07.11.2025, Polizeipräsidium München

1832.    Neue mobile Videotürme im südlichen Bahnhofsviertel – Münchner Polizei installiert weiterhin moderne Sicherheitstechnik in der Landeshauptstadt – Ludwigsvorstadt

1833.    Brand einer Obdachlosenbehausung; Tatverdächtige festgenommen – Lerchenau
-siehe Medienbericht vom 04.11.2025, Nr. 1816

1834.    Festnahme eines Tatverdächtigen nach Handel mit Betäubungsmittel – Schwabing-Freimann

1835.    Fälschung von Rezepten für hochpreisiges Arzneimittel; Festnahme einer Tatverdächtigen – Schwabing

1836.    Größerer Polizeieinsatz aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen – Ottobrunn

1837.    Organisierter Callcenterbetrug; falscher Krankenhausmitarbeiter – Obergiesing

1838.    Einbruch in Einfamilienhaus – Höhenkirchen

1839.    Festnahme von drei Tatverdächtigen nach vorangegangenem Raub – Ludwigsvorstadt

1840.    Brandfall in einem Waschsalon – Maxvorstadt

1841.   Verkehrsunfall zwischen Pkw und Lkw; eine Person verletzt – Neuhausen-Nymphenburg  


1832.   Neue mobile Videotürme im südlichen Bahnhofsviertel – Münchner Polizei installiert weiterhin moderne Sicherheitstechnik in der Landeshauptstadt – Ludwigsvorstadt 

Die Münchner Polizei hat zwei neue mobile Videotürme in der Schillerstraße/Adolf-Kolping-Straße und der Adolf-Kolping-Straße/Zweigstraße im südlichen Bahnhofsviertel in Betrieb genommen. Die Türme wurden zusätzlich zu den bereits bestehenden Videotürmen am Stachus und dem Alten Botanischen Garten beschafft. Die zusätzlichen Videotürme sind damit ein weiterer Baustein in der umfangreichen Sicherheitsarchitektur.

Polizeipräsident Thomas Hampel: „Das südliche Bahnhofsviertel zählt zu den am stärksten frequentierten Innenstadtlagen Münchens und hat sich in den vergangenen Monaten als ein Kriminalitätsschwerpunkt unter anderem für Körperverletzungsdelikte und Betäubungsmittel-verstöße entwickelt. Neben der objektiven Sicherheit leidet darunter auch die subjektive Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die neuen, hochmodernen Kameras ergänzen unsere bereits verstärkte polizeiliche Präsenz und Kontrollen und verbessern unsere Möglichkeiten zur schnellen Aufklärung und Verfolgung von Straftaten.“

Die zwei zusätzlich beschafften Videotürme sind mit einer ferngesteuerten Richtungs- und Zoomfunktion sowie einer 360°-Panoramaansichtskamera ausgestattet. Sie ermöglichen eine flexible Überwachung öffentlicher Plätze und können bei Bedarf an andere Standorte umgesetzt werden. Eine integrierte Alarmauslösung schützt vor unbefugtem Zugriff. Die Videodaten werden verschlüsselt an die Einsatzzentrale der Polizei übertragen.

Die Münchner Polizei setzt Videotechnik seit mehreren Jahren erfolgreich an Kriminalitätsschwerpunkten und gefährlichen Orten ein.

Die Videoüberwachung in diesem Bereich ist aber nur ein Baustein zur Verbesserung der Sicherheitslage im südlichen Bahnhofsviertel. Die Münchner Polizei wird weiterhin mit hoher Präsenz und regelmäßigen Schwerpunktkontrollen im Viertel tätig sein. Ergänzend setzt sie auf ein umfassendes Maßnahmenbündel, das im Rahmen der Taskforce Bahnhofsviertel gemeinsam mit dem Kreisverwaltungsreferat und weiteren städtischen Stellen umgesetzt wird. Neben verstärkten Polizeieinsätzen gehören auch Verbesserungen bei Beleuchtung und Sauberkeit sowie eine enge Abstimmung mit Anliegern und Gewerbetreibenden zu den Maßnahmen.


1833.   Brand einer Obdachlosenbehausung; Tatverdächtige festgenommen – Lerchenau 

-siehe Medienbericht vom 04.11.2025, Nr. 1816

Wie bereits berichtet wurde am Montag, 03.11.2025, gegen 23:50 Uhr, die Feuerwehr durch Anwohner über einen Brand auf einem Baustellengelände in der Nähe der Lerchenauer Straße 136b informiert. Vor Ort mussten die Rettungskräfte feststellen, dass eine 2x3m große, provisorisch befestigte Obdachlosenbehausung brannte. Bei den Löscharbeiten wurde eine weibliche Leiche aufgefunden. Die Identität der Frau konnte zwischenzeitlich mit Hilfe eines DNA-Gutachtens zweifelsfrei festgestellt werden. Es handelt sich bei der Toten um eine 32-jährige obdachlose Polin, die in der Behausung gewohnt hat.

Bei der am Folgetag durchgeführten Obduktion wurden Hinweise auf ein Gewaltdelikt festgestellt. Die Ermittlungen wurden durch das Kommissariat 11 übernommen.

Bei dem Einsatz am 03.11.2025 wurde in der Nähe der Brandörtlichkeit eine 28-jährige Schwedin festgestellt, die ebenfalls mit der Polin die abgebrannte Behausung bewohnt hat. Im Zuge der anschließenden Ermittlungen ergab sich anhand der Spurenlage mittlerweile ein dringender Tatverdacht gegen die 28-Jährige. Am 06.11.2025 wurde durch das Amtsgericht München auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Untersuchungshaftbefehl u.a. wegen Totschlags erlassen, der noch in den Abendstunden vollzogen wurde. Die richterliche Vorführung zur Entscheidung über die Haftfrage erfolgt am heutigen Tage.

Bislang hat sich die Tatverdächtige nicht zur Tat geäußert.

Die Ermittlungen insbesondere zum Tatablauf dauern weiter an.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Lerchenauer Straße (Lerchenau) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1834.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach Handel mit Betäubungsmittel – Schwabing-Freimann 

Am Freitag, 31.10.2025, gegen 20:00 Uhr, wurde ein 24-Jähriger mit deutsch-jordanischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München einer allgemeinen Verkehrskontrolle durch Polizeibeamte unterzogen.

Im Zuge der Kontrolle konnten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten bei dem 24-Jährigen feststellen. Daraufhin wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, welcher positiv auf Kokain ausfiel.

Im weiteren Verlauf der Kontrolle konnten im Fahrzeug des 24-Jährigen mehrere verkaufsfertige Plomben mit weißem Pulver aufgefunden werden. Zudem wurde Bargeld in dreistelliger Höhe aufgefunden.

Der 24-Jährige wurde daraufhin festgenommen und die Betäubungsmittel sowie das Bargeld beschlagnahmt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen erlassen. Dabei konnte eine größere Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

Der 24-Jährige wurde anschließend der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo der Ermittlungsrichter inzwischen einen Haftbefehl erlassen hat. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen illegalen Handel mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge ermittelt.

Die Ermittlungen in dieser Sache führt das Kommissariat 83.


1835.   Fälschung von Rezepten für hochpreisiges Arzneimittel; Festnahme einer Tatverdächtigen – Schwabing

Am Montag, 03.11.2025, legte eine zunächst unbekannte Täterin ein gefälschtes Rezept für ein hochpreisiges Arzneimittel in einer Münchner Apotheke vor. Ein Mitarbeiter der Apotheke hatte dabei den Verdacht auf eine mögliche Betrugstat und meldete dies einer Polizeiinspektion in München.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde eine 24-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München als Tatverdächtige identifiziert. Am Dienstag, 04.11.2025, konnte sie durch zivile Polizeibeamte bei der Einlösung eines weiteren Rezeptes beobachtet und im weiteren Verlauf festgenommen werden.

Bei der Durchsuchung der Wohnung der 24-Jährigen konnten weitere acht gefälschte Rezepte und eine Postsendung, mit welcher sie die gefälschten Rezepte erhielt, aufgefunden werden.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde die 24-Jährige vor Ort entlassen.

Gegen sie wird nun wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt.

Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernimmt das Kommissariat 84.


1836.   Größerer Polizeieinsatz aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen – Ottobrunn 

Am Donnerstag, 06.11.2025, gegen 21:00 Uhr, wurde der Polizeinotruf über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Bereich des Margreider Platzes in Ottobrunn informiert.

Beim Eintreffen der Polizeikräfte gestaltete sich die Situation sehr unübersichtlich, da eine Vielzahl von Personen in unterschiedliche Richtungen flüchtete. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte eine Vielzahl der Jugendlichen angehalten und kontrolliert werden.

Im Tatortumfeld konnte ein schwerer verletzter Jugendlicher mit ungarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München festgestellt werden, welcher offenbar in die vorangegangene Auseinandersetzung verwickelt war. Aufgrund seiner nicht unerheblichen Verletzungen wurde er durch einen hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Aufnahme vor Ort stellte sich heraus, dass es bei der Auseinandersetzung möglicherweise zudem zu einem versuchten Raubdelikt kam.

Der konkrete Anlass für die Auseinandersetzung und mögliche Tatbeteiligungen bedürfen noch umfangreicher Ermittlungen durch das zuständige Kriminalfachdezernat 2.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Margreider Platz (Ottobrunn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 2, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1837.   Organisierter Callcenterbetrug; falscher Krankenhausmitarbeiter – Obergiesing

Am Donnerstag, 06.11.2025, gegen 17:00 Uhr, wurde eine über 80-Jährige mit Wohnsitz in München von einer bislang unbekannten Täterin angerufen, welche sich als Mitarbeiterin in einem Münchner Krankenhaus ausgab. Sie behauptete, dass das Enkelkind der über 80-Jährigen an Krebs leide. Die einzige Möglichkeit wäre eine ärztliche Behandlung, welche einen hohen fünfstelligen Geldbetrag fordert.

Die über 80-Jährige vereinbarte mit der unbekannten Täterin eine Geldsumme im unteren fünfstelligen Bereich und übergab diese an ihrer Wohnadresse einem weiteren unbekannten Täter.

Wenige Stunden später fiel der Betrug auf und sie setzte telefonisch die Polizei über den Notruf 110 in Kenntnis. Die Polizei nahm die Anzeige auf.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Männlich, ca. 32 Jahre alt, athletische Statur, südländisches Erscheinungsbild, lockiges schwarzes Haar, dunkle Klamotten.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr im Bereich der Maxlrainstraße, Schlierseestraße und der Hohenwaldeckstraße (Obergiesing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1838.   Einbruch in Einfamilienhaus – Höhenkirchen 

Am Donnerstag, 06.11.2025, zwischen 17:20 Uhr und 20:15 Uhr, gelangten ein oder mehrere unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster in ein Einfamilienhaus. Nachdem sie die Räumlichkeiten durchsucht hatten, wurden unter anderem Schmuck und Bargeld im Wert eines fünfstelligen Betrags entwendet. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt in unbekannte Richtung.

Vor Ort wurde seitens der Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherung durchgeführt.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im oben genannten Zeitraum im Bereich Lachnerstraße, Finkenstraße und Rosenheimer Straße (Höhenkirchen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.


1839.   Festnahme von drei Tatverdächtigen nach vorangegangenem Raub – Ludwigsvorstadt 

Am Freitag, 24.10.2025, gegen 04:35 Uhr, befand sich ein 22-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land auf der Goethestraße in München.

Dort wurde er von einer Gruppe ihm unbekannter Personen, drei männlichen und einer weiblichen Person, unvermittelt angesprochen und bedrängt. Als zwei der Täter dem 22-Jährigen seinen Rucksack und seine Aktentasche entreißen wollten, wehrte sich der 22-Jährige, woraufhin er durch die Täter geschlagen wurde. Erst als einer der Täter einen Stein nahm und den Anschein erweckte, damit den 22-Jährigen verletzen zu wollen, stellte der 22-Jährige seine Gegenwehr ein.

Die vier Täter flüchteten daraufhin mitsamt dem Rucksack und der Aktentasche. Der 22-Jährige verständigte umgehend den Polizeinotruf 110.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Polizeistreifen konnten zwei Tatverdächtige im Nahbereich festgenommen werden. Es handelte sich hierbei um einen 42-jährigen sierra-leonischen Staatsangehörigen und einen 22-jährigen somalischen Staatsangehörigen, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Nach der Entscheidung des Ermittlungsrichters wurde der 42-Jährige nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Haftbefehl erlassen.

Das 22-jährige Tatopfer wurde durch den Angriff verletzt, verzichtete allerdings vor Ort auf eine rettungsdienstliche Behandlung.

Von den anderen beiden unbekannten Tätern konnten Videoaufzeichnungen im Bereich des Hauptbahnhofes gesichert werden.

Am Donnerstag, 06.11.2025, konnten zivile Beamte im Rahmen ihrer Streifenfahrt im Bereich des südlichen Bahnhofviertels eine Frau feststellen, welche durch die gesicherten Videoaufzeichnungen als weibliche Tatverdächtige wiedererkannt und festgenommen werden konnte. Bei der Tatverdächtigen handelte es sich um eine 37-jährige äquatorialguineische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Gegen sie erging ein Haftbefehl und sie wurde einer Justizanstalt übergeben.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 21 Münchner Kriminalpolizei.


1840.   Brandfall in einem Waschsalon – Maxvorstadt 

Am Freitag, 07.11.2025, gegen 01:05 Uhr, geriet in einer Waschmaschine befindliche Kleidung aus bislang unbekannten Gründen in Brand. Das Feuer breitete sich auf eine weitere Waschmaschine aus. Ein Zeuge verständigte daraufhin den Notruf. Sofort wurden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Das Gebäude wurde während der Löscharbeiten geräumt. Die Bewohner konnten bereits nach kurzer Zeit in ihre Wohnungen zurückkehren.

Durch das Feuer wurde niemand verletzt. Beide Waschmaschinen wurden durch den Brand zerstört. Die Decke des Waschsalons wurde verrußt. Der Sachschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Während der Arbeiten wurden Absperrmaßnahmen durch Polizeikräfte vorgenommen.

Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursachenfeststellung übernommen.


 

1841.   Verkehrsunfall zwischen Pkw und Lkw; eine Person verletzt – Neuhausen-Nymphenburg  

Am Freitag, 07.11.2025, gegen 08:15 Uhr, befuhr ein 46-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Freyung-Grafenau mit einem Daimler Lkw die Arnulfstraße in Richtung Hackerbrücke. Er befand sich auf der linken Fahrspur und wollte seine Fahrt geradeaus fortsetzen.

Zur gleichen Zeit fuhr eine 23-jährige deutsche Staatsbürgerin mit Wohnsitz in München mit einem Pkw VW ebenfalls auf der Arnulfstraße in Richtung Hackerbrücke. Sie befand sich auf der rechten Fahrspur und wollte ebenfalls dem Straßenverlauf geradeaus folgen.

Als der 46-jährige Lkw-Fahrer den Fahrstreifen wechseln wollte, kam es auf Höhe der Hausnummer 61 zum Zusammenstoß zwischen dem Lkw und dem Pkw der 23-Jährigen. Der VW der 23-Jährigen drehte sich dabei und stieß gegen ein dort befindliches Tramhäuschen.

Durch den Zusammenstoß wurde die 23-Jährige verletzt. Sie verzichtete auf eine medizinische Untersuchung vor Ort.

Am Fahrzeug der 23-Jährigen entstand ein Totalschaden. Der Lkw wurde leicht beschädigt.

Während der Unfallaufnahme kam es ca. 1 1/2 Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.