Im Rahmen der Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei werden Olympische Einzelsportarten im Bereich Winter- und Sommersport gefördert. Derzeit gibt es eine Zusammenarbeit mit insgesamt 17 Sportverbänden und eine Förderung von rund 40 Einzeldisziplinen.
Die polizeiliche Ausbildung für den Bereich Wintersport findet beim Ausbildungsseminar Spitzensport Winter im Fortbildungsinstitut Ainring und für den Bereich Sommersport beim Ausbildungsseminar Spitzensport Sommer in der VI. Bereitschaftspolizeiabteilung Dachau statt.
Die Ausbildung wird aufgrund der sportlichen Erfordernisse zeitlich gestreckt. Die Ausbildungsdauer beträgt im Sommersport viereinhalb Jahre, im Wintersport fünf Jahre. Pro Jahr gibt jeweils eine viermonatige Präsenzphase, hier werden die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler am jeweiligen Standort täglich polizeilich unterrichtet. Daran schließt sich die achtmonatige Wettkampfphase an, in der die Athletinnen und Athleten vollumfänglich für Trainings- und Wettkampfmaßnahmen freigestellt werden. Pro Jahr erfolgt die Einstellung von zwei neuen Klassen (1x Winter- und 1x Sommersport).
Seit Bestehen der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei im Jahr 2012 konnten herausragende sportliche Erfolge erzielt werden. Beispielhaft sind hier vier Olympische Medaillen, vier Gesamtweltcupsiege und weitere Weltmeister/Europameister sowie Weltcup Einzelsiege zu nennen.
Mit einem beeindruckenden Erfolg hat Magdalena Matschina für die Bayerische Polizei einen historischen Moment geschaffen: Gemeinsam mit ihrem Team sicherte sie sich die Goldmedaille in der Rodel-Teamstaffel. Im olympischen Eiskanal von Cortina d’Ampezzo setzte sich das deutsche Team mit einer herausragenden Leistung und einem neuen Bahnrekord durch.
Dieser Sieg markiert die erste olympische Goldmedaille für die Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei – ein echter Meilenstein in der Geschichte unserer Polizeisportler. Es ist bereits die dritte Medaille für die Bayerische Polizei bei den Olympischen Winterspielen 2026: Nach der Bronze-Medaille von Philipp Nawrath im Biathlon und der Silbermedaille von Magdalena Matschina im Rodel-Doppelsitzer. Diese Erfolge unterstreichen eindrucksvoll die herausragende Qualität und das Engagement unserer Spitzensportler, die nicht nur als Athleten, sondern auch als Kolleginnen und Kollegen glänzen.
Wir gratulieren Magdalena Matschina herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg und sind stolz auf ihre Leistung. Ihr Sieg ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Bayerische Polizei nicht nur im Dienst, sondern auch im internationalen Spitzensport Maßstäbe setzt.
Nach dem Bronze-Erfolg von Philipp Nawrath setzt sich die Erfolgsgeschichte der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei bei den Olympischen Winterspielen 2026 fort: Die erst zwanzigjährige Magdalena Matschina errang gemeinsam mit ihrer Partnerin Dajana Eitberger die Silbermedaille im olympischen Doppelsitzer-Rodeln und sicherte damit nicht nur dem deutschen Team weiteres Edelmetall, sondern auch der Bayerischen Polizei einen herausragenden Erfolg.
Im olympischen Eiskanal von Cortina d’Ampezzo mussten sich Matschina und Eitberger bei der Premiere der Disziplin nur den Gastgeberinnen aus Italien knapp geschlagen geben. Nach zwei Läufen betrug der Rückstand auf Gold lediglich 0,12 Sekunden. Das Rennen gilt als historischer Moment, da erstmals Frauen im olympischen Doppelsitzer antraten – und das deutsche Duo krönte diesen Moment mit einer Silbermedaille.
Magdalena Matschina hat sich mit dieser Leistung einmal mehr als außergewöhnliche Athletin profiliert: Präzision, Mut und Teamwork standen neben der nötigen Konzentration im Eiskanal. Für die Bayerische Polizei ist dieses Silber ein weiterer Glanzpunkt in einer olympischen Bilanz, auf die wir stolz sein können. Wir gratulieren herzlich und drücken weiterhin die Daumen: In der Teamstaffel hat unsere Athletin die nächste Chance auf olympisches Edelmetall!
Unsere Athletinnen und Athleten vertreten nicht nur Deutschland, sondern auch uns als Bayerische Polizei. Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei den nächsten Wettkämpfen!
Großer Erfolg für die Bayerische Polizei bei den Olympischen Winterspielen 2026: Philipp Nawrath hat mit der deutschen Mixed-Staffel im Biathlon die Bronzemedaille gewonnen. Damit holt der Kollege des AS Spitzensport Winter die erste Olympia-Medaille dieser Spiele für unsere Polizei.
Die Mixed-Staffel, bestehend aus zwei Frauen und zwei Männern, zählt zu den anspruchsvollsten Wettbewerben im olympischen Biathlon. Umso bemerkenswerter ist die Leistung von Philipp Nawrath: Er blieb fehlerfrei am Schießstand und trug damit entscheidend zum Podestplatz des deutschen Teams bei.
Mit dieser Bronzemedaille setzt Philipp Nawrath ein starkes sportliches Ausrufezeichen – und ein klares Signal, wie leistungsfähig die Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei auf internationalem Top-Niveau ist. Der Medaillengewinn ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern ein Erfolg für die gesamte Polizeifamilie.
Die nächste Chance auf eine Medaille hat Philipp Nawrath am Dienstag, 10.02.2026, um 13:30 Uhr beim Einzel-Rennen. Wir drücken die Daumen.
Weniger glücklich verlief das Wochenende für Ramona Hofmeister. Die Snowboard-Race-Athletin schied im Viertelfinale des Parallel-Riesenslaloms aus, nachdem sie im Lauf gegen die spätere Olympiasiegerin gestürzt war. Trotz des frühen Ausscheidens zeigte sie erneut, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört – manchmal entscheiden im K.o.-System Kleinigkeiten.
Die erste Medaille ist gewonnen – doch die Olympischen Spiele sind für die Bayerische Polizei noch lange nicht vorbei. Wir drücken weiterhin fest die Daumen und fiebern gemeinsam mit – als ein Team Bayerische Polizei.
Sie möchten mehr über unsere Athletinnen und Athleten erfahren? Dann empfehlen wir ihnen die Podcast-Reihe „Einsatz für GOLD“. In diesem Podcast werden die Sportlerinnen und Sportler der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei vorgestellt, die bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina mit dabei sind.
https://open.spotify.com/show/2D8vMYrLu8DQ6VWP4qG6CL?si=da39dac566e14fd9&nd=1&dlsi=c18d26789e39443b
Am 6. Februar 2026 werden die Augen der Welt auf Italien gerichtet sein, wenn die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo beginnen. Mit dabei sind auch neun Athletinnen und Athleten der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei. Sie vertreten nicht nur ihr Land, sondern auch die Bayerische Polizei auf der größten Bühne des Wintersports.
Unsere Athletinnen und Athleten sind Teil des seit 2012 bestehenden Ausbildungsseminar Spitzensport Winter in Ainring, das sich als herausragende Förderstätte für Leistungssportlerinnen und -sportler etabliert hat. Hier wird eine einzigartige Kombination aus professioneller sportlicher Förderung und polizeilicher Berufsausbildung geboten – ein Konzept, das den Sportlerinnen und Sportlern ermöglicht, ihre Karriere auf höchstem Niveau zu verfolgen, ohne die berufliche Perspektive aus den Augen zu verlieren.
Die neun Polizistinnen und Polizisten, die in verschiedenen Disziplinen antreten werden, gehören zur absoluten Weltspitze. Die Liste der Athletinnen und Athleten der Bayerischen Polizei, die bei den Olympischen Winterspielen 2026 antreten, umfasst:
- Pius Paschke (Skispringen)
- Melanie Hochreiter (Snowboard Race)
- Noah Vicktor (Snowboard Slopestyle & Big Air)
- Ramona Hofmeister (Snowboard Race)
- Luisa Klapprott (Skicross)
- Philipp Nawrath (Biathlon)
- Magdalena Matschina (Rodeln)
- Max Kühnhauser (Snowboard Race)
- Leonie Bachl-Staudinger (Skicross)
Besonders hervorzuheben sind drei Athletinnen und Athleten, die derzeit zu den aussichtsreichsten Medaillenanwärtern zählen:
Philipp Nawrath hat mit Silber beim Weltcup in Oberhof und als entscheidender Schlussläufer der deutschen Bronze-Staffel in Ruhpolding eindrucksvoll bewiesen, dass er zur internationalen Biathlon-Spitze gehört. Seine Leistungen machen ihn zu einer der großen deutschen Medaillenhoffnungen im Biathlon.
Ramona Hofmeister ist nach Verletzungspause stärker denn je zurückgekehrt. Zwei Weltcupsiege in Folge unterstreichen ihre Ausnahmestellung im Snowboard-Race. Ihre Comeback-Story ist ein Paradebeispiel für Willenskraft – und ein klares Signal Richtung Olympiapodium.
Magdalena Matschina hat im Rodel-Doppelsitzer bereits den Weltcup in Park City sowie das Olympische Test-Event in Cortina d’Ampezzo gewonnen. Gold mit der Team-Staffel bei der EM in Oberhof rundet eine Erfolgsserie ab, die sie zu einer der heißesten Medaillenanwärterinnen macht.
Für die Bayerische Polizei ist die Teilnahme dieser Athletinnen und Athleten mehr als nur ein sportliches Ereignis. Sie sind ein lebendiges Beispiel für Einsatzbereitschaft, Disziplin und Leistungswillen – Werte, die nicht nur im Spitzensport, sondern auch im Polizeidienst von entscheidender Bedeutung sind.
Mit dem erfolgreichen Ausbildungsmodell und den herausragenden Leistungen unserer Athletinnen und Athleten zeigt die Bayerische Polizei, wie hoch der Stellenwert der Spitzensportförderung im Freistaat ist. Wenn die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina beginnen, können wir sicher sein: Die Bayerische Polizei ist nicht nur dabei – sie kämpft um Medaillen. Wir drücken unseren Kolleginnen und Kollegen die Daumen und sind stolz, sie auf ihrem Weg nach Italien zu begleiten.
Auch die Behördenleitung der Bayer. Bereitschaftspolizei, PP Dibowski und PVP Weis, fiebert mit den Athletinnen und Athleten der Bayer. Polizei mit. Als Zeichen für ihre emotionale Unterstützung ließen sie ein entsprechendes Banner am Präsidium in Bamberg anbringen.
Für die Rodlerin und Spitzensportlerin der Bayerischen Polizei, Magdalena Matschina stehen wegweisende Wochen bevor. Bei den deutschen Damen-Doppelsitzer-Teams geht es in dieser Saison um das eine Olympia-Ticket, das der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) vergibt – und damit um einen deutschen Quotenplatz, für den sich die 20-jährige mit ihrer Teampartnerin Dajana Eitberger in einer klar geregelten Qualifikation durchsetzen muss.
Sportlich haben die beiden dafür in dieser Saison ein starkes Fundament gelegt. Schon bei dem Olympischen Test-Event in Cortina d’Ampezzo im vergangenen November setzten sie ein Ausrufezeichen mit dem Sieg. Beim Weltcup Auftakt in Winterberg folgte Rang drei hinter den Teamkolleginnen Degenhard/Rosenthal und dem österreichischen Duo Egle/Kipp.
Beim zweiten Weltcup im US-amerikanischen Park City drehte sich das Bild wieder und Eitberger/Matschina holten den ersten Sieg mit einem Bahnrekord.
Der deutsche Zweikampf um den einen Olympiastartplatz dürfte am Ende sogar härter umkämpft sein als die Rennen in Cortina selbst. Sollte die Qualifikation gelingen, ist die Polizeioberwachtmeisterin, welche seit dem Jahr 2022 der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei angehört, in dieser Saison eine der größten Medaillenkandidatinnen.
Vom 07. – 17. November 2025 fanden in Kairo/Ägypten, die „Schießsport-Weltmeisterschaften“ statt. POM Maximilian Dallinger aus unserer Sporttrainingsgruppe belegte am 8. November 2025 mit dem Luftgewehr sensationell den ersten Platz und wurde Weltmeister. Mit dem letzten Schuss setzte er sich in einem spannenden Finale gegen den Schweden Victor Lindgren durch und gewann die Goldmedaille.
Für das Finale der besten acht Schützen hatten sich vier Asiaten um Olympiasieger Sheng Lihao/CHN und vier Europäer qualifiziert. Maximilian ging als Sechster der Qualifikation in das Finale. Dort schoss er von Beginn an hervorragend: 10,7 im ersten Schuss, dem er die Höchstwertung (10,9) folgen ließ. Nach der ersten Fünferserie lag er mit dem chinesischen Olympiasieger mit 53,0 Ringen ganz vorne. Er schoss weiter und lag auch nach der zweiten Fünfer-Serie ganz vorne (105,2). Nach und nach schieden die Schützen aus. Bereits nach dem 20. Schuss stand fest, dass er eine WM-Medaille gewinnt. Zwei Schüsse später waren nur noch er und der Schwede Victor Lindgren im Rennen. Der Schwede ging mit 0,4 Ringen Vorsprung in die zwei letzten Schüsse, büßte diesen Vorsprung aber exakt mit dem vorletzten Schuss (10,6:10,2) ein. Bei Gleichstand musste der letzte Schuss über den WM-Titel entscheiden. Lindgren brachte nur eine 9,9 auf die Scheibe; Maximilian eine 10,2. Somit war er Weltmeister!
Hier seine Eindrücke:
„Weltmeister! Ich habe für das Finale gearbeitet und die Qualifikation dafür war bereits ein erster Sieg für mich. Die Goldmedaille und der WM-Titel sind unglaublich.“
Als Zugabe belegte er am gleichen Tag zusammen mit PM Maximilian Ulbrich, ebenfalls aus unserer Sporttrainingsgruppe, im „Luftgewehr-Team“, den zweiten Platz. Damit gewannen sie die Silbermedaille und wurden Vize-Weltmeister. Sie mussten sich nur dem favorisierten chinesischen Team, welches mit 1898,4 Ringen einen neuen Weltrekord aufstellte, geschlagen geben. PM Paul Fröhlich aus unserer Sporttrainingsgruppe konnte am 10.11.25 im „Luftpistole-Männer-Team“ den dritten Platz belegen und gewann die Bronzemedaille.
In der Qualifikation hatte das Männer-Team bereits einen guten Eindruck hinterlassen. Dies sorgte nicht nur für einen Finalplatz, sondern auch für Bronze im Team. Damit gewann das Männer-Team wie schon vor zwei Jahren Edelmetall, damals gab es Silber.
„UEC Mountainbike Europameisterschaften XC“ in Portugal
Vom 23. bis 27. juli 2025 fanden in Melgaco in Portugal die „Europameisterschaften in der olympischen Cross-Country-Disziplin MTB XC“ statt.
POW Benjamin Krüger aus der Spitzensportfördergruppe S2021 nahm an der Europameisterschaft teil und gewann im „XC Mixed Elite U23 – Cross Country Team“ die Bronzemedaille.
Die deutsche Mountainbike-Mannschaft, die sich aus sechs Athleten mit jeweils einem Fahrer pro Altersklasse und Geschlecht zusammensetzt, sicherte sich bei der Europameisterschaft in Portugal die Bronzemedaille. Das deutsche Aufgebot in der Team-Staffel des „Cross Country“ musste sich lediglich Italien und der Schweiz geschlagen geben.
Benjamin Krüger fuhr hierbei die beste Rundenzeit der deutschen Mannschaft und belegte im „XCO U23 – Cross Country Olympic Einzel“ zudem den 7.Platz.
Bei den Deutschen Meisterschaften eine Woche zuvor in Wombach/Lohr am Main belegte er in der Kategorie „MTB XCO U23“ den 2. Platz und gewann die Silbermedaille! Herzlichen Glückwunsch!
WM-Bronze fürs „Mixed-Team“ im Judo
Vom 13.06. – 20.06.2025 fanden in Budapest / Ungarn die „Judo-Weltmeisterschaften 2025“ statt. Insgesamt traten hier 563 Judoka aus 93 Ländern an.
PMin Seija Ballhaus und POM Timo Cavelius, aus der Sporttrainingsgruppe des AS Sommersport in Dachau, nahmen zusammen mit Team Deutschland an den Wettbewerben im Einzel und Team teil. Während die Einzel-Wettkämpfe bei unseren Sportlern, hier nahm auch POM Heyder (ebenfalls AS Sommersport) teil, ohne Medaille blieben, gewannen Ballhaus und Cavelius im „Mixed-Team“ die Bronzemedaille.
Somit konnten unsere Athleten am Schlusstag der Weltmeisterschaft zusammen mit den deutschen Judokas im „Mixed-Team“ das kleine Finale gegen Italien gewinnen und sich mit WM-Bronze belohnen. Den entscheidenden Sieg errang hierbei Seija Ballhaus.
Eine tolle Leistung und Lohn für die harte Vorbereitung!
Am Freitag, den 16. Mai 2025, wurden an der Bobbahn am Königsee außergewöhnliche sportliche Leistungen gewürdigt. Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern befanden sich zwei Spitzensportlerinnen und ein ehemaliger Spitzensportler der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die für ihre herausragenden Erfolge in der vergangenen Saison und den vergangenen Jahren geehrt wurden.
Die Preisträger des Abends
Sportlerin des Jahres: Die Snowboard-Racerin Ramona Hofmeister erhielt die Auszeichnung als Sportlerin des Jahres. Mit 7 Siegen in Serie legte sie einen beeindruckenden Schlussspurt hin und sicherte sich Platz 2 im Gesamtweltcup der Saison. Hofmeister betonte, dass die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2026 bereits in vollem Gange sind. Nachwuchssportlerin des Jahres: Charlize Reimann, eine vielversprechende Skeletonfahrerin, wurde zur Nachwuchssportlerin des Jahres gekürt. Besonders beeindruckte sie mit ihrem zweiten Platz bei der Europameisterschaft U20.
Ehrenpreis: Der Olympiamedaillengewinner im Viererbob Christian Rasp wurde für seine Verdienste um den Sport mit dem Ehrenpreis geehrt. Rasp, der nun zugleich als Polizeiausbilder und Tutor im Bereich Spitzensport Winter tätig ist, nutzte die Veranstaltung, um die Bayerische Polizei als Förderer des Spitzensports bei den zahlreichen Ehrengästen und Sportlern positiv hervorzuheben.
Sport trifft auf Sicherheit
Am Tag nach der Ehrung trat Ramona Hofmeister in Rosenheim beim Landestag der Verkehrssicherheit auf. Gemeinsam mit unserem Skicrosser Niklas Bachsleitner beantwortete sie zahlreiche Fragen des Bayerischen Rundfunks. Hofmeister bewies ihren Ehrgeiz nicht nur auf der Piste, sondern auch beim Bobbycar-Rennen, bei dem sie den Moderator Jörn Sawatzki klar hinter sich ließ. Niklas Bachsleitner, der mit unterschiedlichen Schuhen auf der Bühne stand und für einen kleinen humorvollen Moment sorgte, erklärte, dass er sich bei einem Rennen verletzt habe und derzeit darum kämpft, wieder fit für Olympia zu werden. Trotz der Herausforderungen zeigte Bachsleitner seinen unermüdlichen Einsatz für den Sport und präsentierte sich als humorvoller und motivierter Polizist und redegewandter Ersatzmoderator.
Abschluss der Veranstaltung
Mit diesen Ehrungen an der Bobbahn und der Unterstützung beim Landestag wurde einmal mehr unterstrichen, wie eng der Spitzensport und der gesellschaftliche Einsatz miteinander verbunden sind - Sport verbindet!
Vom 23. bis 27. April 2025 fanden in Podgorica/Montenegro die „Judo-Europameisterschaften“ statt.
PMin Seija Ballhaus, die Spitzensportlerin der Sporttrainingsgruppe des AS Sommersport der VI. BPA Dachau, konnte am Donnerstag, 24. April hierbei den größten Erfolg ihrer Karriere feiern. Sie gewann die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 57 kg und wurde Europameisterin.
Auf dem Weg ins Finale hatte sich Seija Ballhaus gegen Phila Salonen/Finnland, Veronica Toniolo/Italien und Marica Perisic/Serbien durchgesetzt. Im entscheidenden Kampf konnte sie sich dann gegen, die an Nummer 1 gesetzte Georgierin, Eteri Liparteliani durchsetzen und den Titel sichern.
Zum Abschluss der EM sicherte sich das Mixed-Team um PMin Seja Ballhaus und POM Timo Cavelius (ebenfalls Sporttrainingsgruppe des AS Sommersport) noch die Bronze-Medaille im kleinen Finale gegen das Team aus Belgien. Auch hier konnte unsere Athletin ihren Kampf gewinnen und somit entscheidend zum Gewinn der Bronzemedaille beitragen.
Nachdem PMin Ballhaus 2024 die Qualifikation für die Olympischen Spiele nur knapp verpasst hatte und nur als Ersatz-Frau und Trainingspartnerin in Paris war, ist das ein klarer Fingerzeig in Richtung der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles (USA).
Die gesamte Bayerische Polizei freut sich mit unseren Athleten über diese großartigen Ergebnisse und Medaillen.
2022 und 2023 hatte Alina Böhm als zuvor letzte deutsche Judoka EM-Gold geholt. Bis dato war Sigrid Happ (1975, 1976 und 1977) als einzige Deutsche Europameisterin (Leichtgewicht) geworden. 2024 in Zagreb war das deutsche Team ohne Titel geblieben, damals holten Anna-Maria Wagner (Silber) und Böhm (Bronze) die einzigen Einzelmedaillen für den Deutschen Judo-Bund.
Die 19-jährige Polizeioberwachtmeisterin der Spitzensportklasse W2022 startet seit Beginn dieser Saison mit ihrer neuen Teampartnerin Dajana Eitberger (Bundeswehr). Mit diesem Wechsel bestreitet POWin Matschina auch ihre erste Weltcupsaison. Mit dem dritten Platz im kanadischen Whistler erkämpfte sie nun eindrucksvoll ihre erste WM-Medaille. Trotz aller Freude über diesen Erfolg soll diese Weltmeisterschaft nur eine Zwischenstation für die Olympischen Spiele in Cortina d´Ampezzo im kommenden Jahr sein. Hierfür kann sich nur ein Team pro Nation qualifizieren.
Im neuen Doppelsitzer Mixed Wettbewerb belegte POWin Matschina mit dem Deutschen Team sogar den 2. Platz. Hierbei fährt zuerst das Männerteam und schlägt im Ziel gegen ein, über der Bahn aufgehängtes, übergroßes Touchpad, dann startet das Doppel-Damenteam. Der Mixed-Wettbewerb ersetzt bei den Rennrodlerinnen und Rennrodlern den Sprint.
Die Skisprung-Saison hat gerade erst begonnen, doch Pius Paschke, Spitzensportler der Bayerischen Bereitschaftspolizei, sorgt bereits für Furore. Der 34-Jährige aus Kiefersfelden zeigte herausragende Leistungen in allen Disziplinen. Mit einem Weltcup-Sieg, einem zweiten Platz und einem Triumph im Mixed-Team- Wettbewerb bewies er, dass er zur Weltspitze gehört – und das in beeindruckender Manier.
Der Solo-Triumph
Am Samstag startete Paschke mit einem Knall in die Saison: Nach einem soliden ersten Sprung auf Platz sechs liegend, zeigte er im Finale einen sensationellen Flug auf 138,5 Meter. Damit holte er sich den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere.
Erfolg im Mixed-Team
Als wäre der Einzelerfolg nicht genug, trug Paschke entscheidend zum deutschen Sieg im Mixed-Team-Wettbewerb bei. Gemeinsam mit Katharina Schmid, Selina Freitag und Andreas Wellinger dominierte das Quartett das Teilnehmerfeld. Diese Disziplin, die Männer und Frauen gleichermaßen einbezieht, unterstreicht die Vielseitigkeit und das Teamgefühl des Sports.
Ein zweiter Platz, der wie ein Sieg wirkt
Am Sonntag folgte ein weiteres Highlight: Im zweiten Einzelspringen sicherte sich Paschke mit einem beeindruckenden zweiten Platz erneut eine Spitzenposition. Nach diesem Wochenende führt er nun den Gesamtweltcup an, 35 Punkte vor seinen Verfolgern.
Vom Schatten ins Rampenlicht
Paschke, der lange als „Spätzünder“ galt, hat mit seiner Konstanz und Geduld den Sprung an die Weltspitze geschafft. Sein Werdegang zeigt, wie wichtig Ausdauer und Leidenschaft im Spitzensport sind. Der Erfolg in Lillehammer beweist, dass er nicht nur ein Athlet ist, der von seiner Erfahrung profitiert, sondern auch in der Lage ist, unter Druck Bestleistungen abzurufen.
Das Wochenende in Lillehammer markiert nicht nur einen grandiosen Saisonstart, sondern weckt auch Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe. Eines steht fest: Pius Paschke wird weiterhin für Highlights sorge
Vom 11. bis 13. Oktober 2024 fand in Abu Dhabi/VAE der „Grand Slam der IJF“ (International Judo Federation) statt. Seija Ballhaus aus der Spitzensportklasse Sommer 2020 konnte in der Gewichtsklasse unter 57 Kilogramm überzeugen und gewann ihren ersten Weltmeistertitel.
Ihre Kämpfe im Einzelnen:
Durch ein Freilos zog Frau Ballhaus direkt in die 2.Runde ein und traf dort auf Lou Lemire (FRA). Der Kampf wurde von Frau Ballhaus deutlich dominiert und folgerichtig erhielt die Französin nach 3:31 Minuten ihr drittes Shido. Shido ist eine Strafe für leichte Verstöße ohne einer Kampfunterbrechung. Erhält man drei davon werden sie zu einem Hansoku-make (= schwerer Verstoß). Im folgenden Halbfinale musste Frau Ballhaus gegen Flaks Loxha (Kosovo) bis ins Golden Score kämpfen bevor sie nach 5:02 Minuten mit einem Waza-ari (zweithöchste Punkwertung für einen Wurf) für einen O-soto-gari (Große Außensichel) den Einzug ins Finale sicherstellen konnte.
Das Finale gegen Irina Zueva (IJF) verlief anfangs ausgeglichen, bevor Frau Ballhaus nach 2:45 Minuten mit einem fulminanten und konsequent durchgezogenen Sode-tsurikomi-goshi (Ärmel-Hebezug-Hüftwurf) einen Waza-ari erzielen konnte. Den anschließenden Haltegriff brachte Frau Ballhaus zwar nicht zu Ende, aber die erzielte Wertung konnte sie souverän über die verbleibende Zeit halten und damit ihre erste Goldmedaille auf der IJF World Tour sichern.
Neues Konzept zur Förderung des Spitzensports bei der Bayerischen Polizei - Innenminister Joachim Herrmann gibt am 28. September 2012 den Startschuss
BAYERN. "Es ist ein guter Tag für den Sport und die Polizei in Bayern !" Mit diesen Worten begrüßte der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann Ende September 2012 in München 14 Spitzensportlerinnen und -sportler als neue Auszubildende bei der Bayerischen Polizei.
Besonders freute es Herrmann, gleich zum Start der neuen Spitzensportfördergruppe so viele hoffnungsvolle Talente gefunden zu haben, die auch die anspruchsvolle Einstellungsprüfung der Bayerischen Bereitschaftspolizei mit Bravour meistern konnten.
Herrmann betonte, dass durch das neue Angebot der Bayerischen Polizei Sport und Beruf optimal verbunden werden könne. So bietet die zeitlich gestreckte Ausbildung zu hochqualifizierten Polizeivollzugsbeamten auch genügend Spielraum für eine erstklassige Sportkarriere. Herrmann: "Mit unserer attraktiven Spitzensportförderung stärken wir nachhaltig den Sportstandort Bayern."