1101. Festnahme eines weiteren Tatverdächtigen wegen eines Tötungsdeliktes – Freimann
- siehe Medieninformation vom 23.07.2026, Nr. 1082
1102. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt – Hadern
1103. Festnahme einer Tatverdächtigen nach staatsschutzrelevantem Delikt – Schwanthalerhöhe
1104. Einbruch in Geschäft – Altstadt
1101. Festnahme eines weiteren Tatverdächtigen wegen eines Tötungsdeliktes – Freimann
- siehe Medieninformation vom 23.07.2026, Nr. 1082
Wie bereits berichtet, galt seit Mittwochabend, 15.07.2026, ein 51‑Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg und deutscher Staatsangehörigkeit als vermisst. Die weiteren Ermittlungen ergaben schließlich den dringenden Verdacht eines Tötungsdeliktes in einem gewerblichen Objekt in Freimann. Aufgrund der Erkenntnisse kam es dann zu verschiedenen Absuchen, unter anderem auch im Bereich des Anzinger Forstes (Landkreis Ebersberg).
Am Montag, 20.07.2026, kam es wegen des mutmaßlichen Tötungsdeliktes gegen Mittag zur Festnahme eines Tatverdächtigen an dessen Wohnort. Bei ihm handelt es sich um einen 37‑Jährigen mit kasachischer Staatsangehörigkeit und einem Wohnsitz im Bereich Garmisch‑Partenkirchen. Der mögliche Tathintergrund liegt in der Geschäftsbeziehung zwischen dem 37‑Jährigen und dem 51‑Jährigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ das Amtsgericht München am 21.07.2026 Haftbefehl wegen Mordes gegen den 37‑Jährigen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 11 geführt. Aufgrund weiterer Absuchmaßnahmen, die auch im Landkreis Garmisch‑Partenkirchen durchgeführt wurden, konnte am späten Nachmittag des Dienstags, 21.07.2026, ein Leichnam aufgefunden werden, bei dem es sich letztendlich um den vermissten 51‑Jährigen handelte. Er war aufgrund einer Gewalteinwirkung zu Tode gekommen.
Aufgrund der intensiven und akribischen Ermittlungen kristallisierte sich in dieser Sache nun ein zweiter Tatverdächtiger heraus. Bei ihm handelt es sich um einen 50‑Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und einem Wohnsitz in Garmisch‑Partenkirchen. Für ihn wurde daraufhin von der Staatsanwaltschaft München I ein Haftbefehl beantragt und vom Amtsgericht München erlassen. Der 50‑Jährige konnte daraufhin am Montag, 27.07.2026, im Laufe des Nachmittags widerstandslos in Garmisch‑Partenkirchen festgenommen werden. Er wird im Laufe des heutigen Tages zur Klärung der Haftfrage richterlich vorgeführt.
Die Ermittlungen in dieser Sache laufen auf Hochtouren weiter. Insbesondere die Feststellung des Tatablaufs und des Tathintergrundes sind hierbei auch weiterhin von großer Bedeutung.
1102. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Tötungsdelikt – Hadern
Am Montag, 27.07.2026, gegen 20:10 Uhr, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 51-jährigen Türken und einem 41-jährigen Ukrainer in einer Flüchtlingsunterkunft in Hadern. Beide Personen sind dort auch wohnhaft. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung brachte der 51-Jährige dem 41-Jährigen eine Stichverletzung im Bereich des Oberkörpers bei. Der 41-Jährige wurde daraufhin mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Er befindet sich außer Lebensgefahr.
Der 51-Jährige wurde in der Folge widerstandslos durch polizeiliche Einsatzkräfte noch vor Ort festgenommen und wird nun im Laufe des Tages beim Ermittlungsrichter zur weiteren Entscheidung der Haftfrage vorgeführt.
Die Ermittlungen in dieser Sache werden vom Kommissariat 11 geführt.
1103. Festnahme einer Tatverdächtigen nach staatsschutzrelevantem Delikt – Schwanthalerhöhe
Am Samstag, 25.07.2026, gegen 03:45 Uhr, belästigte eine weibliche Person in einem Linienbus mehrere Fahrgäste. Zudem äußerte sie sich nach aktuellem Ermittlungsstand mehrfach rassistisch und zeigte eine verbotene Geste im Kontext mit dem Nationalsozialismus.
Als der Busfahrer daraufhin anhielt und die weibliche Person aufforderte den Bus zu verlassen, wurde diese zunehmend aggressiver. Die Fahrgäste und der Busfahrer verständigten daraufhin die Polizei.
Als die Polizeibeamten kurze Zeit später an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, konnten sie die Tatverdächtige, eine 37-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München, antreffen. Als sie einer Personenkontrolle unterzogen werden sollte, leistete die 37-Jährige massiven körperlichen Widerstand gegen die Maßnahmen. Zudem versuchte sie, die Polizeibeamten zu treten, zu beißen und beleidigte sie fortwährend. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens wurde die Tatverdächtige in Gewahrsam genommen und für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf eine Polizeidienststelle verbracht.
Sie wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.
Das Kriminalfachdezernat 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis der Münchner Polizei:
Kampagne „Sicher unterwegs“
Die gemeinsame Informationskampagne „Sicher unterwegs“, welche durch das Polizeipräsidium München, die MVG-München, die Deutsche Bahn und die Bundespolizei München ins Leben gerufen wurde, dient dazu, das subjektive Sicherheitsempfinden im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel zu steigern.
Wenn man im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs Opfer oder Zeuge einer Straftat wird, oder sonstige verdächtige Beobachtungen macht, ermutigen die Akteure dazu, Hilfe zu holen. In allen U- und S-Bahnen gibt es Sprechstellen, über die die Lokführer informiert werden können. An den Bahnsteigen befinden sich Notrufsäulen, über die man mit den Leitstellen der Verkehrsunternehmen verbunden wird und durch den Polizeinotruf 110 erhält man ebenso schnell Hilfe. Im Schnitt sind bei dringenden Einsätzen die ersten Polizeikräfte innerhalb von vier Minuten vor Ort.
Auch wenn keine Sicherheitskräfte anwesend sind, so zeigen immer wieder Personen Zivilcourage, indem sie Hilfe rufen, sich als Zeugen zur Verfügung stellen oder selbst in Situationen einschreiten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
1104. Einbruch in Geschäft – Altstadt
Im Zeitraum von Samstag, 25.07.2026, gegen 15:30 Uhr, bis Montag, 27.07.2026, gegen 14:00 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über die Hauptzugangstüre in ein Geschäft in der Altstadt.
Im Anschluss wurden die Räumlichkeiten durchsucht. Dabei wurden mehrere Wertgegenstände im Gesamtwert eines fünfstelligen Betrages entwendet.
Als der Einbruch durch Mitarbeiter festgestellt wurde, verständigten diese den Polizeinotruf 110.
Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Westenriederstraße, Radlsteg und Tal (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.