1447. Anlagebetrug mit hohem Vermögensschaden – München
1448. Verhaftung eines Tatverdächtigen nach Sexualdelikt – Ottobrunn
-siehe Medieninformation 1101 vom 15.07.2025,
-siehe Medieninformation 1292 vom 18.508.2025
1449. Fahndungserfolg zu Öffentlichkeitsfahndung nach Vergewaltigung – Altstadt
-siehe Medieninformation 1440 vom 15.09.2025
1450. Geplantes Raubdelikt im Vorfeld vereitelt – Pasing
1451. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte – Hasenbergl
1452. Terminhinweis: Gemeinsame Pressekonferenz der Münchner Polizei und des Kreisverwaltungsreferats München zur Thematik: “Sicherheit auf der Wiesn“
1453. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Transporter; eine Person verstorben – Brunnthal
1447. Anlagebetrug mit hohem Vermögensschaden – München
Anfang März 2025 lernte ein 56-jähriger Münchner über eine App eine vermeintliche Frau kennen. Mit dieser stand er längere Zeit in Kontakt, wobei unter anderem das Thema Kryptowährungen besprochen wurde.
Der 56-Jährige wurde dazu gebracht bei einer vermeintlichen Kryptobörse ein Konto zu eröffnen. Er begann damit, hohe Einzahlungen auf die angebliche Kryptobörse vorzunehmen. Nach einiger Zeit wurde ihm ein erheblicher Gewinn vorgetäuscht. Um sich diesen auszahlen zu lassen habe er jedoch angebliche Steuern und Gebühren auf eine andere Plattform überweisen sollen. Dem kam der 56-Jährige nach, weshalb letztlich ein Vermögensschaden von über einer Million Euro entstand.
Als er die erwartete Auszahlung nicht erhielt, wandte er sich an die Polizei und erstattete Anzeige.
Das Kommissariat 71 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Präventionshinweis der Münchner Polizei:
Hinterfragen Sie „heiße Tipps“ bei der Geldanlage kritisch, insbesondere wenn diese von Personen stammen, die Sie nicht persönlich kennen. Wenn die Gewinnversprechen zu schön sind, um wahr zu sein, sind sie es in der Regel auch.
Derzeit kommt es zu einer Vielzahl solcher Straftaten mit zum Teil erheblichen Beuteschäden. Täterbanden, die zumeist im Ausland sitzen, nehmen auf verschiedensten digitalen Wegen (z.B. Soziale Medien, Partnerbörsen, usw.) Kontakt zu potentiellen Opfern auf.
Das Gespräch wird relativ zügig Richtung Geldanlage gelenkt, meist in Verbindung mit Kryptowährungen. Anschließend werden die Geschädigten dazu gebracht, kleinere Geldbeträge auf Plattformen zu überweisen. Die Internetseiten dieser Plattformen sind in der Regel gefälscht.
Anschließend wird den Geschädigten dargestellt, dass sie überdurchschnittliche Kursgewinne erzielt haben, worauf hin sie ermutigt werden, höhere Geldbeträge einzuzahlen. Keine dieser Einzahlungen erreicht jemals eine reale Handelsplattform, sondern fließt rein in Täterhand.
Wenn man sich die Gewinne auszahlen lassen möchte, wird versucht, weiteres Geld zu erlangen, indem vorgetäuscht wird, man müsse vorab Gebühren und Steuern bezahlen.
Letztlich wird der Kontakt abgebrochen und die eingezahlten Beträge sind im Regelfall unwiederbringlich verloren.
1448. Verhaftung eines Tatverdächtigen nach Sexualdelikt – Ottobrunn
-siehe Medieninformation 1101 vom 15.07.2025
-siehe Medieninformation 1292 vom 18.08.2025
Wie bereits berichtet kam es am Montag, 14.07.2025, gegen 16:00 Uhr, in der Nähe des S-Bahnhofs Ottobrunn zu einer Straftat, bei der ein bislang Unbekannter ein 12-jähriges Mädchen mit einem Messer bedrohte und an ihrer Tasche zog. Diese rief um Hilfe, woraufhin der Täter flüchtete. Zu Beginn wurde von einem Raubdelikt ausgegangen, jedoch wurden die Ermittlungen schnell durch das Kommissariat 17 übernommen, da eine sexuelle Tatmotivation angenommen wurde.
Zwischen 14.08.2025 und 16.08.2025 kam es zu vier weiteren Sexualstraftaten im Bereich Ottobrunn durch einen unbekannten Täter. Ein Tatzusammenhang, auch zu der Tat vom 14.07.2025 wird im Rahmen der intensiven Ermittlungen durch das Kommissariat 15 geprüft.
Nach der Tat vom 14.07.2025 konnte im Tatortnahbereich ein tatrelevanter Gegenstand sichergestellt werden, auf dem eine männliche DNA-Spur gesichert werden konnte. Durch diese Spur konnte ein 48-jähriger Rumäne ohne festen Wohnsitz in Deutschland identifiziert werden, der bislang unbekannten Aufenthalts war. Er gilt als tatverdächtig, weshalb durch die Staatsanwaltschaft München I ein Haftbefehl beantragt und durch das Amtsgericht München erlassen wurde.
Am 05.09.2025 wurde das Polizeipräsidium München darüber informiert, dass der 48-Jährige in Nordrhein-Westfalen wegen Ladendiebstahls angezeigt wurde. Dabei wurde der Haftbefehl vollzogen. Der 48-Jährige befindet sich derzeit in einer JVA in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft. Eine Überstellung nach Bayern zur Durchführung der weiteren Ermittlungen wird derzeit organisiert. Inwieweit ein Tatzusammenhang zwischen den Fällen vom 14.07.2025 und ab 14.08.2025 besteht, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
1449. Fahndungserfolg zu Öffentlichkeitsfahndung nach Vergewaltigung – Altstadt
-siehe Medieninformation 1440 vom 15.09.2025
Wie bereits berichtet lernte am Freitag, 30.05.2025, gegen 22:15 Uhr, eine 17-Jährige mit Wohnsitz südlich von München am Stachusbrunnen zwei junge Männer kennen. Nach einiger Zeit begaben sie sich gemeinsam in eine angrenzende Tiefgarage. Dort wurde sie anschließend vergewaltigt. Am Folgetag wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Da die umfangreichen Ermittlungen des Kommissariats 15 unter Ausschöpfung aller rechtlichen und kriminalistischen Möglichkeiten damals nicht zur Ergreifung der Täter geführt haben, wurde durch Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein richterlicher Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Diese erfolgte am 15.09.2025.
In den Abendstunden des 15.09.2025 meldete sich ein 17-jähriger Afghane mit Wohnsitz im Landkreis Freising bei einer Polizeidienststelle und gab an, einer der Gesuchten zu sein. Im Anschluss konnte auch die zweite gesuchte Person identifiziert werden. Es handelt sich um einen 15-jährigen Afghanen mit Wohnsitz im Landkreis München.
Nach den umfangreichen polizeilichen Sofortmaßnahmen wurden beide in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München I wieder entlassen, da keine rechtliche Grundlage für einen Untersuchungshaftbefehl vorlag.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 15.
1450. Geplantes Raubdelikt im Vorfeld vereitelt – Pasing
Am Samstag, 13.09.2025, gegen 22:40 Uhr, hielt sich ein 24-Jähriger aus München in einer Tankstelle in der Lortzingstraße auf.
Mit im Verkaufsraum befanden sich zwei Personen, welche sich über einen bevorstehenden Überfall auf die Tankstelle unterhielten. Dieses Gespräch bekam der 24-Jährige mit und konnte auch einen Pistolengriff in der Oberbekleidung bei einem der Personen feststellen. Er sprach die Personen darauf an und das Gespräch verlagerte sich in den Außenbereich.
Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 24-Jährigen und den beiden unbekannten Personen. Der 24-Jährige erlitt dabei eine leichte Kopfverletzung.
Als weitere Zeugen aus der Tankstelle zur Hilfe kamen, entfernten sich die beiden Täter.
Der Vorfall wurde erst am Montag, 15.09.2025, bekannt, als sich der 24-Jährige zur Anzeigenerstattung zu einer Polizeiinspektion begab.
Das Kommissariat 21 führt die weiteren Ermittlungen.
Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1:
Männlich, ca. 18-20 Jahre, ca. 185 cm, normale Statur, helle Kapuzenjacke, dunkle Hose, Sneaker
Täter 2:
Weiblich, ca. 18-20 Jahre, deutlich kleiner als Täter 1, schwarze Jack und schwarze Daunen-Kapuzenwese, schwarze Hose, weißes Basecap, helle Sneaker
Zeugenaufruf:
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Lortzingstraße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1451. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte – Hasenbergl
Am Montag, 15.09.2025, gegen 14:00 Uhr befand sich eine über 80-Jährige auf dem Heimweg von einem Einkauf. Vor ihrem Wohnanwesen wurde sie von zwei ihr unbekannten Männern angesprochen, welche sich als Polizeibeamte ausgaben, und ihr ein Mäppchen mit einer Polizeimarke vorzeigten.
Durch geschickte Gesprächsführung begaben sich die beiden Täter mit der Dame in das Wohnanwesen und in ihre Wohnung. In der Wohnung teilte man der über 80-Jährigen mit, dass man auch noch einen dritten Polizeibeamten hinzuziehen werde, der dann aus einem Auto ausstieg und in die Wohnung kam.
Dort verwickelten die drei Täter die über 80-Jährige in ein Gespräch und verließen nach kurzer Zeit die Wohnung in unbekannte Richtung. Die über 80-Jährige bemerkte anschließend den Diebstahl von Schmuck und Bargeld in dreistelliger Höhe und verständigte den Polizeinotruf 110.
Vor Ort wurden umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zwei Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1:
Männlich, ca. 30 Jahre, ca 170cm, heller Hautfarbe, dunkle Hose, dunkelblaues T-Shirt, schwarzes Mäppchen mit Polizeimarke, sprach Hochdeutsch
Täter 2:
Männlich, ca. 30 Jahre, ca. 190cm, blonde Haare, dunkle Hose, schwarzes T-Shirt, schwarzes Mäppchen mit Polizeimarke, sprach Hochdeutsch
Zeugenaufruf:
Wem sind zur angegebenen Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Paulckestraße, Kienestraße, Stanigplatz oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Warnhinweis:
Die Polizei warnt vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. Vergewissern Sie sich Bestenfalls durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen! Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
1452. Terminhinweis: Gemeinsame Pressekonferenz der Münchner Polizei und des Kreisverwaltungsreferats München zur Thematik: “Sicherheit auf der Wiesn“
Kreisverwaltungsreferentin Frau Dr. Hanna Sammüller und der Leiter der Abteilung Einsatz, Polizeivizepräsident Christian Huber informieren gemeinsam über die Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen zum 190. Münchner Oktoberfest 2025 auf einer Pressekonferenz am
Mittwoch, 17. September 2025, um 11:30 Uhr,
im Polizeipräsidium München, 80331 München, Augustinerstraße 2, Medienzentrum der Pressestelle.
Alle Medienvertreter sind zur Pressekonferenz herzlich eingeladen.
Wir bitten um kurze Anmeldung in schriftlicher Form per E-Mail oder telefonisch.
1453. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Transporter; eine Person verstorben – Brunnthal
Am Dienstag, 16.09.2025, gegen 07:35 Uhr, fuhr ein 43-Jähriger mit ungarischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland mit einem Iveco Transporter auf der Staatsstraße in Brunnthal in Richtung Ottobrunn. Er wollte der Fahrspur geradeaus folgen.
Zeitgleich wollte eine 61-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Toyota Pkw von der Münchner Straße aus in die Staatstraße abbiegen, um der Straße weiter in Richtung Brunnthal zu folgen.
Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß zwischen dem 43-jährigen Transporter-Fahrer und der 61-jährigen Pkw-Fahrerin.
Durch den Zusammenstoß wurde die 61-Jährige schwerst verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 43-Jährige blieb unverletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme vor Ort kam es für ca. drei Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen, da die Kreuzung gesperrt werden musste. Im Rahmen der Unfallaufnahme war ein Gutachter vor Ort.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.