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14.06.2019, PP Schwaben Nord


Polizeibericht - Die Tagesthemen (14.06.2019)

--- Augsburg Report ---

01: Rechtsradikale Parolen geäußert
02: Unfallhergang erfunden
03: Graffiti-Sprayer festgenommen
04: Zwei Exhibitionisten aufgetreten
05: Zwei Verletzte beim Gassi gehen

--- Regional Report ---

06: Schockanruf endet mit erheblichem Vermögensschaden
07: Pkw überschlägt sich mehrfach
08: Alkoholisiert Verkehrsunfall verursacht und geflüchtet
09: Auch Polizei bleibt nicht vor Wildunfällen verschont
10: Polizeiinspektion Zusmarshausen wieder telefonisch erreichbar


Augsburg Report


01: Rechtsradikale Parolen geäußert
Innenstadt – Am 13.06.2019, gegen 09:50 Uhr, sprachen Passanten einen Polizeibeamten, der zu diesem Zeitpunkt Fußstreife in der Fußgängerzone lief, an und machten ihn auf einen 54-jährigen Mann aufmerksam. Dieser hatte zuvor in der Bgm.-Fischer-Straße Passanten angepöbelt und deutlich verbotene rechtsradikale Parolen geäußert. Der Beschuldigte konnte wenige Minuten später in der Fuggerstraße angetroffen werden. Die Polizei ermittelt gegen den 54-Jährigen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der PI Augsburg Mitte unter der Telefonnummer 0821/323-2110 in Verbindung zu setzen.


02: Unfallhergang erfunden
Innenstadt – Am 13.06.2019 kam in den Abendstunden ein 24-jähriger Toyota-Fahrer zur PI Augsburg Mitte, um eine Unfallflucht anzuzeigen. Der Mann gab an, gegen 19:00 Uhr auf der Autobahn A6 in der Nähe von Amberg von einem unbekannten Pkw geschnitten worden zu sein und daraufhin die Mittelleitplanke gerammt zu haben. Der Toyota wies bei der Unfallaufnahme massive Schäden auf, die allerdings laut Einschätzung der Polizeibeamten mit dem angeblichen Unfallhergang nicht in Einklang zu bringen waren. Damit konfrontiert gab der 24-Jährige zu, den Unfall selbstverschuldet verursacht zu haben, da er am Steuer des Fahrzeugs eingeschlafen sei. Auch der Unfallort war falsch benannt – dieser lag nämlich in Tschechien. Da es sich bei dem Toyota um ein Mietfahrzeug handelte versuchte der Mann nachträglich mit dem erfundenen Unfallhergang eine polizeiliche Bestätigung für die Versicherung zu erhalten. Diese wird er nun auch bekommen: Gegen ihn wird nun u.a. wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Der Schaden am Pkw beläuft sich auf etwa 10.000 EUR.


03: Graffiti-Sprayer festgenommen
Göggingen – Am 13.06.2019, gegen 22:40 Uhr, bemerkten Zeugen mehrere Personen, die auf Höhe des Wasenmeisterwegs die Schallschutzwand entlang der B17 besprühten. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten zwei 27 und 24 Jahre alte Männer in Tatortnähe angetroffen werden. Die Beschuldigten führten noch mehrere Spraydosen sowie Handschuhe mit sich. Im Rahmen einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung bei den beiden Männern konnte weiteres Beweismaterial sichergestellt werden. Die „AG (Arbeitsgruppe) Graffiti“ des Polizeipräsidiums Schwaben Nord ermittelt nun, ob die beiden Beschuldigten mit weiteren gleichgelagerten Delikten in Zusammenhang stehen.


04: Zwei Exhibitionisten aufgetreten
Haunstetten – Am 13.06.2019 trat gegen 15:15 Uhr in der Blütenstraße ein Exhibitionist gegenüber einer 15-jährigen Schülerin auf. Der Unbekannte trug zu diesem Zeitpunkt ein lila-gelbes Handtuch um die Hüfte. Als sich der Mann vor der Schülerin entblößte rannte diese nach Hause und informierte ihre Eltern.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:
Ca. 35 Jahre, ca. 180 cm, schlanke Figur, trug weiteres Handtuch in der Hand

Oberhausen – Am 14.06.2019 teilten Zeugen gegen 07:40 Uhr der Polizei einen Mann mit, der in der Schönbachstraße auf dem Gehweg saß und onanierte. Eine Polizeistreife konnte den 33-jährigen Beschuldigten noch vor Ort antreffen und festnehmen. Zum derzeitigen Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass weitere Zeugen den Mann gesehen haben.

In beiden Fällen hat die KPI Augsburg die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet unter der Telefonnummer 0821/323-3810 um weitere Zeugenhinweise.


05: Zwei Verletzte beim Gassi gehen
Zwei Vorfälle mit verletzten Hundehaltern musste die Polizei am 13.06.2019 in den Nachmittagsstunden aufnehmen.

Haunstetten – Gegen 13:15 Uhr ging eine 36-Jährige mit ihrem Hund im Kleingartenweg spazieren, als ihr eine etwa 30-jährige Frau mit zwei Hunden begegnete. Da einer dieser beiden Hunde nicht angeleint war und den Hund der 36-Jährigen attackierte, wollte sie ihn mit der Leine vertreiben. Daraus entwickelte sich ein Streit, in dessen Verlauf die Unbekannte die Geschädigte am Arm kratzte und leicht verletzte.

Die PI Augsburg Süd bittet unter der Telefonnummer 0821/323-2710 um Hinweise auf die unbekannte Hundehalterin.

Kriegshaber – Gegen 17:15 Uhr fuhr eine 31-jährige Frau mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Flandernstraße – an der Sattelstütze hatte sie dabei ihren Schäferhund festgebunden. Als ein nicht angeleinter Rottweiler auf den Schäferhund zusprang stürzte die 31-Jährige vom Fahrrad und verletzte sich leicht. Der Besitzer des Rottweilers war zwar vor Ort und führte mit der Verletzte ein kurzes Gespräch. Allerdings tauschten die Beteiligten in der Aufregung ihre Personalien nicht aus.

Hinweise auf den Hundehalter erbittet die PI Augsburg 6 unter der Telefonnummer 0821/323-2610.


Regional Report



06: Schockanruf endet mit erheblichem Vermögensschaden
Friedberg (Lkr. Aichach-Friedberg) – Im gestrigen Pressebericht des PP Schwaben Nord (Nr. 1379) veröffentlichte die Polizei folgenden Warnhinweis:

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1379 – Serie von Schockanrufen

Stadtgebiet – Im Laufe der Nachmittagsstunden des 12.06.2019 erhielten mehrere Personen im Stadtgebiet Augsburg Anrufe angeblicher Polizeibeamter. In diesen Gesprächen erklärten die Unbekannten wiederholt, dass die Tochter der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall gehabt habe. Durch diesen Unfall sei ein sehr hoher Sachschaden entstanden, weshalb die Tochter ins Gefängnis müsse. Um dies zu vermeiden, wurden die Angerufenen angehalten, den vermeintlichen Schaden von über 70.000 Euro schnellstmöglich zu bezahlen. Um die Dringlichkeit der Forderung zu untermauern wurde sogar während des Telefonats eine Tonsequenz eingespielt, auf dem eine Frau weinen zu hören war. Teilweise fragte der Anrufer auch nach vorhandenen Wertgegenständen sowie Bargeld im Anwesen der Geschädigten.

Die Angerufenen erkannten den Täuschungsversuch und verständigten die Polizei. Derzeit ist davon auszugehen, dass noch weitere Personen gleichgelagerte Anrufe erhielten und die Betrugshandlungen bislang noch nicht mitgeteilt haben. Zukünftige Schockanrufe mit vergleichbaren Bedrohungsszenarien sind durchaus wahrscheinlich.

Aufgrund der Aktualität dieser Betrugsmasche weist die Polizei erneut auf umfangreiche kriminalpolizeiliche Präventionsangebote unter www.polizei-beratung.de hin.

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Wie der Polizei zwischenzeitlich bekannt wurde, traten die Täter auch im Bereich Friedberg mit der genannten Betrugsmasche auf. Eine 87-jährige Seniorin erlitt dabei am 13.06.2019 einen erheblichen Vermögensschaden. Die Geschädigte erhielt am 13.06.2019 im Laufe der Nachmittagsstunden wiederholt Anrufe eines unbekannten Mannes, der sich als Beamter des Polizeipräsidiums ausgab und von einem schweren Verkehrsunfall einer Verwandten berichtete. Der Anrufer setzte die Seniorin derart unter Druck, dass diese schließlich gegen 18:30 Uhr einen großen Bargeldbetrag an eine unbekannte Abholerin aushändigte. Angaben zur Schadenshöhe können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden.

Die Kriminalpolizeiinspektion zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, KPI (Z) Schwaben Nord, hat die Ermittlungen aufgenommen und wendet sich mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

- Wer hat im Laufe des 13.06.2019 verdächtige Personen im Umfeld der Herzog-Wilhelm-Straße in Friedberg festgestellt?
- Wem fielen Fahrzeuge aus fremden Zulassungsbezirken im o.g. Bereich auf?
- Wer kann Angaben zur unbekannten Geldabholerin machen?

Hinweise werden an die Telefonnummer 0821/323-3810 erbeten.


07: Pkw überschlägt sich mehrfach
BAB A8 - FR Stuttgart (Lkr. Aichach-Friedberg) – Am 13.06.2019, gegen 21:15 Uhr, wechselte ein 58-jähriger Audi-Fahrer kurz nach der Anschlussstelle Derching vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, um einem anderen Pkw-Fahrer einen Spurwechsel zu ermöglichen. Dabei übersah er auf dem linken Fahrstreifen einen mit hoher Geschwindigkeit herannahenden BMW und kollidierte mit diesem. Durch die Wucht des Anstoßes wurde der Audi gegen die Betonleitwand geschleudert und überschlug sich danach mehrfach. Der Audi kam etwa 180 Meter nach dem Kollisionsort totalbeschädigt quer zur Fahrbahn zum Stehen.

Der Rettungsdienst brachte den 58-Jährigen mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen, Verletzungen sowie seine 55-jährige Beifahrerin mit leichten Verletzungen in die Uniklinik Augsburg. Der 23-jährige BMW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und kam zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Friedberg.

Die Autobahn war während der Unfallaufnahme in Richtung Stuttgart für etwa eine Stunde komplett gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 55.000 EUR.


08: Alkoholisiert Verkehrsunfall verursacht und geflüchtet
Monheim (Lkr. Donau-Ries) - Am 13.06.2019, gegen 21:45 Uhr, befuhr eine 31-jährige Frau mit ihrem Pkw die Donauwörther Straße. Als sie in die Neuburger Straße einbog, verlor sie die Kontrolle überihren Pkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte sie mit einem bepflanzten Blumentrog (ca. 3 x 3 m). Ohne sich weiter um den verursachten Schaden zu kümmern, setzte die Frau ihre Fahrt fort. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet, das Kennzeichen notiert und die Polizei verständigt. Die Unfallverursacherin konnte in ihrer Wohnung angetroffen werden. Sie war deutlich alkoholisiert. Ein Test ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein
sichergestellt. Am Pkw entstand ein Schaden von ca. 2.000 EUR. Zur Schadenshöhe am Blumentrog liegen noch keine Erkenntnisse vor.


09: Auch Polizei bleibt nicht vor Wildunfällen verschont
Hollenbach (Lkr. Aichach-Friedberg) - Ein Streifenfahrzeug der Aichacher Polizei wurde am 13.06.2019, gegen 22:00 Uhr, in einen Wildunfall verwickelt. Auf dem Turmweg in Richtung Fernsehturm querte ein Reh die Fahrbahn und wurde dabei vom heranfahrenden Streifenfahrzeug erfasst. Es entstand ein Sachschaden in Höhe ca. 2.000 EUR. Das Reh verstarb noch am Unfallort.


10: Polizeiinspektion Zusmarshausen wieder telefonisch erreichbar
Mit Pressenummer 1360 vom 10.06.2019 wurde folgende Information veröffentlicht:

+ + + + +

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Polizeiinspektion Zusmarshausen ist bereits seit mehreren Tagen aus den Netzen der Deutschen Telekom und nach momentanem Kenntnisstand auch aus anderen Netzen telefonisch nicht erreichbar.
Ausgenommen sind Kunden von Vodafone. Diese können die PI Zusmarshausen nach wie vor unter der Telefonnummer 08291 / 1890-0 erreichen.
Alle anderen Telefonteilnehmer werden gebeten direkt die Vermittlung des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord unter der Telefonnummer: 0821/323-0 und in Notfällen die 110 zu wählen.
Sobald die PI Zusmarshausen wieder aus allen Netzen telefonisch erreichbar ist wird nachberichtet.

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Die technische Störung konnte zwischenzeitlich behoben werden! Die PI Zusmarshausen ist wieder aus allen Netzen erreichbar.

 

 

 

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