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16.08.2019, PP Unterfranken


Schwerer Lkw-Unfall

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Freitagabend ereignete sich auf der A3 ein folgenschwerer Auffahrunfall mehrerer beteiligter Fahrzeuge, bei dem eine Person im Führerhaus eines Lkws eingeklemmt wurde. Insgesamt wurden drei Personen, eine davon mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn musste zwischenzeitlich voll gesperrt werden.


Gegen 18:30 Uhr musste ein tschechischer Sattelzug dem bisherigen Ermittlungsstand zu Folge verkehrsbedingt auf der rechten Fahrspur auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg und Aschaffenburg-Ost abbremsen und kam letztlich zum Stehen. Ein Nachfolgender 58-jähriger deutscher Wohnmobilfahrer erkannte die Situation rechtzeitig und konnte sein Wohnmobil hinter dem Lkw zum Stehen bringen. Ein hierauf folgender rumänischer Sattelzugfahrer schaffte es ebenso, seinen Lastwagen abzubremsen und hinter den beiden anderen Fahrzeugen anzuhalten.
Der Fahrer eines slowenischen Sattelzugs erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf den vor ihm stehenden Lkw auf und schob diesen, zusammen mit dem davor wartenden Wohnmobil, auf den ersten Sattelzug. Der 58-jährige Wohnmobilfahrer und der dahinter wartende 44-jährige, rumänische Lkw-Fahrer machten keine Verletzungen geltend, wurden aber dennoch vorsorglich durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der auffahrende Fahrer des slowenischen Sattelzuges, dessen Identität bislang nicht einwandfrei feststeht, wurde durch den Zusammenstoß in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. Nachdem der Mann von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Fahrzeugwrack befreit wurde, wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 48-jährige Fahrer des tschechischen Sattelzuges blieb unverletzt. Die Polizei geht derzeit von einem Sachschaden zwischen 250.000 und 300.000 Euro aus.

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Nürnberg bis zum Abschluss der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache, zu denen auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde.

Neben mehreren Streifenbesatzungen war die Feuerwehr Aschaffenburg mit 11 Fahrzeugen, die Feuerwehr Mainaschaff mit einem Fahrzeug, die Autobahnmeisterei, drei Rettungswägen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst an der Unfallstelle.


 

 

 

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