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14.09.2021, PP Schwaben Nord


Pressemeldung vom 14.09.2021

--- Augsburg Report ---

01: Einbrüche in zwei Einfamilienhäuser: Erneuter Zeugenaufruf
02: Diebstahl von Baustelle
03: Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Straßenbahn
04: Aggressiver Mann bedroht Einsatzkräfte
05: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

--- Regional Report ---

06: Einbruch
07: Fahrer eines Sattelzuges nach Unfall durch Ersthelfer erfolgreich reanimiert
08: Die KPI Dillingen informiert zum Phänomen Anlagebetrug und einem aktuellen Fall mit 46.500 Euro Vermögensschaden


Augsburg Report


01: Einbrüche in zwei Einfamilienhäuser: Erneuter Zeugenaufruf
Mit Pressemeldung Nr. 1824 vom 10.09.2021 berichtete das PP Schwaben Nord von zwei Einbrüchen in der Isarstraße in Augsburg-Haunstetten:

Haunstetten - Am heutigen Freitagmorgen (10.09.2021), ca. 05.00 Uhr, wurde die Polizei aufgrund eines Alarmes zu einem Einfamilienhaus in die Isarstraße gerufen. Es stellte sich heraus, dass sich ein unbekannter Täter gewaltsam Zutritt verschaffte, während die Bewohner außer Haus waren. Noch während der Spurensicherung der Kriminalpolizei wurden die Einsatzkräfte von Anwohnern eines weiteren, nahgelegenen Hauses angesprochen, da der oder die Täter offenbar auch in deren Räumlichkeiten eingedrungen waren. Die entstandenen Beute- bzw. Sachschäden sind derzeit noch nicht bekannt.

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Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der oder die unbekannten Täter in beide Einfamilienhäuser jeweils über Fenster der oberen Stockwerke eindrangen. Aufgrund der ähnlichen Vorgehensweise sowie der örtlichen Nähe kann davon ausgegangen werden, dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht. Aus den Häusern wurden Schmuck und hochwertige Uhren entwendet, wodurch Beuteschaden im niedrigen sechsstelligen Eurobereich entstand. Am Freitagmorgen (10.09.2021), ca. 05.00 Uhr, wurde ein Einbruchsalarm ausgelöst. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb jedoch ohne Erfolg.

Die KPI Augsburg bittet nochmals um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0821/323-3810, insbesondere zu verdächtigen Wahrnehmungen zum Zeitpunkt der Alarmauslösung am 10.09.2021 um ca. 05.00 Uhr im Bereich der Isarstraße.


02: Diebstahl von Baustelle
Oberhausen - Im Zeitraum von Freitag (10.09.2021), ca. 13.30 Uhr, bis Montag (13.09.2021), ca. 07.00 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter 28 weiße Säcke mit Bauputz des Typs Baumit Fascina von einer Baustelle in der Eschenhofstraße. Aufgrund der großen Anzahl kann davon ausgegangen werden, dass die Beute mit einem Fahrzeug abtransportiert wurde. Es entstand Diebstahlsschaden in Höhe von rund 500 Euro.

Die PI Augsburg 5 bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0821/323-2510.


03: Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Straßenbahn
Antonsviertel - Am Montag (13.09.2021), um 13.25 Uhr, befuhr die Straßenbahn der Linie 1 die Gögginger Straße stadteinwärts. Kurz nach der Haltestelle Kongress am Park trat unvermittelt ein 25-jähriger Fußgänger in das Gleisbett, welcher die Gögginger Straße offensichtlich überqueren wollte. Dieser bemerkte die nahende Tram trotz eingeleiteter Notbremsung und lautem Klingeln nicht, sodass es zum Zusammenstoß kam. Hierbei zog sich der 25-Jährige eine stark blutende Kopfplatzwunde zu. Er war ansprechbar und wurde von Rettungsdienst zur Überwachung ins UK Augsburg verbracht. Fahrgäste kamen durch die Notbremsung nicht zu Schaden. An der Straßenbahn entstand durch die Kollision Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro.


04: Aggressiver Mann bedroht Einsatzkräfte
Lechhausen - Am Montag (13.09.2021), gegen 17.30 Uhr, kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei einen 37-Jährigen, da dieser offensichtlich in aller Öffentlichkeit mit Rauschmitteln hantierte. Dieser reagierte sofort aggressiv und versuchte zu Fuß zu flüchten. Hierbei warf er aus kurzer Distanz eine Bierflasche nach einen Beamten, verfehlte jedoch sein Ziel. Anschließend flüchtete er auf ein nahegelegenes Firmengelände. Dort zog er ein Einhandmesser und bedrohte die Einsatzkräfte. Obgleich es gelang, ihn dazu zu bewegen, das Messer wegzulegen, blieb er weiterhin hochaggressiv. So nahm er mehrfach Holzlatten in die Hand und bedrohte auch damit die Beamten. Erschwerend kam hinzu, dass er einen Hund mit sich führte. Letztlich konnte die Situation durch die Einsatzkräfte ohne weitere Eskalation gelöst werden. Der 37-Jährige ließ sich ohne Gegenwehr festnehmen. Bei der Durchsuchung konnten geringe Mengen Marihuana und Amphetamin beschlagnahmt werden. Der 37-Jährige muss sich nun u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung sowie Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.


05: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Lechhausen - Am Montag (13.09.2021), um 16.50 Uhr, bogen die 20-jährige Fahrerin eines Pkw Mercedes sowie die Fahrerin eines roten Pkw Jeep von der mehrspurigen Blücherstraße kommend nebeneinander auf die Amagasaki-Allee in Richtung Innenstadt ein. Hierbei machte die Pkw Jeep-Fahrerin mutmaßlich eine plötzliche Lenkbewegung, sodass die neben ihr fahrende 20-Jährige ausweichen musste und mit einer Felge ihres Pkw Mercedes mit dem Bordstein kollidierte. Nachdem die 20-Jährige die Fahrerin des Pkw Jeeps an der nächsten Ampel zur Rede stellten wollte, wies diese jede Beteiligung von sich und entfernte sich in unbekannte Richtung. Am Pkw Mercedes entstand Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro.

Die unbekannte Fahrerin des Pkw Jeep wurde wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre alt, schlanke Statur, osteuropäisches Erscheinungsbild, lockige und schulterlange Haare. Sie war mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet.

Die PI Augsburg Ost bittet Zeugen des Vorfalles, sich unter der Telefonnummer 0821/323-2310 zu melden.


Regional Report



06: Einbruch
Kissing - Ein noch unbekannter Täter verschaffte sich im Tatzeitraum von Freitag (10.09.2021), ca. 17.00 Uhr, bis Montag (13.09.2021), ca. 08.00 Uhr, gewaltsam Zutritt zu den Räumen eines Gewerbebetriebs in der Bahnhofstraße. Im Gebäudeinneren fand er Diebesgut, dessen Wert im hohen dreistelligen Eurobereich liegt. Der von ihm dabei angerichtete Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro.

Hinweise auf den Täter nimmt die PI Friedberg unter Tel. 0821/323-1710 entgegen.


07: Fahrer eines Sattelzuges nach Unfall durch Ersthelfer erfolgreich reanimiert
Autobahn A8 / FR München - Am Montag (13.09.2021), um 13.50 Uhr, befuhr der 49-jährige Fahrer eines Sattelzuges die Autobahn A8 in Richtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Augsburg Ost verlor er aufgrund eines mutmaßlichen Herzinfarktes bzw. anderer medizinischer Ursache die Kontrolle über sein Gespann. Der Sattelzug geriet nach links und touchierte die dortige Betongleitwand. Anschließend schwenkte er nach rechts, überfuhr drei Fahrstreifen, beschädigte 150 Meter Wildschutzzaun und blieb nach weiteren 30 Metern in einem angrenzenden Acker stehen. Ein couragierter Zeuge, welcher mit seinem Pkw hinter dem Sattelzug fuhr, befreite den bewusstlosen 49-Jährigen aus dem Führerhaus und reanimierte diesen erfolgreich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der 49-Jährige wurde in das UK Augsburg verbracht, war am späteren Abend bereits wieder ansprechbar und befindet sich derzeit auf dem Weg der Besserung. Am Sattelzug sowie den Verkehrseinrichtungen entstand Sachschaden von ungefähr 23.000 Euro. Es wurden keine weiteren Fahrzeuge beschädigt.


08: Die KPI Dillingen informiert zum Phänomen Anlagebetrug und einem aktuellen Fall mit 46.500 Euro Vermögensschaden
Mit kleinen Beträgen satte Gewinne machen - Vorsicht Anlagebetrug!

Dieses Versprechen machen derzeit prominent platzierte Werbeanzeigen im Internet und in Fachzeitschriften zu digitalen Themen. Sie sollen den Leser animieren, Geld in Finanzprodukte wie Bitcoins und Aktien zu investieren und locken mit gigantischen Gewinnen und Renditen von bis zu 1000 Prozent. Doch Vorsicht – hinter diesen Anzeigen lauert oft Betrug!

Wer auf ein solches Angebot eingeht und auf der entsprechen Internetseite anmeldet, bekommt bald einen Anruf eines vermeintlichen persönlichen Beraters. Diese wirken wie Profis und versuchen ihre Opfer mit Fachbegriffen um den Finger zu wickeln. Ein Blick auf das gerade eröffnete Kundenkonto lässt die Opfer dann oftmals staunen, denn das soeben investierte Geld vermehrt sich rasant – allerdings nur auf ihrem Bildschirm. In Wahrheit ist das Geld längst weg.

Noch gravierender wird es, wenn die Täter eine sogenannte Remote-Software (Fernwartungssoftware) auf den PC ihrer Opfer aufspielen, um vermeintlich bessere Beratung anbieten zu können. Damit können die Täter direkt und ungeniert auf das Online Banking ihrer Opfer zugreifen.

Die Opfer sind in der Regel eher unerfahrene Anleger, deren Überforderung schamlos ausgenutzt wird. Für ihre Werbeanzeigen bedienen sich die Betrüger prominenter Persönlichkeiten, die vermeintlich voller Begeisterung eine Investition als Geheimtipp anpreisen und dieser einen seriösen Anstrich geben sollen. Tatsächlich wissen die Werbeträger oftmals gar nicht, dass ihr Name dafür missbraucht wird.

Die Kriminalpolizei Dillingen registrierte in ihrem Schutzbereich dieses Jahr bereits 20 Fälle mit dieser Betrugsmasche. Die Schadenssummen liegen nicht selten im fünf- oder gar sechsstelligen Eurobereich. Insgesamt wurden die vermeintlichen Anleger um rund 784.000 Euro betrogen.

Erst am vergangenen Freitag (10.09.2021) fiel ein 62-jähriger Mann aus dem Landkreis Donau-Ries auf diese Masche herein. Bereits im August 2020 reagierte er auf eine Werbe-E-Mail, in welcher ihm die lukrative Anlageform unterbreitet wurde. Nach Kontaktaufnahme mit einem scheinbaren Broker investierte er so bis Februar diesen Jahres 46.500 Euro auf einer Internetplattform. Als er sich allerdings seinen Erlös ausbezahlen lassen wollte, forderten die geschickt agierenden Betrüger weitere 55.000 Euro an Gebühren und Steuern. Darauf ließ sich der Geschäftsmann dann allerdings nicht mehr ein.

Der Tatablauf, wie hier geschildert ist nahezu immer identisch. Nach einer ersten Investition gaukeln die kriminellen Betreiber derartiger Seiten ihren Opfern Gewinne vor und bewegen sie so zu weiteren Einlagen. Tatsächlich werden die eingezahlten Gelder aber nie angelegt. Das Angebot, die Internetseite und das vermeintlich für das Opfer angelegte Kundenkonto sind nur vorgetäuscht („gefaked“). Oft ziehen sich die Betrügereien über Monate hin, bis die Anleger schließlich die Auszahlung ihres Guthabens verlangen. Dann fordern die Kriminellen oft noch eine vermeintliche Gebühr oder drohen unverhohlen mit dem Verlust des ohnehin bereits verlorenen Geldes, der nur durch eine neue Investition abgewendet werden könne. Anschließend brechen sie den Kontakt ab und die Internetseiten sind plötzlich nicht mehr erreichbar.

Wenn Sie Geld richtig anlegen möchten, raten wir folgendes:

- Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden. Der Aussicht auf einen hohen Gewinn (Rendite) steht immer ein hohes Risiko, bis hin zum Totalverlust, gegenüber.
- Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen.
- Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen und spezialisierten Anwälten (z.B. Fachanwälte für Kapitalmarktrecht) und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen.
- Produkt-Zertifizierungen (z.B. TÜV- oder andere „Siegel“) sind vor allem Werbemittel und bieten in der Regel weder Gewähr für die Seriosität des Anbieters noch für risikolose Kapitalanlagen.
- Prüfen Sie in der Unternehmensdatenbank der BaFin unter der Internetadresse https://www.bafin.de/, ob es sich um ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder einem anderen EU-Land lizenziertes Unternehmen handelt.

Seien Sie misstrauisch, wenn:

- Sie Ihren Berater nicht erreichen und ihn nicht zurückrufen können.
- Sie auf Ihrem Kundenkonto eine positive Preisentwicklung beobachten, das Geld sich aber noch nicht auf Ihrem Konto befindet.
- Sie zu weiteren Investitionen animiert werden, um Ihre Gewinne zu sichern.
- eine Remote-Software (Fernwartungssoftware) auf Ihrem PC installiert werden soll.

 

 

 

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