1624. Verkehrsunfall zwischen drei Pkw; drei Personen verletzt – Schwanthalerhöhe
1625. Einbruch in Gaststätte – Neuhausen
1626. Staatsschutzrelevantes Delikt – Schwanthalerhöhe
1627. Sexual- und Körperverletzungsdelikt – Au
1628. Festnahme nach tätlichem Angriff auf Polizeibeamte – Ludwigsvorstadt
1629. Jugendlicher durch Feuerwerkskörper schwer verletzt – Hohenbrunn
1630. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Körperverletzungsdelikt – Neuhausen
1631. Großer Polizeieinsatz; weitere Erkenntnisse – Lerchenau
-siehe Medieninformation vom 01.10.2025, Nr. 1574
1624. Verkehrsunfall zwischen drei Pkw; drei Personen verletzt – Schwanthalerhöhe
Am Sonntag, 05.10.2025, gegen 12:30 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem VW Pkw auf der Trappentreustraße in Richtung der Landsberger Straße. An der Kreuzung wollte er nach links in die Landsberger Straße abbiegen.
Als der 37-Jährige an die Kreuzung heranfuhr, musste er aufgrund des für ihn geltenden Rotlichts vor der Kreuzung halten. Hinter ihm wartete eine 46-Jährige mit rumänischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg mit einem Suzuki Pkw.
Aus bislang unbekannten Gründen fuhr ein 34-Jähriger mit kosovarischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München mit einem Audi Pkw auf den Pkw der 46-Jährigen auf, wodurch dieser wiederum auf den Pkw des 37-Jährigen geschoben wurde.
Durch den Zusammenstoß wurden alle drei Beteiligten verletzt. Die 46-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 37- und 34-Jährige gaben an, sich eigenständig in ärztliche Behandlung zu begeben.
Alle drei Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1625. Einbruch in Gaststätte – Neuhausen
In der Zeit von Samstag, 04.10.2025, 17:00 Uhr, bis Sonntag, 05.10.2025, 09:45 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere unbekannte Täter auf unbekannte Art und Weise Zutritt zu einer Gaststätte in Neuhausen.
In der Gaststätte suchten der oder die Täter nach Wertsachen und fanden einen Schlüssel zu einem vorhandenen Tresor. Mit diesem Schlüssel wurde der Tresor geöffnet und das darin befindliche Bargeld in einem fünfstelligen Wert entnommen.
Unter Mitnahme der Tatbeute flüchteten der oder die unbekannten Täter aus der Gaststätte.
Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Seidlstraße, Nymphenburger Straße und Dachauer Straße (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1626. Staatsschutzrelevantes Delikt – Schwanthalerhöhe
Am Samstag, 04.10.2025, gegen 15.20 Uhr, wurde bemerkt, wie ca. fünf Personen in den Bereich des Treppenaufgangs zur Bavaria ein Banner brachten (ca. 2x8 Meter, mit einer inhaltlich rechtsextremen Beschriftung).
Nachdem die Zeugen die Beschriftung bemerkten, hinderten sie die Personen daran, das Banner zu entfalten und informierten die Polizei. Die Personen entfernten sich darauf hin und das Plakat wurde von der Polizei sichergestellt. Fahndungsmaßnahmen erbrachten keine Hinweise zu den Personen.
Das Kommissariat 44 hat die Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Theresienwiese beim Treppenaufgang zur Bavaria Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1627. Sexual- und Körperverletzungsdelikt – Au
Am Sonntag, 05.10.2025, gegen 18:00 Uhr, kam es in einer Parkanlage am Tassiloplatz zu einem Sexual- und Körperverletzungsdelikt zum Nachteil einer 15-jährigen Deutschen. Als diese die Parkanlage verließ, sei ihr ein unbekannter Mann gefolgt. Dieser habe sie von hinten gepackt und versucht, ihr die Hose herunter zu ziehen. Außerdem habe er sie mit einem Stein am Kopf leicht verletzt.
Die 15-Jährige konnte sich losreißen, woraufhin der Unbekannte in Richtung Welfenstraße flüchtete. Sie begab sich nach Hause, von wo aus die Polizei verständigt wurde.
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ergaben keine neuen Hinweise auf den Täter.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 180 cm groß; komplett schwarz gekleidet, trug Skimaske und Sonnenbrille
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Tassiloplatzes, Welfenstraße, Balanstraße und Orleansstraße (Au) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1628. Festnahme nach tätlichem Angriff auf Polizeibeamte – Ludwigsvorstadt
Am Samstag, 04.10.2025, gegen 02:00 Uhr, wurden Polizeibeamte in der Mozartstraße auf eine 57-jährige Deutsche ohne festen Wohnsitz in Deutschland aufmerksam. Diese war im Begriff in einen geparkten Pkw Audi einzusteigen, wobei sie auf die Polizisten betrunken wirkte.
Als sie einer Kontrolle unterzogen werden sollte, versperrte sie zunächst die Türen des Fahrzeugs. Kurz darauf entriegelte sie das Fahrzeug wieder. Als ein Polizeibeamter die Fahrertür öffnete, sprühte die Frau mit einem Pfefferspray. Hierdurch wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt. Sie blieben dienstfähig.
Die 57-Jährige konnte aus dem Fahrzeug gezogen und gefesselt werden. Ein Atemalkoholtest ergab eine erhebliche Alkoholisierung. Nach einer Blutentnahme und weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde sie der Haftanstalt überstellt. Im Verlauf des Samstags wurde sie einer Ermittlungsrichterin vorgeführt, welche einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Dieser wurde anschließend gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt und die 57-Jährige wurde entlassen.
Die weiteren Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte werden vom Kommissariat 24 geführt.
1629. Jugendlicher durch Feuerwerkskörper schwer verletzt – Hohenbrunn
Am Sonntag, 05.10.2025, gegen 02:10 Uhr, hantierte ein 17-Jähriger aus dem Landkreis München in Hohenbrunn mit einem Feuerwerkskörper. Dieser detonierte, während der 17-Jährige ihn noch in der Hand hielt. Dabei erlitt der Jugendliche schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Um welche Art von Feuerwerkskörper es sich handelte, ist Gegenstand der Ermittlungen, welche vom Kommissariat 13 geführt werden.
Hinweis der Münchner Polizei:
Es wird ausdrücklich vor der Verwendung von nicht zugelassenen oder selbst gebauten Feuerwerkskörpern gewarnt. Schwerste Gesundheitsschäden können die Folge sein.
Darüber hinaus ist der Gebrauch von klassischem Silvesterfeuerwerk auch nur am 31.12. und 01.01. für Personen über 18 Jahren erlaubt.
1630. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Körperverletzungsdelikt – Neuhausen
Am Sonntag, 05.10.2025, gegen 16:30 Uhr, informierten mehrere Zeugen den Polizeinotruf 110 über eine körperliche Auseinandersetzung mit einem spitzen Gegenstand am U-Bahnhof Rotkreuzplatz. Sofort wurden mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Vor Ort ergab sich folgender Sachverhalt:
Ein 43-Jähriger mit georgischer und russischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München hatte nach ersten Ermittlungen eine 42-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Rottal-Inn auf dem U-Bahnsteig mit einem Messer angegriffen. Während die 42-Jährige den Messerangreifer von sich weghielt, kamen umstehende Passanten zu Hilfe. Sie nahmen dem 43-Jährigen das Messer ab und sicherten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei.
Die 42-Jährige wurde leicht verletzt, benötigte aber keine medizinische Versorgung.
Der 43-Jährige wurde festgenommen und wird im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter zur Entscheidung über die Haftfrage vorgeführt.
Er wurde wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung angezeigt.
Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1631. Großer Polizeieinsatz; weitere Erkenntnisse – Lerchenau
-siehe Medieninformation vom 01.10.2025, Nr. 1574
-siehe Medieninformation vom 01.10.2025, Nr. 1579
-siehe Medieninformation vom 02.10.2025, Nr. 1589
Wie bereits berichtet, wurde am Mittwoch, 01.10.2025, gegen 04:40 Uhr bekannt, dass ein Haus in der Glockenblumenstraße brennen würde und auch Knallgeräusche wahrgenommen wurden. Daraufhin wurde ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten zum Einsatzort entsandt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Einsatzort befand sich das Haus in Vollbrand. Hierbei wurde ein 57-jähriger Tatverdächtiger festgestellt, der vor der Polizei flüchtete und sich letztendlich im Bereich des Lerchenauer Sees suizidierte.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den 57-jährigen Deutschen, der das Haus seiner Eltern am Mittwoch, 01.10.2025 vor 04.40 Uhr in Brand setzte und sich anschließend suizidierte, kam es im Laufe der Ermittlungen zu weiteren Feststellungen. Demnach hat der 57-Jährige noch vor seiner Tat, mindestens vier weitere Briefe an verschiedene Adressaten per Post versendet. Zusätzlich konnten in Briefkästen um den Tatort von ihm eingeworfene Schreiben analog zu dem am Vortag festgestellten Schreiben festgestellt werden. In den per Post versendeten Schreiben bringt er seinen Unmut über den Staat zum Ausdruck und kündigt zumindest in einem Brief noch Überraschungen an, wobei die Briefe mit Datum 24.09.2025 gezeichnet sind. Eines dieser Schreiben ging auch an das Polizeipräsidium München.
Ein Schreiben davon, ging bei einer Arztpraxis ein und führte heute am Montag, 06.10.2025 um kurz vor 09:00 Uhr, zu einem Polizeieinsatz in der Ludwigvorstadt mit den notwendigen Absperr- und Räumungsmaßnahmen. Anschließend wurde der Brief durch Spezialkräfte überprüft und es wurde festgestellt, dass dadurch keinerlei Gefahr ausgeht.
Eine Prüfung dieser Schreiben durch die entsprechende Fachdienststelle wird durchgeführt und ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Es ist nicht auszuschließen, dass darüber hinaus auch weitere Schreiben verschickt wurden. Die bisherigen Sendungen enthielten keinen Absender. In diesem Kontext haben wir mehrere Behörden, Organisation und Stellen dafür sensibilisiert, dass ähnliche Schreiben dort eingehen könnten.