Polizei Bayern » Verkehr » Verkehrsordnungswidrigkeiten

19.11.2018, Polizeiverwaltungsamt


Anhörungsbogen/Zeugenfragebogen


Anhörungs-/Zeugenfragebogen im Verwarnungsverfahren bis 55 Euro


Eine Verwarnung (d.h. Verwarnungsgeld in Höhe von 5 bis max. 55 Euro/keine Punkte, Zahlschein liegt bei) ist durch rechtzeitige und vollständige Bezahlung bei der hierfür bestimmten Einzahlungsstelle oder bei der Post zur Überweisung an diese Stelle erledigt. Die Rücksendung des Anhörungs-/Zeugenfragebogens ist in diesem Fall hinfällig. Falls die Verwarnung nicht bezahlt wird, ist der Fragebogen unter Angabe des Grundes oder Benennung des Fahrzeugführers/Verantwortlichen zurückzusenden. Verwarnungen werden nicht im Fahreignungsregister in Flensburg erfasst. Die Bankverbindung finden Sie über nachfolgenden Link.



Die Verwarnung bietet eine unbürokratische Möglichkeit zur Erledigung der Ordnungswidrigkeit. Hierauf besteht aber kein Rechtsanspruch. Sofern aus Ihren Äußerungen hervorgeht, dass Sie die Verwarnung grundsätzlich ablehnen, kann ohne weitere Mitteilung ein Bußgeldbescheid mit Gebühren und Auslagen i. H. v. mind. 28,50 Euro erlassen werden.


Anhörungs-/Zeugenfragebogen im Anzeigenverfahren ab 60 Euro:


Der Anhörungs-/Zeugenfragebogen ist im Anzeigenverfahren (Geldbuße ab 60 Euro) unter Angabe des Fahrzeugführers/Verantwortlichen zurückzusenden. Eine Rücksendung des Fragebogens ist per Post, per Fax oder per E-Mail (siehe Kontakt/Zahlungswege) möglich.



Generell gilt sowohl für das Verwarnungsverfahren als auch für das Anzeigenverfahren:


Wenn Sie selbst nicht der Fahrer/Verantwortliche waren, können Sie das Schreiben auch direkt an den tatsächlichen Fahrer/ Verantwortlichen entweder zum Ausfüllen des Fragebogens oder zur Bezahlung weitergeben.

Die Angabe der vollständigen Personalien (Name, Adresse, Geburtsdaten) ist hierbei stets erforderlich.

Mögliche Einwände können Sie schriftlich auf dem Anhörungs-/Zeugenfragebogen vorbringen. Diese werden dann von der zuständigen Stelle geprüft.


Achtung:


Durch die Mitteilung eines falschen Fahrzeugführers machen Sie sich gegebenenfalls gemäß §164 StGB (Falsche Verdächtigung) strafbar. Die Polizei ist in diesem Fall verpflichtet, strafrechtliche Ermittlungen gegen Sie einzuleiten.


Häufig gestellte Fragen:


Muss ich den Fragebogen/Anhörungsbogen zurücksenden?


Was passiert, wenn ich nicht innerhalb der genannten Frist zurücksende?


Kann ich den Fragebogen zurücksenden, obwohl die genannte Frist bereits verstrichen ist?


Muss ich den Fragebogen auch ausfüllen, wenn ich selbst gefahren bin?


Welche Angaben sind erforderlich?


Kann der Fragebogen gefaxt oder gemailt werden?


Was passiert, nachdem ich den Fragebogen zurückgesandt habe?


Was soll ich machen, wenn ich den Fragebogen verloren habe?


Der Strafzettel wurde verloren – was kann ich tun?


Warum liegt dem Fragebogen kein Zahlschein bei?


Erhalte ich noch ein Schreiben, wenn ich einen Strafzettel persönlich ausgehändigt bekommen habe?


Kann ich den Fragebogen auch direkt an den Fahrer/Verantwortlichen weitergeben?


Weitere Informationen zum Thema Anhörungsbogen/Zeugenfragebogen

(z.B. zur Auflage eines Fahrtenbuchs, Fahrerermittlung, Halterhaftung usw.)




 

 

 

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