10.12.2025, Polizeipräsidium München

2031.   Polizei rettet Frau aus der Isar – Bogenhausen

2032.   Größerer Polizeieinsatz – Au

2033.   Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach räuberischem Diebstahl – Ludwigsvorstadt

2034.   Kleinkraftradfahrer fährt gegen geparkten Pkw; eine Person verletzt – Berg am Laim

2035.   Einbruch in Büro – Neuhausen

2036.   Brandfall in einem Einfamilienhaus – Pasing

2037.   Polizeiliche Einsatzbilanz zum gestrigen Fußballspiel – Fröttmaning

2038.   Folgemeldung zur Festnahme eines Tatverdächtigen nach Betäubungsmittelhandel in nicht geringer Menge – Obersendling

siehe Medieninformation vom 03.12.2025, Nr. 1987


2031.   Polizei rettet Frau aus der Isar – Bogenhausen

Am Mittwoch, 10.12.2025, gegen 00:15 Uhr, befand sich eine 18-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit Freunden auf Höhe der Maximiliansbrücke an der Isar.

Dort begab sich die 18-Jährige auf einen Holzzaun. Von diesem rutschte sie ab und stürzte in die Isar. Ein auf den Vorfall aufmerksam gewordener Spaziergänger verständigte über den Notruf die Polizei.

Die 18-Jährige konnte sich bis zum Eintreffen der Polizei am Ufer festhalten. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die 18-Jährige letztendlich durch Zuwerfen eines Seils aus der Isar retten.

Sie wurde anschließend unterkühlt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.


2032.   Größerer Polizeieinsatz – Au 

Am Dienstag, 09.12.2025, gegen 18:40 Uhr, verließ ein 52-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München in einer psychischen Ausnahmesituation mit einem Messer sein Wohnanwesen.

Eine besorgte Familienangehörige verständigte daraufhin den Krisendienst, welcher wiederum die Polizei über den Vorfall informierte. Daraufhin begab sich eine Vielzahl von Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit. Im Rahmen der Fahndung konnte der 52-Jährige gegen 20:55 Uhr im Bereich der Hochstraße angetroffen werden.

Auch hier wirkte er psychisch auffällig auf die Beamten, indem er das mitgeführte Messer in der Hand hielt und die Beamten beleidigte. Schließlich drohte er den Einsatzkräften aktiv mit dem Messer, so dass er mit einem Elektroimpulsgerät entwaffnet und gesichert werden musste.

Bei dem Einsatz wurde der 52-Jährige leicht verletzt und zunächst vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend musste er in einem Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung untergebracht werden.

Das Messer wurde sichergestellt.

Das Kommissariat 26 führt die Ermittlungen u.a. wegen der Bedrohung, dem Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.


2033.   Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach räuberischem Diebstahl – Ludwigsvorstadt 

Am Mittwoch, 10.12.2025, gegen 03:30 Uhr, befand sich ein 27-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Bamberg im Bereich der Schillerstraße. Als er bei einem am Gehweg befindlichen Geldautomaten Bargeld abhob, traten zwei zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter an den 27-Jährigen heran. Dabei nahm einer der Täter das Bargeld in Höhe von über hundert Euro aus dem Geldautomaten. Anschließend flüchteten die Täter mit der Beute in Richtung Schwanthalerstraße. Ein auf die Situation aufmerksam gewordener Sicherheitsdienstmitarbeiter eines dortigen Lokals versuchte die beiden Täter festzuhalten. Dabei zeigte einer der Täter ein Messer vor, wodurch der Sicherheitsdienstmitarbeiter diesen losließ.

Der 27-Jährige verständigte über den Notruf die Polizei. Sofort begaben sich eine Vielzahl von Polizeistreifen zur Tatörtlichkeit. Bei der umgehenden Sichtung der polizeilichen Kameraaufzeichnungen der Videotürme in der Schillerstraße konnten zwei Tatverdächtige identifiziert werden.

Gegen 04:20 Uhr konnte einer der Tatverdächtigen, ein 28-Jähriger mit eritreischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, in der Sonnenstraße festgenommen werden. Gegen 04:35 Uhr konnte der zweite Tatverdächtige, ein 26-Jähriger mit eritreischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, in der Senefelderstraße festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des 26-Jährigen konnte kein Messer aufgefunden werden, jedoch führte er eine größere Schraube mit sich. Das Bargeld konnte bei keinem der Tatverdächtigen aufgefunden werden.

Beide Tatverdächtige wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Sie werden nun dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Der 27-Jährige wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen wegen des räuberischen Diebstahls werden vom Kommissariat 24 geführt.


2034.   Kleinkraftradfahrer fährt gegen geparkten Pkw; eine Person verletzt – Berg am Laim 

Am Dienstag, 09.12.2025, gegen 19:20 Uhr, befuhr ein 57-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München mit einem Kleinkraftrad, Scuddy, die St.-Veit-Straße in Fahrtrichtung Heinrich-Wieland-Straße. Aus bislang unbekannten Gründen streifte er ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten Pkw Mini und stürzte daraufhin zu Boden.

Bei dem Sturz wurde der 57-Jährige schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

An beiden Fahrzeugen entstand jeweils leichter Sachschaden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die St.-Veit-Straße komplett gesperrt, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


2035.   Einbruch in Büro – Neuhausen 

Zwischen Montag, 08.12.2025, 08:00 Uhr und Dienstag, 09.12.2025, 11:45 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf unbekannte Art und Weise Zutritt in ein Büro und durchsuchten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen.

Anschließend flüchteten der oder die Täter unter Mitnahme aufgefundener Wertgegenstände (Bargeld und Gutscheine) im Wert eines vierstelligen Betrags.

Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 52.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Wendl-Dietrich-Straße, Renatastraße, Andréstraße und Schluderstraße (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


2036.   Brandfall in einem Einfamilienhaus – Pasing 

Am Dienstag, 09.12.2025, gegen 23:00 Uhr, verständigte eine Anwohnerin eines Einfamilienhauses den Polizeinotruf 110, da sie aus dem zweiten Obergeschoss des Hauses den Rauchmelder hörte. Sofort wurden Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Seitens der Polizei wurden Absperrungen eingerichtet.

Das Feuer konnte durch die Feuerwehr vor Ort gelöscht werden. Gemäß dem aktuellen Stand der Ermittlungen kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Kabelbrand. Das Feuer griff auf die Holzdecke über und verursachte hier einen größeren Sachschaden.

Durch den Brand wurde niemand verletzt. Der Schaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, übernommen.


2037.   Polizeiliche Einsatzbilanz zum gestrigen Fußballspiel – Fröttmaning 

Im Rahmen des Fußballspiels FC Bayern München gegen Sporting Lissabon kam es bereits im Vorfeld im Bereich Platzl und Marienplatz zur mehrfachen Zündung von Pyrotechnik. Hierbei konnte eine 37-Jährige mit portugiesischer Staatsangehörigkeit als Verursacherin festgestellt und festgenommen werden. Sie wurde nach Anzeigenerstattung (Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz) und den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Während des Spiels in der Allianz Arena zündeten Gastfans im Oberrang einen lautstarken pyrotechnischen Gegenstand. Dabei wurden ein unbeteiligter Gastfan sowie ein Polizeibeamter durch die Detonation verletzt. Der verletzte Gastfan, ein 29-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit, musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden.

Hierbei konnten zwei Tatverdächtige als Verursacher des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit einem pyrotechnischen Gegenstand identifiziert und durch Polizeikräfte festgenommen werden. Ein 38-Jähriger und ein 47-Jähriger, beide mit portugiesischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Beide Tatverdächtige werden im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über eine mögliche Haftstrafe entscheiden wird.

Des Weiteren kam es zu Beginn der zweiten Halbzeit im Bereich der Heimfans zu einer Vielzahl von Abbrennen von Pyrotechnik. Hierbei konnten bislang noch keine Tatverdächtigen identifiziert werden.

Insgesamt musste die Münchner Polizei rund um das Fußballspiel, das 75.000 Menschen besuchten, weitere Straftaten verzeichnen. Neben den geschilderten Verstößen mittels Pyrotechnik und Körperverletzung, kam es zu einem Hausfriedensbruch und einem Vergehen nach dem Waffengesetz.

Das Kommissariat 23 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Warnhinweis der Münchner Polizei:
Der Einsatz pyrotechnischer Gegenstände im Zusammenhang mit Fußballspielen ist sehr gefährlich und daher in den Münchner Stadien grundsätzlich verboten. Insbesondere in größeren Personengruppen ist die Verletzungsgefahr durch die sehr hohen Abbrenntemperaturen sowie möglichem Funkenflug sehr hoch. Verstöße gegen geltende Stadionverordnungen bzw. nach dem Sprengstoffgesetz werden durch die Münchner Polizei konsequent geahndet.


2038.   Folgemeldung zur Festnahme eines Tatverdächtigen nach Betäubungsmittelhandel in nicht geringer Menge – Obersendling

siehe Medieninformation vom 03.12.2025, Nr. 1987

Wie bereits berichtet, kam es am Dienstag, 02.12.2025, gegen 15:30 Uhr, in München-Obersendling zu einem Polizeieinsatz mit Bezug zur Rauschgiftkriminalität. Während einer diesbezüglich durchgeführten Durchsuchungs- und Festnahmeaktion gegen einen 34-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München, fuhr dieser mit einem BMW Pkw auf einen Polizeibeamten zu, weshalb es zu einem Schusswaffengebrauch durch die Münchner Polizei kam. Dabei wurde der 34-Jährige verletzt, weshalb er zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Durch die Staatsanwaltschaft München I wurde beim Amtsgericht München ein Durchsuchungsbeschluss beantragt, welcher am 02.12.2025 durch das Kommissariat 82 vollzogen wurde.  Dabei konnten in einer Münchner Wohnung, einem Kellerabteil sowie mehreren vom Tatverdächtigen genutzten Fahrzeugen zahlreiche Beweismittel sichergestellt werden.

Hierbei wurden unter anderem mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sowie eine hohe Summe Bargeld aufgefunden. Zudem fanden die Beamten drei scharfe Schusswaffen, dazugehörige Munition, eine ballistische Unterziehschutzweste, mehrere Mobiltelefone sowie diverse auf Falschpersonalien ausgestellte Ausweisdokumente.

Der 34-Jährige befindet sich aktuell aufgrund eines Vollstreckungshaftbefehls in einer Justizvollzugsanstalt. Das Amtsgericht München hat zudem gegen ihn einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes wegen des Zufahrens mit dem Pkw auf den Polizeibeamten erlassen.

Das Kommissariat 11 hat die Ermittlungen hinsichtlich des versuchten Mordes gegen den 34-Jährigen aufgenommen.