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04.12.2019, PP Schwaben Süd/West


Pressemeldungen für den Landkreis Günzburg vom 4. Dezember 2019

Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Günzburg, Krumbach und Burgau, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.


Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013); unaufschiebbare Anfragen außerhalb der regulären Dienstzeit über die Rufnummer (+49) 0831 9909-1401 an die Einsatzzentrale.


Verkehrshindernis bereitet

BURGAU. Am vergangenen Sonntag wurde auf dem Verbindungsweg, der hinter dem Burgauer Therapiezentrum zwischen der Dr.-Friedl-Straße und der Kapuzinerstraße verläuft, ein Klebeband quer über die Straße gespannt. Es handelte sich um ein transparentes Klebeband, das zwischen zwei, in den Boden gelassenen Pfosten angebracht war. Zum Glück kamen weder Radfahrer noch Fußgänger, die den Weg benutzen zu Sturz. Hinweise auf den oder die Täter bitte unter der Telefonnummer 08222/96900 an die Polizeiinspektion Burgau.
(PI Burgau)


Falsche Polizeibeamte, Enkeltrickbetrugsversuche

GÜNZBURG / ICHENHAUSEN. Gestern, in dem Zeitraum zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr erhielten mehrere Bewohner aus Günzburg und Ichenhausen Anrufe von Personen, die sich als Polizeibeamte bzw. als vermeintliche Enkel ausgaben. In allen Fällen versuchten die Anrufer unter Vorspiegelung einer Legende, die Angerufenen dazu zu verleiten, ihnen Bargeld oder sonstige Wertgegenstände zu übergeben. In allen Fällen erkannten die angerufenen Personen die Betrugsmaschen und beendeten die Telefonate. Es kam weder zu Geldübergaben noch zur Übergabe von Wertgegenständen. Die betroffenen Bürger und Bürgerinnen waren nicht zuletzt auch durch die in der Vergangenheit erfolgten Berichterstattungen in den Medien bezüglich der genannten Betrugsmaschen sensibilisiert. Die Polizei warnt nochmals ausdrücklich vor diesen Betrügern, die sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte, sonstige Bedienstete einer Behörde oder als Enkel bzw. Bekannte ausgeben und mittels einer Lügengeschichte versuchen, dass die Angerufenen ihnen Bargeld oder sonstige Wertgegenstände übergeben.
(PI Günzburg)


Lkw aufgebrochen

LEIPHEIM. In dem Zeitraum vom 02.12.2019, 17.30 Uhr bis 03.12.2019, 05.30 Uhr wurde ein in der Gustav-Stresemann-Straße abgestellter Lkw aufgebrochen. Der Täter erbeutete aus dem Fahrzeug unter anderem ein Navigationsgerät. Zudem wurden aus dem Tank des Lkws ca. 350 Liter Diesel abgezapft. Der insgesamt entstandene Diebstahlsschaden beläuft sich auf mehr als 3.000 Euro. Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder dem bislang unbekannten Täter machen können bzw. verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Günzburg unter der Telefonnummer 08221/919-0 in Verbindung zu setzen.
(PI Günzburg)


Versuchter Betrug mit Enkeltrick

KRUMBACH. Am gestrigen Dienstag, den 03.12.2019 erhielt ein 61-Jähriger einen Anruf einer Betrügerin. Die Anruferin gab sich als Enkelin des Mannes aus und teilte mit, dass sie in Ulm einen Verkehrsunfall hatte. Zur Begleichung des Schadens und um eine Strafanzeige zu vermeiden, benötige sie sofort eine größere Summe Bargeld. Diese Summe hätte der Angerufene einem Bekannten der Frau übergeben sollen. Der 61-Jährige durchschaute die Betrugsmasche sofort, teilte dies der Betrügerin jedoch nicht gleich mit und wurde deshalb mehrmals angerufen. Erst als der Geschädigte seine Kontoverbindung nennen sollte, konfrontierte er die Anruferin mit dem Betrugsverdacht. Daraufhin brach diese das Gespräch sofort ab und meldete sich nicht mehr.

Der Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Betrugsform, der für die Betroffenen oft existenzielle Folgen haben kann. Die sowohl männlichen, als auch weiblichen Täter rufen gezielt ältere Menschen an, geben sich diesen gegenüber als Verwandte (z.B. Nichte oder Enkel) oder Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, Auto- oder Wohnungskauf. Die einstudierte Gesprächstaktik der Täter setzt die Opfer unter Druck. Die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der älteren Menschen werden gezielt ausgenutzt, um an deren Ersparnisse zu gelangen. Auf diese Weise werden Senioren oft um die Ersparnisse ihres ganzen Lebens betrogen. Zusätzlich sehen sie sich häufig den Vorwürfen und dem Unverständnis ihrer „richtigen“ Verwandten ausgesetzt.

Tipps der Polizei:


  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und Geldforderungen stellen.
  • Rufen Sie bei ihrem Enkel/Neffe/Nichte an und vergewissern Sie sich, ob diese tatsächlich angerufen hat und Geld benötigt!
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Stellen Sie dem Anrufer gezielt Fragen nach seinem familiären Umfeld, z.B. nach dem Namen der Mutter oder dem Wohnort und bestehen Sie auf die Beantwortung.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten handeln.

(PI Krumbach)


 

 

 

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