin schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.
Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.
1233. Fahrradfahrer stürzt; eine Person schwer verletzt – Pasing
Am Mittwoch, 07.08.2024, gegen 00:10 Uhr, fuhr ein 15-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad auf der Floßmannstraße. Aus bislang unbekannten Gründen kam er zu Sturz und wurde dadurch schwer verletzt.
Der 15-Jährige konnte Anwohner durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen, welche sofort Erste Hilfe leisteten, die Polizei und den Rettungsdienst verständigten. Der 15-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er notoperiert werden.
Das genaue Unfallgeschehen ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen, die die Münchner Verkehrspolizei übernommen hat.
1234. Räuberischer Diebstahl; ein Tatverdächtiger festgenommen – Altstadt
Am Freitag, 26.07.2024, gegen 19:30 Uhr, konnte der Ladendetektiv eines Geschäfts in der Kaufinger Straße einen 26-jährigen Georgier ohne festen Wohnsitz in Deutschland dabei beobachten, wie dieser mehrere Waren in seinen mitgeführten Rucksack steckte. Anschließend versuchte der 26-Jährige damit die Geschäftsräume zu verlassen.
Er wurde vom Ladendetektiv angehalten und angesprochen. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In dessen Verlauf zog der 26-Jährige einen Löffel aus seiner Hosentasche und verletzte damit den Ladendetektiv leicht.
Eine weitere Ladendetektivin wurde auf den Vorfall aufmerksam und unterstützte ihren Kollegen. Gemeinsam schafften sie es den 26-Jährigen festzuhalten und der Polizei zu übergeben. Das Diebesgut wurde dem 26-Jährigen abgenommen.
Der Tatverdächtige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ am Folgetag Haftbefehl. Der 26-Jährige befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen des räuberischen Diebstahls eingeleitet.
Das Kommissariat 56 (räuberischer Diebstahl) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1235. Vollendeter Trickbetrug „Lovescam“ – Bogenhausen
Vor mehreren Monaten lernte eine über 60-Jährige mit Wohnsitz in München über ein Dating-Portal einer Internetplattform einen Mann kennen. Dieser gab sich als Amerikaner aus. Innerhalb kurzer Zeit wurden die Telefonnummern ausgetauscht.
Nach mehreren Wochen bat der Täter die über 60-Jährige, ihm mehrere Hundert Euro in Bargeld zukommen zu lassen, da er angebliche sein Gehalt nicht bekommen hätte. Im guten Glauben übergab die 60-Jährige einem Abholer, den sie in der Daphnestraße traf, mehrere Hundert Euro Bargeld. Im weiteren Verlauf nahm der Täter immer wieder Kontakt zur über 60-Jährigen auf und forderte weiterhin Bargeld.
Als sich die 60-Jährige mit einer Bekannten über die Forderungen unterhielt, wurde die Betrugsmasche erkannt und Anzeige bei der Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen) erstattet.
Das Kommissariat 64 (Betrug) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis Ihrer Polizei:
Die unbekannten Täter täuschen bei sogenannten “Lovescam“ über längere Zeit (per E-Mail, WhatsApp) den Geschädigten vor, dass sie eine Liebesbeziehung zu diesen aufbauen möchten, wodurch bei den Geschädigten eine emotionale Bindung (zur eigentlich unbekannten Person) entsteht. Im Zuge der Kommunikation werden von den Tätern große Vermögen, Geldgewinne oder ähnliches vorgetäuscht, mit welchen ein gemeinsames Leben in der Zukunft finanziert werden soll. In der Folge wird vorgegeben, dass Probleme aufgetaucht sind, welche sich nur durch (Voraus-)Zahlungen verschiedenster Beträge lösen lassen. Im Glauben an die Redlichkeit und die erwiderte Liebe/Freundschaft des Gegenübers, überweisen die Geschädigten die von den Tätern geforderten Gelder, um die versprochene Leistung zu erhalten oder dem “geliebten Menschen“ zu helfen, bzw. diesen zu sich zu holen. Hierbei werden die Beträge vornehmlich in das Ausland überwiesen.
1236. Versuchtes Raubdelikt; eine Tatverdächtige festgenommen – Freimann/Garching Hochbrück
Am Dienstag, 06.08.2024, gegen 21:50 Uhr, konnte eine Zeugin, die sich am Bahnsteig des U-Bahnhofs Studentenstadt befand wahrnehmen, wie eine Frau versuchte einer anderen Frau deren Handtasche zu entreißen. Aufgrund der Gegenwehr gelang dies nicht, woraufhin die Täterin in die U-Bahn der Linie U 6 stadtauswärts stieg.
Die Zeugin stieg ebenfalls in die U-Bahn und verständigte über den Notruf 110 die Polizei. Am U-Bahnhof Garching-Hochbrück konnte eine Streife die Tatverdächtige, eine 41-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck antreffen, kontrollieren und festnehmen.
Gegen die 41-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchtem Handtaschenraub eingeleitet. Da sich die Tatverdächtige im Rahmen der Sachbearbeitung mehrmals fremdenfeindlich äußerte wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen sie eingeleitet.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des U-Bahnhofes Studentenstadt Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die Frau, deren Handtasche versuchte wurde zu entreißen, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1237. Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung – Taufkirchen
Am Dienstag, 06.08.2024, gegen 19:15 Uhr, befand sich ein 36-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München an einem Weiher in Taufkirchen. Als eine 28-Jährige an ihm vorbeiging, suchte er Blickkontakt zu ihr und nahm sexuelle Handlungen an sich selbst vor.
Bei der 28-Jährigen handelte es sich um eine Polizeibeamtin in zivil, die sich gerade mit ihrem Streifenpartner wegen anderweitiger Ermittlungen an dieser Örtlichkeit befand.
Der Tatverdächtige wurde auf sein Fehlverhalten angesprochen, kontrolliert und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen der exhibitionistischen Handlung.
Das Kommissariat 15 (Sexualdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1238. Festnahme nach gewerbsmäßiger Abgabe von Betäubungsmittel – Maxvorstadt
Am Montag, 29.07.2024, gegen 13:30 Uhr, wurde ein 39-Jähriger mit Wohnsitz in München von der Münchner Polizei dabei beobachtet, wie er mehrere Verkäufe von Betäubungsmitteln tätigte. Dabei verkaufte er unter anderem auch in einer Parkanlage einem 17-Jährigen mit Wohnsitz in München Betäubungsmittel. Der 39-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
Bei der Durchsuchung des 39-Jährigen wurden Betäubungsmittel sowie Bargeld aufgefunden und sichergestellt. Gegen den 39-Jährigen wird jetzt wegen Abgabe von Betäubungsmitteln an einen Minderjährigen ermittelt. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der Ermittlungsrichter erließ in der Folge einen Haftbefehl.
Das Kommissariat 83 (Rauschgiftdelikte) führt die Ermittlungen übernommen.
1239. Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Diebstahl aus einem Kraftfahrzeug – Laim
Am Montag, 05.08.2024, gegen 19:00 Uhr, stellte ein 28-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München in der Agnes-Bernauer-Straße fest, dass die Tür seines ordnungsgemäß abgestellten Wohnmobils gewaltsam geöffnet wurde und offenstand. Der 28-Jährige verständigte daraufhin über den Notruf 110 die Polizei.
Die eintreffenden Beamten konnten im Wohnmobil eine 32-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland sowie einen 31- und 53-Jährigen, beide mit ungarischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, feststellen.
In einer mitgeführten Tasche hatten sie bereits Diebesgut aus dem Wohnwagen bereitgestellt. Alle drei Tatverdächtigen wurden daraufhin vorläufig festgenommen.
Die 32-jährige Tatverdächtige wurde nach erfolgter Sachbearbeitung von einer Polizeiinspektion entlassen. Die beiden anderen Tatverdächtigen wurden dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage im Polizeipräsidium München vorgeführt. Beide Tatverdächtige befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 51 (Eigentumsdelikte mit Bandenbezug).

1240. Vorstellung der neuen Leiterin der Polizeiinspektion 14 – Westend
Am 1. Juni 2024 wurde Frau Polizeidirektorin (PDin) Sigrid Kienle die Leitung der Polizeiinspektion 14 (Westend) übertragen. Sie übernahm die Leitung von der Leitenden Polizeidirektorin Daniela Hand, die nun die Unterabteilung für Organisation und Dienstbetrieb beim Polizeipräsidium München leitet.
PDin Kienle begann ihre Laufbahn 1996 mit der Einstellung in den mittleren Polizeivollzugsdienst. Es folgten Stationen unter anderem in Weilheim und beim Landesamt für Verfassungsschutz. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums an der Hochschule für den öffentlichen Dienst - Fachbereich Polizei - war PDin Kienle in verschiedenen Bereichen des Bayerischen Landeskriminalamtes tätig.
Nach ihrer Führungsbewährung bei der PI Friedberg begann sie 2013 mit dem Aufstieg in die vierte Qualifikationsebene der Polizei. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster war sie weiterhin in verschiedenen leitenden Funktionen beim BLKA. Neben des Sachgebiets 611 (Synthetische Drogen) leitete sie dort unter anderem die SOKO Juli, welche nach den tragischen Terroranschlägen in Würzburg und Ansbach ins Leben gerufen wurde.
PDin Kienle ist zusammen mit ihren rund 150 (Stand Juni 2024) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sicherheit von rund 80.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in den beiden Stadtbezirken Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Schwanthalerhöhe verantwortlich. Das ca. 6 Quadratkilometer große Dienstgebiet umfasst zudem den gesamten Nahbereich um den Hauptbahnhof.
Im Jahr 2023 hatte die PI 14 über 27.000 Einsätze zu bewältigen. Zu vielen anspruchsvollen Einsätzen u.a. im Bahnhofsviertel und dem Nußbaumpark, kommen auch alltägliche Einsätze, wie Ruhestörungen und Behinderungen.
Auch die Theresienwiese mit ihren zahlreichen Veranstaltungen liegt im örtlichen Zuständigkeitsbereich der PI 14. Neben dem Winter-Tollwood und dem Frühlingsfest findet dort auch das weltbekannte Oktoberfest statt. Zudem fand heuer mit dem Fanfest im Rahmen der Fußball EM erstmals ein Großkonzert mit mehreren internationalen Künstlerinnen und Künstlern auf der Theresienwiese statt.
Polizeipräsident Thomas Hampel zur neuen Dienststellenleiterin der Polizeiinspektion 14:
Mit PDIn Kienle sitzt hier die richtige Frau auf dem richtigen Stuhl. Sie hat den Polizeiberuf von der Pike auf erlernt und in ihren verschiedenen Stationen bei der bayerischen Polizei ein gutes Gespür für Personalführung und die richtigen Entscheidungen bewiesen.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch der Leitenden Polizeidirektion Daniela Hand, welche als Vorgängerin eine hervorragend geführte Dienstelle übergeben hat.
Die Polizeiinspektion 14 ist mit PDin Kienle an der Spitze gut aufgestellt und wird auch die anspruchsvolle Einsatzlage rund um den Hauptbahnhof gut meistern.