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13.02.2020, PP Schwaben Nord


Polizeibericht - Die Tagesthemen (13.02.2020)

--- Augsburg Report ---

01: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt
02: Diebstahl im Sportzentrum

--- Regional Report ---

03: Brand in einer Halle
04: Trickdiebstahl durch Geldwechselwunsch
05: Sattelzugfahrer begeht diverse Verstöße
06: Alkoholfahrer kommt von der Fahrbahn ab

--- Überregional ---

07: Unfallflucht auf der A 8
08: Falsche Microsoft-Mitarbeiter



- - - Augsburg Report - -



01: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt
Innenstadt -
Ein 62-jähriger Radfahrer befuhr am Mittwoch, um 21:30 Uhr, die Baumgartnerstraße in Richtung Inverness-Allee. Zur gleichen Zeit war ein 72-jähriger Autofahrer mit seinem grauen 2er BMW auf der Inverness-Allee in Richtung Lechhausen unterwegs.

An der Kreuzung der Inverness-Allee mit der Baumgartnerstraße kam es plötzlich zur Kollision zwischen dem Radfahrer und dem Pkw.

Der Fahrradfahrer war vor Ort nicht ansprechbar und wurde mit schweren Kopf- und Wirbelverletzungen ins Uniklinikum verbracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Mehrere Zeugen gaben vor Ort an, dass der dunkelgekleidete Radfahrer, ohne Licht, bei für ihn geltendem Rotlicht über die Kreuzung fuhr, während der Autofahrer Grünlicht hatte. Da der Radfahrer eine Tasche mit etlichen alkoholischen Getränken mit sich führte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Am Fahrrad und Pkw entstand ein Gesamtsachschaden von mehreren Hundert Euro.


02: Diebstahl im Sportzentrum
Göggingen - Ein Unbekannter entwendete am Freitag, 07.02.2020 oder Samstag, 08.02.2020 eine Geldkassette bei einer Sportanlage in der Gabelsbergerstraße. Der Dieb schlich sich unbemerkt in eine der dortigen Räumlichkeiten ein und nahm die weiße Geldkassette, in welcher sich ein niedriger dreistelliger Eurobetrag befand, mit.

Zeugen, welche Hinweise zum Dieb geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 zu melden.


- - -Regional Report - - -



03: Brand in einer Halle
Friedberg -
Am Mittwoch, gegen 22:20 Uhr, kam es zu einem Brand in der Dr.-Balthaser-Hubmaier-Straße. Nachdem eine starke Rauchentwicklung ausgehend von einem dortigen Objekt mitgeteilt wurde, konnte vor Ort ein brennender Transporter, welcher in der Halle abgestellt war, festgestellt werden. Das Feuer konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Friedberg gelöscht werden.

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Der Kühltransporter war komplett ausgebrannt. In der Halle und den darin befindlichen Büroräumen kam es zu enormen Rußschäden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von circa 100.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde das Feuer vermutlich durch einen technischen Defekt an dem Transporter ausgelöst.


04: Trickdiebstahl durch Geldwechselwunsch
Wertingen -
Am 12.02.2020, gegen 15.15 Uhr, wurde eine Kassiererin einer Parfümerie in der Schulstraße von zwei Männern in gebrochenen Englisch angesprochen, ob sie eine deutsche 50 Euro Note tauschen könne, dessen Kontrollnummer mit einem „G“ beginnen würde. Diesen wollten sie als Souvenir mitnehmen.

Die hilfsbereite Kassiererin sah sich daraufhin gemeinsam mit den beiden Männern die Scheine aus der Kasse und einer Geldtasche an. Nachdem jedoch keine Scheine mit einer entsprechenden Markierung gefunden wurden gingen die beiden Männer davon.

Als die Kassiererin daraufhin den Kassenbestand nachzählte, musste sie feststellen, dass insgesamt 300 Euro fehlten.

Die Polizeistation Wertingen bittet unter der Tel. 08272/9951-0 um Zeugenhinweise. Wer kann Angaben zu den beiden Männern machen, die sich am 12.02.2020 zwischen 15.12 Uhr und 15.18 Uhr in der Parfümerie aufhielten? Die Männer wurden als circa 40 und 45 Jahre alt beschrieben und verließen das Geschäft ohne weitere Einkäufe zu tätigen.


05: Sattelzugfahrer begeht diverse Verstöße
Monheim -
Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer teilte am gestrigen 12.02.2020, um 08.45 Uhr, der Einsatzzentrale telefonisch mit, dass auf der Bundesstraße 2 von Monheim in Richtung Donauwörth ein polnischer Sattelzug andere LKW unter gefährlichen Manövern verbotswidrig überhole.

Eine Streife der Verkehrspolizei Donauwörth kontrollierte den 40-Tonner schließlich Höhe Schellenberg. Die Beamten stellten - neben dem eingeräumten Überholen - zahlreiche Verstöße nach dem Fahrpersonalgesetz bei dem ukrainischen Berufskraftfahrer fest. Zudem erbrachte ein Auslesen des digitalen Kontrollgeräts an seinem Sattelzug eine zuvor gefahrene Geschwindigkeit von 98 km/h bei für Schwerlastverkehr nur erlaubten 60 km/h. Des Weiteren war auch die Ladung im Auflieger nicht ordnungsgemäß gesichert.

Der Fahrer musste an der Kontrollörtlichkeit eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 400 EUR hinterlegen, um seine Fahrt fortsetzen zu dürfen.

Die Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz wurden an das zuständige Bundesamt für Güterverkehr in München weitergeleitet, das gesonderte Verfahren einleitet. Hier sind weitere, deutlich dreistellige Bußgelder gegen den Fahrer sowie die Spedition zu erwarten.


06: Alkoholfahrer kommt von der Fahrbahn ab
Reutern -
Gestern Nachmittag, um 16.05 Uhr, fuhr ein 26-jähriger BMW-Fahrer die Kreisstraße A 12 von Reutern in Richtung Wörleschwang. Beim Verlassen der Ortschaft Reutern geriet er mit seinem BMW in einer Rechtskurve zu weit nach links.

Wegen einer entgegenkommenden 53-jährigen Opel-Fahrerin musste er nach rechts ausweichen und schleuderte bei dem Gegenlenkmanöver zunächst gegen den Opel und dann wieder über die linke Fahrbahnbegrenzung 5 Meter einen Abhang hinunter. Dort endete der Schleudervorgang an einem Baum.

Am BMW entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 12.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Jedoch stand der BMW-Fahrer mit 1,5 Promille unter Alkoholeinfluss, weshalb sein Führerschein beschlagnahmt wurde.


- - - Überregional - - -



07: Unfallflucht auf der A 8
A 8 / Zusmarshausen -
Ein grauer Skoda Superb und ein weißer Mercedes AMG fuhren am Mittwoch, gegen 15:40 Uhr, hintereinander auf dem linken Fahrstreifen der A 8, Höhe Zusmarshausen, in Richtung Stuttgart.

Kurz darauf scherte plötzlich ein weinroter Kleinwagen sehr knapp vor dem Skoda auf dem linken Fahrstreifen ein, sodass dieser stark abbremsen musste. Im weiteren Verlauf fuhr der weinrote Kleinwagen mit verringerter Geschwindigkeit weiter und pendelte dabei immer wieder zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen.

Aufgrund des gefährlichen Fahrverhaltens des weinroten Pkw wechselte der 46-jährige Fahrer des Mercedes auf die mittlere Spur.

Wenig später wollte auch der 50-jährige Skoda-Fahrer auf den mittleren Fahrstreifen wechseln, erkannte aber nicht, dass der zuvor wechselnde Mercedes ihn schon beinahe überholt hatte und kollidierte mit diesem.

Beide Autofahrer waren nach dem Unfall unverletzt. An ihren Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von 6000 Euro.

Der Fahrer des weinroten Kleinwagens, entfernte sich im Anschluss unerlaubt vom Unfallort. Möglicherweise handelte es sich um einen älteren Renault Clio oder Opel Corsa.

Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang sowie zu dem weinroten Kleinwagen machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeistation Gersthofen unter der Telefonnummer 0821/323-1910 zu melden.


08: Falsche Microsoft-Mitarbeiter
Seit Jahresbeginn wurden bereits eine Vielzahl von Personen in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries Opfer von falschen Microsoft-Mitarbeitern. In mehr als der Hälfte der angezeigten Vorfälle, hatten die Betrüger Erfolg. Insgesamt erbeuteten die falschen Microsoft-Mitarbeiter dabei in acht Fällen eine Gesamtsumme von über 10.000 Euro.

Auch im Stadtgebiet Augsburg, sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg kommt es immer wieder zu Anrufen solcher Betrüger.

Die Masche ist dabei meist die Gleiche. Ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter - oft spricht dieser Englisch oder gebrochenes Deutsch - meldet sich telefonisch bei den Opfern und teilt diesen mit, dass ihr Computer mit einem Virus befallen sei, erforderliche Lizenzen abgelaufen wären oder ein sonstiger Fehler aufgetreten sei. Die Betrüger bieten dem Opfer ihre Hilfe bei den angeblichen Computerproblemen an und fordern die Personen auf, eine Fernwartungssoftware zu installieren. Dadurch erhalten die Betrüger direkten Zugriff auf den Rechner, wodurch sie sensible Daten einsehen und den Computer steuern können.

Im weiteren Verlauf verlangen die Betrüger für ihre angeblichen Hilfsdienste eine Gebühr - die durch Überweisung oder durch Übermittlung von Gutscheincodes erfolgen soll - oder veranlassen direkt am Computer des Opfers Transaktionen. Um der Zahlungsforderung Nachdruck zu verleihen, drohen sie ggf. mit dem Sperren des Rechners oder einem möglichen Datenverlust.

Die Polizei rät, unaufgeforderten Kontaktaufnahmen von solchen vermeintlichen Servicemitarbeitern keinen Glauben zu schenken. Im Zweifel legen sie einfach auf und wenden sich an eine offizielle Nummer des jeweiligen, seriösen Unternehmens. Geben Sie niemals sensible Daten wie Bankdaten und Zugangsdaten für Kundenkonten heraus. Gewähren Sie niemanden Zugriff auf Ihren Rechner, indem Sie eine dementsprechende Software installieren.

Sollten Sie Opfer von dieser Betrugsmasche geworden sein, trennen Sie sofort Ihren Computer vom Internet und schalten diesen aus. Informieren Sie umgehend die Polizei und ihre Bank.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.polizei-beratung.de

 

 

 

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