1581. Größerer Polizeieinsatz – Bogenhausen
1582. Größerer Polizeieinsatz – Haidhausen
1583. Größerer Polizeieinsatz – Giesing
1584. Brandfall in einem Mehrfamilienhaus – Obersendling
1585. Zwei Festnahmen nach Trickdiebstahl; sog. „Antänzer-Trick“ – Ludwigsvorstadt
1586. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte – Au
1587. Festnahme eines Tatverdächtigen wegen zwei versuchter Tötungsdelikte – Forstenried
Wiesnbericht:
1588. Körperverletzungsdelikt auf dem Festgelände
1589. Großer Polizeieinsatz; ergänzende Erkenntnisse – Lerchenau
1581. Größerer Polizeieinsatz – Bogenhausen
Am Mittwoch, 01.10.2025, gegen 17:05 Uhr, teilte ein Zeuge dem Polizeinotruf 110 mit, dass soeben zwei Personen mit einer Schusswaffe und einer Handgranate ein Lebensmittelgeschäft betreten hätten. Sofort begaben sich zahlreiche Einsatzkräfte zum Einsatzort.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 46-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München zuvor im Außenbereich des Lebensmittelgeschäfts im Rahmen einer verbalen Streitigkeit mehrmals geäußert hatte, dass er eine Handgranate mitführen würde.
Im weiteren Verlauf erblickte ein 34-Jähriger mit bosnischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München im Hosenbund des 46-Jährigen eine Schusswaffe und entriss ihm diese. Anschließend flüchtete er mit der Waffe in das Lebensmittelgeschäft und sperrte sich in einem dortigen Büro ein. Der 46-Jährige rannte dem 34-Jährigen in das Lebensmittelgeschäft hinterher. Der 34-Jährige wurde durch das Geschehen leicht verletzt.
Der alkoholisierte 46-Jährige konnte noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte von einem Polizeibeamten, der sich privat im Lebensmittelgeschäft aufhielt, vorläufig festgenommen werden. Der 34-Jährige konnte anschließend durch die hinzugekommenen Einsatzkräfte ebenfalls festgenommen werden.
Bei der Waffe handelt es sich um eine PTB-Waffe, die sichergestellt wurde. Eine Handgranate wurde nicht aufgefunden.
Der 46-Jährige hatte im Vorfeld der Auseinandersetzung einen Koffer vor dem Lebensmittelgeschäft abgestellt. Dieser wurde vorsorglich durch sprengstoffkundige Beamte überprüft. Hierbei wurde festgestellt, dass von dem Gepäckstück keine Gefahr ausging.
Da der 46-Jährige auf die Polizeibeamten psychisch auffällig wirkte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Gegen den 46-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Bedrohung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Der 34-Jährige wurde ebenfalls wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.
Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1582. Größerer Polizeieinsatz – Haidhausen
Am Mittwoch, 02.10.2025, gegen 01:30 Uhr, verständigte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 über eine psychisch auffällige Person, die sich an einer Bushaltestelle aufhalte und hierbei mit einem Messer hantiere. Auch habe die Person mit dem Messer in der Hand bereits in einen Bus einsteigen wollen. Der Busfahrer hatte die Tür jedoch nicht geöffnet und seine Fahrt fortgesetzt. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Vor Ort konnte die weibliche Tatverdächtige durch die Einsatzkräfte angetroffen werden. Hierbei hielt sie das Messer weiterhin in der Hand. Trotz mehrfacher Aufforderung legte sie dieses nicht ab, sondern ging zunächst auf die Polizeibeamten zu, bevor sie ihren Weg in andere Richtung fortsetzte.
Trotz mehrfacher Aufforderung blieb sie nicht stehen. Die Tatverdächtige konnte im weiteren Verlauf durch die Einsatzkräfte gestellt und gesichert werden. Hierbei musste unmittelbarer Zwang angewendet werden. Das Messer wurde sichergestellt.
Bei ihr handelt es sich um eine 32-Jährige mit serbischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München. In Anbetracht ihres psychisch sehr auffälligen Verhaltens wurde sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mit dem Rettungsdienst in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Es wurde niemand verletzt.
Die 32-Jährige wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 14 geführt.
1583. Größerer Polizeieinsatz – Giesing
Am Donnerstag, 01.10.2025, gegen 17:50 Uhr, verständigten Anwohner den Polizeinotruf 110 über lautes Schreien in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es zuvor in einer der Wohnungen zu einem Streit zwischen einem 83-Jährigen mit britischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Irland und einer 63-Jährigen mit britischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München gekommen war. Hierbei hatte die 63-Jährige den 83-Jährigen u.a. mit einem Messer bedroht.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der 83-Jährige die Wohnung bereits verlassen. Die 63-Jährige befand sich noch in der Wohnung. Sie konnte im weiteren Verlauf durch die Einsatzkräfte in der Wohnung festgenommen werden. Es wurde niemand verletzt.
Gegen die 63-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung eingeleitet.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 63-Jährige über Nacht in Gewahrsam genommen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 26.
1584. Brandfall in einem Mehrfamilienhaus – Obersendling
Am Mittwoch, 01.10.2025, gegen 08:15 Uhr, stellte ein 34-jähriger deutscher Bewohner eines Mehrfamilienhauses fest, dass an der Gastherme seiner Wohnung im zweiten Stock eine Fehlermeldung angezeigt wurde. Kurz darauf entzündete sich die Gastherme und es entstand ein Wohnungsbrand.
Der 34-Jährige informierte daraufhin seine Nachbarn sowie die zuständige Heizungsfirma und stellte das Gas im gesamten Haus ab. Ein weiterer Anwohner verständigte den Notruf der Feuerwehr 112.
Sofort wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zur Einsatzörtlichkeit gesandt. Die Polizei sperrte die betroffene Straße während der Löscharbeiten.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Durch das Feuer wurde niemand verletzt. Durch den Brand kam es zu Ruß an den Wänden der Wohnung, außerdem tritt Wasser aus der Decke des ersten Stockes aus. Der Schaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, übernommen.
1585. Zwei Festnahmen nach Trickdiebstahl; sog. „Antänzer-Trick“ – Ludwigsvorstadt
Seit Beginn des Oktoberfestes 2025 gingen bei der Polizei mehrere Anzeigen ein, bei denen den Anzeigenerstattern auf dem Heimweg das Smartphone entwendet wurde. Dabei ging der Täter gezielt auf betrunkene Wiesnbesucher zu und fragte diese nach dem Weg zu einem Hotel. Dabei bat der Täter die Zeugen, das Ganze auf dem Smartphone zu zeigen. Anschließend wurde dem Wiesnbesucher das Smartphone durch den Täter aus der Hand gezogen und dieser stieg in ein wartendes Auto und flüchtete.
In diesem Rahmen befanden sich am Dienstag, 30.09.2025, gegen 01:45 Uhr, mehrere Taschendiebfahnder in der Umgebung des Oktoberfestes und hielten Ausschau nach den tatverdächtigen Personen.
In der Haydnstraße fielen dann einem belgischen und einem Münchner Taschendiebfahnder zwei Männer auf. Kurz darauf sprach einer der Männer einen stark alkoholisierten Wiesnbesucher an, während der andere Mann zu einem Fahrzeug ging und dieses startete.
Die Fahnder beobachteten, wie der Täter versuchte, dem Wiesnbesucher ruckartig das Smartphone aus der Hand zu ziehen. Da ihm dies nicht gelang, ging der Münchner Fahnder in Richtung des Täters, woraufhin dieser den Beamten auf Englisch ansprach und ihn bat, ihm den Weg zum Hotel auf seinem Handy zu zeigen. Dabei forderte er den Taschendiebfahnder auf, ihm sein Handy auszuhändigen, dem der Fahnder nicht nachging.
Da der Fahnder sein Handy in der Hosentasche hatte, wechselte der Täter zum sogenannten „Antänzer-Trick“, bei dem er seinen Arm um den Beamten legte und seinen Fuß einhakte. Hierbei zog er das Mobiltelefon des Fahnders aus der Hosentasche und wollte flüchten. Dabei konnte er festgenommen werden. Es handelt sich bei ihm um einen 22-jährigen spanischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Gleichzeitig nahmen weitere hinzugezogene Polizeibeamte, den 21-jährigen Fahrer mit spanischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland fest.
Gegen den 21-Jährigen und den 22-Jährigen wird nun aufgrund des Taschendiebstahls im besonders schweren Fall ermittelt.
Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1586. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte – Au
Am Dienstag, 30.09.2025, gegen 10:30 Uhr, klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Wohnung eines über 80-Jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München und gab sich als Kriminalbeamter zu erkennen. Zuvor erhielt der über 80-Jährige mehrere Anrufe von Personen, die sich als Bankmitarbeiter sowie als Polizeibeamte ausgaben.
Der falsche Polizeibeamte machte in der Wohnung Fotos von Schmuck und Bargeld und entwendete dabei unbemerkt die EC-Karte des über 80-Jährigen. Anschließend verließ der Täter die Wohnung.
Kurz darauf riefen die Täter erneut beim über 80-Jährigen an und behaupteten, von der Staatsanwaltschaft zu sein und forderten ihn dazu auf, den PIN zur EC-Karte zu verraten, woraufhin er diese herausgab. Anschließend wurde vom Konto des über 80-Jährigen Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro abgehoben.
Der Betrug fiel erst später auf, als der über 80-Jährige misstrauisch wurde und daraufhin den Notruf 110 wählte.
Vor Ort wurden Spurensicherungsmaßnahmen seitens der Polizei durchgeführt.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25 Jahre alt, 190 cm groß, schlank, braune, kurze Haare, westeuropäische Erscheinung, sprach hochdeutsch; dunkelblaue Oberbekleidung.
Zeugenaufruf:
Wer hat im Zeitraum des 30.09.2025, zwischen 10:00 Uhr und 11:30 im Bereich der Entenbachstraße, Kolumbusstraße und der Schlotthauerstraße (Au) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Polizei warnt vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden oft den Trick, dass sie mitteilen, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen.
Vergewissern Sie sich Bestenfalls durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!
Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
1587. Festnahme eines Tatverdächtigen wegen zwei versuchter Tötungsdelikte – Forstenried
Am Mittwoch, 01.10.2025, gegen 07.30 Uhr, kam es im Bereich einer Baustelle in Forstenried zu einer Auseinandersetzung zwischen einem kroatischen 50-jährigen Handwerker (wohnhaft in München) und einem türkischen 52-Jährigen sowie einem türkischen 32-Jährigen (beide wohnhaft im Landkreis Rottal-Inn), die ebenfalls als Handwerker tätig sind.
Nach aktuellem Erkenntnisstand trat der 50-Jährige dabei völlig unvermittelt an die beiden anderen heran, als sie sich gerade in einer Pause befanden und schlug ihnen unvermittelt mit einem Hammer jeweils auf den Kopf. Die beiden Verletzten konnten schließlich flüchten, während der 50-Jährige von Arbeitern vor Ort aufgehalten werden konnte. Die Polizei wurde verständigt und konnte in der Folge den 50-Jährigen widerstandslos festnehmen.
Die beiden Verletzten wurden jeweils mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide befinden sich aktuell nicht in akuter Lebensgefahr haben allerdings zum Teil schwere Kopfverletzungen erlitten.
Die Ermittlungen in dieser Sache wurden vom Kommissariat 11 übernommen. Hierbei gilt es vor allem den genauen Tatablauf sowie das Tatmotiv herauszufinden.
Der 50-Jährige wird heute im Laufe des Tages wegen der beiden versuchten Tötungsdelikte dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
1588. Körperverletzungsdelikt auf dem Festgelände
Am Mittwoch, 01.10.2025, gegen 20:30 Uhr, schlug ein bislang unbekannter Täter einem 29-jährigen, kosovarischen Wiesnbesucher aus der Schweiz aus zunächst unbekannten Gründen mit der Faust ins Gesicht, sodass der 29-Jährige zu Boden stürzte und bewusstlos liegen blieb. Er erlitt dadurch Kopfverletzungen und wurde von der Aicher Ambulanz erstbehandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Der unbekannte Täter konnte nach der Tat flüchten.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 175 cm, braune Haare
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Schaustellerstraße auf Höhe des Olympia Loopings Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1589. Großer Polizeieinsatz; ergänzende Erkenntnisse – Lerchenau
- siehe Medieninformation vom 01.10.2025, Nr. 1574
- siehe Medieninformation vom 01.10.2025, Nr. 1579
Wie bereits berichtet, wurde am Mittwoch, 01.10.2025, gegen 04:40 Uhr bekannt, dass ein Haus in der Glockenblumenstraße brennen würde und auch Knallgeräusche wahrgenommen wurden. Daraufhin wurde ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten zum Einsatzort entsandt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Einsatzort befand sich das Haus in Vollbrand.
Hinsichtlich des Tatgeschehens wird nach ersten Ermittlungen aktuell davon ausgegangen, dass der 57-jährige deutsche Tatverdächtige aus Starnberg im Rahmen einer Familienstreitigkeit das Gebäude in Brand setzte. Der 57-Jährige verfügte weder über waffen- noch sprengstoffrechtliche Erlaubnisse. Der 57-jährige Tatverdächtige flüchtete nach der Tat und wurde u.a. unter Einsatz eines Polizeihubschraubers verfolgt. Nur kurze Zeit nach der Tat suizidierte sich der Tatverdächtige in der Nähe des Lerchenauer Sees. Bei seinem mitgeführten Rucksack bestand der Verdacht von Sprengvorrichtungen, weshalb eine Näherung erst nach der Arbeit von Entschärfern möglich war.
Die 81-jährige Mutter des Tatverdächtigen wurde mit einer Schussverletzung vor dem Haus festgestellt. Die 21-jährige Tochter des Tatverdächtigen befand sich im 1. OG des brennenden Hauses. Ein Betreten des Hauses war jedoch nicht möglich, da Feuerwehr und Polizei Drahtseile und Sprengvorrichtungen am Ort festgestellt haben. Kurz bevor die Frau aus dem Fenster sprang, konnte sie von einem Interventionsteam der Polizei mit einer Leiter aus dem brennenden Haus gerettet werden.
Eine dritte Person, der 90-jährige Hausinhaber und Vater des Tatverdächtigen, wird nach wie vor vermisst. Jedoch haben Aufnahmen des Gebäudes festgestellt, dass sich im Obergeschoss des Hauses eine tote Person befindet. Ein Zutritt zum Gebäude ist jedoch aufgrund der noch vorherrschenden Hitze immer noch nicht möglich.
An der Einsatzörtlichkeit wurde ein Zeugensammelstelle eingerichtet. Auch mussten umfangreiche Verkehrssperren errichtet werden. Aufgrund der Sprengvorrichtungen mussten die umliegenden Häuser evakuiert werden. Von dieser Maßnahme waren ca. 80 Personen betroffen. Für sie standen vor Ort polizeiliche Betreuungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Wohnung des tatverdächtigen Starnbergers wurde mit Spezialkräften und Entschärfern unter Einbindung der Polizeiinspektion Starnberg durchsucht.
Im Laufe des Vormittags, Donnerstag, 02.10.2025 konnte das Haus in der Lerchenau schließlich von den Beamten der Kriminalpolizei betreten werden. Die Leiche konnte innerhalb des Anwesens aufgefunden werden. Sie wurde umgehend in das Institut für Rechtsmedizin in München gebracht, wo in der Folge eine Obduktion durchgeführt wurde. Ob es sich bei dieser Leiche um den 90-jährigen Vermissten handelt, kann aktuell nach wie vor nicht bestätigt werden. Hierzu sind noch weitere Untersuchungen notwendig.
Am Haus als Tatort werden auch noch weiterhin umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Hierzu sind insbesondere auch Kriminalbeamte der Brandfahndung als Spezialisten in diesem Bereich sowie Experten des Landeskriminalamtes tätig.
Die Ermittlungen in dieser Sache vor allem auch zu Tathintergrund und Tatablauf dauern an.