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19.04.2011, Bereitschaftspolizei


Historie/Konzeptentwicklung

Die Historie und die Konzeptentwicklung des Fahrsimulators


Mit Umsetzung der beschlossenen Reformierung der polizeilichen Fahrausbildung wurden erste Überlegungen angestellt, in diesen Ausbildungsbereich Simulationstechnik mit einzubeziehen. Nach Wegfall der bis dahin grundsätzlich durchgeführten polizeiinternen Fahrgrundausbildung und Übergang zum privaten Fahrerlaubniserwerb durch die Beamten in Ausbildung, sollten die polizeispezifischen Erfordernisse gezielt und professionell umgesetzt werden.

Nach der Vorstellung des Vorhabens als ganzheitliches Gesamtkonzept bei einem ganztägigen Symposium bei der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung in Sulzbach-Rosenberg, wurden im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung die beiden Teilprojekte "Technik" und „wissenschaftliche Begleitstudie“ ausgeschrieben, um jeweils einen geeigneten Partner aus der freien Wirtschaft zu finden. Nach Auswertung aller eingegangenen Angebote fiel die Entscheidung, unter Mitwirkung des Interdisziplinären Zentrums für Verkehrswissenschaften an der Universität Würzburg (IZVW) und der Fa. Rheinmetall Defence Electronics GmbH (ehem. STN ATLAS Elektronik GmbH) ein neuartiges Ausbildungskonzept für das Training von Einsatzfahrten mit Hilfe moderner Simulatortechnik zu entwickeln.

Das IZVW unter der Leitung von Herrn Prof. Hans-Peter Krüger, das mit seinen ca. 20 Mitarbeitern als Schwerpunkt ergonomische, arbeits- und verkehrspsychologische Themenbereiche wie Fahrausbildung und Training, Fahrzeughandling und Fahrsicherheit, Fahrsimulation sowie die Gestaltung und Bewertung von Mensch-Maschine-Systemen bearbeitet, zeichnet für die Entwicklung und Ausgestaltung des Ausbildungskonzepts sowie für die Evaluation des Gesamtprojekts verantwortlich.

Die Fa. Rheinmetall Defence Electronics GmbH, einer der führenden deutschen Anbieter für Elektronik, Simulations- und Systemtechnik mit Sitz in Bremen, wurde mit der Entwicklung der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten beauftragt.

Mit der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung am 19. Juni 2001 im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurde die Zusammenarbeit in dem Pilotprojekt besiegelt. Nachdem die umfangreichen Entwicklungsarbeiten abgeschlossen waren, wurde durch Herrn Polizeipräsidenten Karl-Heinz Spörl zusammen mit Repräsentanten der beiden Vertragspartner im Rahmen einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung am 22.01.2003 der Startschuss für die Durchführung des 3-jährigen Pilotversuchs gegeben.

Aufgrund der positiven Ergebnisse der Pilotstudie wurde das Trainingskonzept "Simulation von Einsatzfahrten" schließlich als fester Bestandteil in die Polizeiausbildung integriert. In vertraglicher Vereinbarung mit dem Simulatorhersteller wurde dazu die gesamte Rechneranlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht und um neue Anwendungsbereiche erweitert. Neben der Schulung der Auszubildenden kann der Fahrsimulator so künftig auch zur Fortbildung von Stammpersonal, Beamte der Einsatzstufe und bedarfsorientiert auch für besondere Schulungsmaßnahmen genutzt werden.


 

 

 

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