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25.10.2019, Polizei Bayern


Warnmeldung: Betrugsdelikte in Zusammenhang mit Sportbooten

Im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sportbooten ist eine Masche aufgetreten, die bislang im Bereich des Kraftfahrzeughandels bekannt war.


Auf der Internetplattform www.best-boats24.net wurde in diesem Fall ein Sportboot aus England zum Verkauf angeboten, das bei einem Wasser- und Schifffahrtsamt in Bayern registriert sein sollte.

Das Kennzeichen war tatsächlich registriert, jedoch war es einem anderem Boot zugeteilt. Es stellte sich heraus, dass dieses Boot bereits mehrfach zum Verkauf angeboten wurde. Dabei wurde auch ein Scan des Kleinfahrzeugkennzeichenausweises übersandt.

Diese Daten wurden offensichtlich missbraucht. Um die Glaubwürdigkeit des Angebots zu unterstreichen, übersandte der angeblich aus England stammende Verkäufer dem Interessenten eine Kopie seines angeblichen Reisepasses.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Pass mit immer neuen Personalien in anderen Betrugsdelikten zum Vorschein kam und die angegebene Person tatsächlich nicht existiert.

Um die Kaufabwicklung voranzutreiben, sollte der Interessent die Hälfte des Kaufpreises, nämlich 3.000 Euro, an die britische Spedition www.worldwidemoving.co.uk überweisen, was dieser jedoch unterließ.

Die Internetseite der vermeintlichen Spedition macht auf den ersten Blick einen professionellen Eindruck, jedoch existiert die Firma laut KBK (Kompetenzzentrum für Bootskriminalität in Konstanz) in Wirklichkeit nicht.

Im Netz gibt es noch eine Reihe weiterer Beispiele für „renommierte Transportfirmen“, deren Seiten genauso schnell, wie sie entstehen, auch wieder verschwunden sind wie beispielsweise www.moversgroup.co.uk.tt, bei der man sogar sog. Tracking-Nummern eingeben konnte, um eine Lieferung nachverfolgen zu können.

Hat sich der Name einmal im Internet verbreitet, schwinden die Erfolgschancen für eine Betrugshandlung und es wird von den Tätern oftmals eine neue Seite ins Leben gerufen.

In der Zwischenzeit meldete sich eine weitere Geschädigte bei der WSP-Gruppe Aschaffenburg, die offenbar auf den gleichen Täter hereingefallen ist und die 3.000 Euro bereits überwiesen hat.

Bei Bootskäufen sollte man als Käufer besondere Vorsicht walten lassen und sich bei Zweifeln an die zuständige Wasserschutzpolizei wenden.


 

 

 

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