05.05.2025, Polizeipräsidium München

692.     Einbruch in Container; Ermittlung eines Tatverdächtigen – Garching

            -siehe Medieninformation vom 14.11.2023, Nr. 1973

693.     Radfahrerin stürzt alleinbeteiligt; eine Person verletzt – Altstadt

694.     Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte – Moosach

695.     Einbruch in Wohnung – Waldtrudering

696.     Versuchtes Tötungsdelikt; Festnahme einer tatverdächtigen Person – Milbertshofen


692.     Einbruch in Container; Ermittlung eines Tatverdächtigen – Garching        

-siehe Medieninformation vom 14.11.2023, Nr. 1973

Wie bereits berichtet, bemerkte am Montag, 13.11.2023, gegen 06:30 Uhr, ein Mitarbeiter einer Baustelle, dass in einen Bürocontainer eingebrochen worden war. Er verständigte die Polizei. Nach den ersten Ermittlungen hatten sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter Zutritt in den Container verschafft. Der oder die unbekannten Täter entwendeten daraufhin mehrere darin befindliche Baustellenwerkzeuge. Anschließend flüchteten sie unerkannt.

Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die gesicherten DNA-Spuren konnten nun mithilfe des Bayerischen Landeskriminalamtes einem Täter zugeordnet werden konnten. Es handelt sich um einen 35-Jährigen mit bosnischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Weiter konnten dem 35-Jährigen hierdurch mehrere gleichgelagerte Delikte auf einer Baustelle in Ottobrunn im Zeitraum von Donnerstag, 14.12.2023 bis Freitag, 15.12.2023, zugeordnet werden. Auch hier waren Baumaschinen im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags entwendet worden. An den Tatörtlichkeiten waren ebenfalls umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt worden.

Der 35-Jährige befindet sich zurzeit wegen eines Wohnungseinbruchsdiebstahls am 14.12.2024 in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird nun ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls geführt.

Die fortlaufenden Ermittlungen führt das Kommissariat 52.


693.     Radfahrerin stürzt alleinbeteiligt; eine Person verletzt – Altstadt 

Am Sonntag, 04.05.2025, gegen 19:40 Uhr, fuhr eine 49-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad auf der Müllerstraße in Richtung Papa-Schmid-Straße.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet die 49-Jährige mit dem Fahrrad in die Trambahnschienen und stürzte hier alleinbeteiligt. Dabei wurde sie im Kopfbereich schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 49-Jährige trug keinen Fahrradhelm.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Verkehrspolizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.


694.     Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte – Moosach

Am Sonntag, 04.05.2025, befand sich in einem Schulungszentrum in der Hanauerstraße ein Wahllokal zur rumänischen Präsidentenwahl. Gegen 17:00 Uhr begab sich ein 51-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland zum dortigen Wahllokal. Dort wurde ihm die Stimmabgabe wegen eines nicht mitgeführten Ausweisdokuments verwehrt.

Daraufhin kam es zum Streit zwischen dem 51-Jährigen und dem Leiter des Wahllokals. Im Anschluss weigerte sich der 51-Jährige die Örtlichkeit zu verlassen, weshalb die Polizei verständigt wurde.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten verhielt er sich unkooperativ und zog grundlos seine getragene Kleidung aus und schmiss diese zu Boden. Des Weiteren leistete er erheblichen Widerstand, weswegen er gefesselt werden musste. Außerdem bespuckte er die Polizeibeamten und beschädigte mutwillig beim Einsteigen den Streifenwagen. Hierbei entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.

Er wurde auf eine Polizeiinspektion verbracht und dort in Gewahrsam genommen, welcher richterlich bis 22:00 Uhr angeordnet wurde. Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten und Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde der 51-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen. Er wurde wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel angezeigt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


695.     Einbruch in Wohnung – Waldtrudering 

Am Sonntag, 04.05.2025, in der Zeit zwischen 01:00 Uhr bis 09:00 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter während der Abwesenheit der Bewohner gewaltsam über die Terrassentür in die dortige Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein.

In der Wohnung wurde in beiden Stockwerken nach Tatbeute gesucht. Es wurden dabei Bilder von den Wänden genommen, Möbelstücke und Sicherungskästen beschädigt. Die Terrassentür wurde bei dem Aufbruch beschädigt.

Der oder die Täter verließen anschließend mit der Tatbeute u.a. Uhren und elektronische Geräte das Anwesen in unbekannte Richtung.

Am Sonntag, 04.05.2025, gegen 09:00 Uhr, bemerkte ein Nachbar die offenstehende Terrassentür und verständigte die Polizei über den Notruf 110. Durch die Münchner Kriminalpolizei wurden vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Ingeborgstraße, Kaltenbachstraße, Königseestraße und Bartholomäerstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


696.     Versuchtes Tötungsdelikt; Festnahme einer tatverdächtigen Person – Milbertshofen

Am Sonntag, 04.05.2025, gegen 20.45 Uhr, kam es in einem Bordellbetrieb zu einem Streit zwischen einem 33-jährigen Kunden (afghanischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet) und einer 41-jährigen dort beschäftigten Person (ebenfalls ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet).

Dabei stach die 41-jährige Person plötzlich auf den 33-Jährigen mit einem Messer ein und verletzte ihn im Rückenbereich. Der 33-Jährige verließ danach den Betrieb und brach schwerverletzt in unmittelbarer Nähe auf offener Straße zusammen. Zeugen, die den 33-Jährigen verletzt fanden, alarmierten daraufhin den Notruf.

Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort konnte die tatverdächtige 41-jährige Person noch im Betrieb festgenommen werden. Dabei konnte auch die vermeintliche Tatwaffe, ein Messer, aufgefunden werden.

Der 33-Jährige wurde vom zwischenzeitlich alarmierten Rettungsdienst vor Ort wegen seiner Verletzungen behandelt und danach zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Noch vor Ort wurden die Ermittlungen vom Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) wegen eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen. Dazu wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durchgeführt. Bei einer Durchsuchung des Arbeitsplatzes der 41-jährigen tatverdächtigen Person konnten zudem Betäubungsmittel aufgefunden werden. Das Messer und die Betäubungsmittel wurden sichergestellt.

Die 41-jährige tatverdächtige Person wurde im Anschluss der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Von Seiten der StA München I wird aktuell über die Beantragung eines Haftbefehls entschieden.

Die Ermittlungen dauern an.