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27.11.2020, PP Schwaben Nord


Polizeibericht - Die Tagesthemen (27.11.2020)

--- Augsburg Report ---

01: Diebstahl aus Büro
02: Mehrere Anrufer von falschen Enkeln und Verwandten
03: Räuberischer Diebstahl
04: Zerbrochener Seitenspiegel am geparkten Auto
05: Schaden am geparkten Auto und Verursacher entfernt sich
06: Kind angefahren und geflüchtet
07: Geschwindigkeit erheblich überschritten

--- Regional Report ---

08: Arbeitsunfall
09: Verkehrsunfall im Dienstbereich der PI Gersthofen
10: Transporter Fahrer betrunken unterwegs
11: Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der A8
12: Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz führen zu Auffinden von Betäubungsmitteln


Augsburg Report


01: Diebstahl aus Büro
Hammerschmiede - In der Nacht vom 25.11.20 auf 26.11.20 entwendete ein bislang unbekannter Täter Bargeld im niederen dreistelligen Bereich aus einem Bürocontainer einer Firma in der Gersthofer Straße.

Hinweise erbittet die PI Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-23110.


02: Mehrere Anrufer von falschen Enkeln und Verwandten
Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord erhielten wieder einige Bürger Anrufe von falschen Enkeln oder falschen Verwandten/Bekannten. Die Angerufenen durchschauten in allen Fällen den Trick und es kam zu keiner Geldübergabe.

Bergheim - Am 26.11.20, gegen 10.30 Uhr, wurde ein Senior von seinem vermeintlichen Enkel angerufen. Der "Enkel„ erzählte, dass er in einen Unfall verwickelt sei und sofort Bargeld benötigen würde. Es wurde eine niedere fünfstellige Summe genannt. Der Senior durchschaute die Masche und es kam zu keiner Geldübergabe.

Haunstetten - Ein Ehepaar wurde am 26.11.20, um 13.00 Uhr, ebenfalls von der vermeintlichen Enkelin angerufen. Die Seniorin sagte der Anruferin, dass sie eine andere Stimme als ihre Enkelin habe. Daraufhin gab die falsche Enkelin zur Antwort, dass sie eine Maske trage und sich deshalb anders anhören würde. Die Senioren brachen das Gespräch ab, bevor es zu einer Geldforderung kam.

Haunstetten - Eine bislang unbekannte Täterin rief am 26.11.20, um 12.30 Uhr, bei einer Seniorin an. Auf Nachfrage bestätigte die Anruferin, dass sie die Schwiegertochter sei. Die Anruferin gab an, eine Notlage zu haben und forderte einen mittleren fünfstelligen Betrag. Nachdem die Seniorin mitteilte kein Geld oder sonstige Wertgegenstände zu Hause zu haben, wurde das Telefonat beendet.

Inningen - Am 26.11.20, um 14.00 Uhr, fragte eine Seniorin den Anrufer, ob er ihr Bekannter W. sei. Natürlich wurde dies von dem Anrufer sofort bestätigt. Der Anrufer erzählte nun, dass er einen Unfall gehabt habe und für einen Ersatzwagen eine mittlere fünfstellige Summe benötigen würde. Die Seniorin gab an, kein Geld zu Hause zu haben und beendete das Gespräch.

Gersthofen - Ebenfalls am 26.11.20 wurde ein Senior von seiner vermeintlichen Enkelin angerufen. Diese gab an, eine niedrige fünfstellige Summe zu benötigen. Auch hier kam es zu keiner Geldübergabe.

Wie funktioniert der Enkel- und Bekanntentrick?

Beim Enkel- und Bekanntentrick täuschen die Täter eine Notlage, wie zum Beispiel einen Verkehrsunfall, vor und fordern von den Angerufenen Bargeld, Münzen oder Schmuck. In einigen Fällen wurde die Geschichte von einem angeblichen Immobilienkauf erzählt. Man sitze beim Notar und würde dringend Geld benötigen, da man sofort eine Anzahlung für die Immobilie tätigen müsse. Nachdem die Angerufenen das Geld besorgt haben, erfolgt der nächste Anruf. Bei diesem Telefonat erklärt der „Enkel, Verwandte oder Bekannte“, dass er nun leider nicht selbst kommen könne um das Geld abzuholen. Es werde aber ein Freund geschickt, dem das Geld übergeben werden solle.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:
• Beenden Sie das Gespräch.
• Geben Sie keine persönlichen Daten preis.
• Rufen Sie Ihren Verwandten/Bekannten unter der Telefonnummer zurück, die Sie haben.
• Übergeben Sie nie an Unbekannte an der Haustüre Bargeld oder andere Wertsachen.
• Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung.
• Melden Sie den Anruf der Polizei.

Übrigens, weder für einen Immobilienkauf, noch bei einem Unfall wird sofort Bargeld benötigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de


03: Räuberischer Diebstahl
Innenstadt - Am 26.11.20, gegen 16.00 Uhr, wurde eine bislang unbekannte Täterin in einem Supermarkt in der Lechhauser Straße von der Kassiererin mehrmals gebeten, die Mund-Nasen-Abdeckung über die Nase zu ziehen. Plötzlich packte die Täterin die auf das Kassenband gelegten Waren und warf einen Geldschein auf das Band. Danach verließ sie den Supermarkt. Da das Geld für die Waren nicht ausreichend war, verfolgte die Kassiererin die Täterin und konnte der Täterin Ware abnehmen. Die Täterin griff daraufhin die Kassiererin an, zog sie an den Haaren und schlug ihr ins Gesicht. Danach gelang der Täterin die Flucht. Die 32-jährige Kassiererin musste aufgrund von Schmerzen medizinisch versorgt werden. Der Diebstahlsschaden liegt im mittleren einstelligen Bereich.

Hinweise auf die Täterin erbittet die Polizeiinspektion Mitte unter der Telefonnummer 0821/323-2110.


04: Zerbrochener Seitenspiegel am geparkten Auto
Kriegshaber - Eine 30-Jährige parkte ihren roten Skoda in der Zeit vom 24.11.20, 18.00 Uhr, bis 26.11.20, 07.30 Uhr, in der Kriegshaber Straße, auf Höhe der Hausnummer 34.
Als sie wieder zum Auto kam, musste sie feststellen, dass das Glas des linken Außenspiegels zerbrochen war. Der Schaden liegt im unteren dreistelligen Bereich.

Hinweise erbittet die Polizeiinspektion 6 unter der Telefonnummer 0821/323-2610.


05: Schaden am geparkten Auto und Verursacher entfernt sich
Lechhausen - Ein grauer Opel Meriva wurde in der Zeit vom 11.11.20 bis 21.11.20 in der Derchinger Straße, auf Höhe der Hausnummer 27, abgestellt. Als der 56-Jährige zu seinem Auto kam, stellte er hinten am PKW einen Schaden im mittleren dreistelligen Bereich fest.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2310.


06: Kind angefahren und geflüchtet
Kriegshaber - Bereits am 19.11.20, gegen 12.30 Uhr, überquerte ein 9-jähriges Mädchen mit ihrem City-Roller die Langemarckstraße auf Höhe der Hausnummer 22. Die Ampel für Fußgänger zeigte „grün“.

Ein bislang unbekannter Fahrer fuhr mit einem grauen Auto bei „rot“ über die Ampel und touchierte das Mädchen. Die 9-Jährige begab sich umgehend auf die andere Straßenseite. Der Fahrer hielt kurz an, dann entfernte er sich jedoch von der Unfallstelle, ohne sich um das Kind zu kümmern. Die 9-Jährige wurde leicht am Fuß verletzt.

Hinweise erbittet die Polizeiinspektion 6 unter der Telefonnummer 0821/323-2610.


07: Geschwindigkeit erheblich überschritten
Kriegshaber - Am 22.11.20, um 22.30 Uhr, fuhr ein 23-Jähriger auf der B17, zwischen den Anschlussstellen Ackermannstraße und Holzweg, mit rund 140 km/h. Erlaubt sind an dieser Stelle 60 km/h. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld im unteren vierstelligen Bereich und dreimonatiges Fahrverbot.


Regional Report



08: Arbeitsunfall
Bobingen - Zu einem Arbeitsunfall kam es gestern, 26.11.20, um 14.00 Uhr, am Verladebahnhof Bobingen (Am Wasserturm). Dort wurden ca. 26 Tonnen schwere Betonfertigteile für eine Fabrikhalle mit Autokränen abgeladen und auf Metallständer gestellt. Einer dieser Metallständer mit einem Gewicht von 300 bis 400 Kilogramm kippte aus bisher unbekannter Ursache um und begrub einen Arbeiter teilweise unter sich. Der 57-jährige Mann zog sich dabei vermutlich eine Beinfraktur zu und wurde vom Rettungsdienst in die Uniklinik nach Augsburg verbracht.


09: Verkehrsunfall im Dienstbereich der PI Gersthofen
Neusäß - Heute, am 27.11.20, fuhr ein 24-jähriger Pkw-Fahrer gegen 03.55 Uhr auf der Staatsstraße 2032 von Neusäß in Richtung Hammel. Hierbei kam er, vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, nach rechts von der Fahrbahn ab. Er riss neben der Fahrbahn zunächst mit seinem Auto ca. 20 Meter Zaun um. Danach krachte er an einen Baum. Der 24-Jährige musste verletzt ins UKA. Bei der Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch wahrgenommen. Eine Blutentnahme war die Folge. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.


10: Transporter Fahrer betrunken unterwegs
Tapfheim - Am 26.11.2020, um 20.13 Uhr, wurde ein 33-jähriger Transporterfahrer auf der Bundesstraße 16 bei Tapfheim angehalten und einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei konnte von den kontrollierenden Streifenbeamten der PI Donauwörth eindeutiger Alkoholgeruch bei dem Polier einer Baufirma festgestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab vor Ort einen Wert von über 1,7 Promille. Die polizeiliche Folge waren eine Anzeige und die Mitnahme des Mannes zur Dienststelle, wo eine verständigte Ärztin eine Blutprobe zur gerichtsverwertbaren Feststellung der Blutalkoholkonzentration zur Fahrtzeit entnahm. Der Führerschein des 33-Jährigen wurde noch an Ort und Stelle beschlagnahmt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr.


11: Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der A8
Zwischen 19.11.20 und 23.11.20 wurden auf der A8 kurz vor der Anschlussstelle Augsburg-West, in Fahrtrichtung München, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

In diesem Bereich gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h. Täglich wurden zwischen zehn und fünfzehn Fahrer festgestellt, die Geschwindigkeiten von über 170 km/h fuhren. Einen traurigen Rekord stellt die Geschwindigkeit von 222 km/h dar, die am 21.11.20 bei einem männlichen Fahrer gemessen werden konnte.

Ein anderer Fahrer telefonierte bei einer Geschwindigkeit von über 180 km/h sogar noch mit dem Handy am Ohr. Die beanstandeten Fahrer erwarten nun eine Anzeige, sowie teilweise Punkte und ein Fahrverbot.


12: Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz führen zu Auffinden von Betäubungsmitteln
Höchstädt - Zum wiederholten Male mussten am 26.11.2020 Beamte der PI Dillingen zum Parkplatz eines Schulgeländes an der Deisenhofer Straße ausrücken. Bereits am frühen Abend hatten sich dort etwa 50 Personen versammelt und gefeiert. Bei der Anfahrt von mehreren Streifenwägen liefen die Personen in verschiedene Richtungen davon, kehrten aber kurz darauf wieder auf das Gelände zurück. Als die Beamten die Personalien der Anwesenden feststellen wollten, versuchten diese erneut zu flüchten.

Ein Beamter der PI Dillingen wurde bei der Nachverfolgung am Fuß verletzt, konnte jedoch noch einen 22 jährigen Berufsschüler festhalten. Dieser versuchte noch, ein Glas mit Marihuana sowie weiteres Betäubungsmittel wegzuwerfen. Das Glas konnte jedoch sichergestellt werden. Der Beamte musste anschließend stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Gegen den 22-Jährigen wird nun ein Verfahren nach einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, außerdem wurden gegen zahlreiche Personen Ermittlungen wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetzes eingeleitet.

 

 

 

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