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22.05.2019, PP Schwaben Nord


Polizeibericht - Die Tagesthemen (22.05.2019)

--- Augsburg Report ---

01: Festnahme nach Randale
02: Tätliche Auseinandersetzung zwischen Autofahrer und Radler
03: Mit Chauffeur zum Stehlen
04: Angefahren und geflüchtet

--- Regional Report ---

05: Vermehrt falsche 50 Euroscheine im Umlauf
06: Dreister Reifendieb
07: Gurtverstoß mit Folgen
08: Schüler lösen Großeinsatz der Feuerwehr aus



--- Augsburg Report ---



01: Festnahme nach Randale
Oberhausen –
Gestern (21.05.2019) gegen 23.15 Uhr, teilte ein Anwohner der Polizei über Notruf mit, dass in der Schubertstraße ein Mann lautstark herumschreien und gegen geparkte Fahrzeuge schlagen würde. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte dann anhand der Personenbeschreibung ein 33-jähriger Augsburger im Bereich des Oberhauser Bahnhofs angetroffen und festgenommen werden. Der 33-Jährige konnte auch von den Polizeibeamten nicht beruhigt werden und stand zudem augenscheinlich unter Betäubungsmitteleinfluss.
Letztendlich musste er unter Anwendung leichter Zwangsmaßnahmen gefesselt werden. Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde er anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert.

Bislang wurde nur ein von dem Randalierer beschädigtes Fahrzeug in der Sallingerstraße festgestellt, hier wurde eine Scheibe zerkratzt und dabei Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro verursacht.

Mögliche weitere Geschädigte, die ihr Fahrzeug in den angrenzenden Straßenzügen geparkt haben, werden gebeten sich bei der PI Augsburg 5 unter 0821/323 2510 zu melden.


02: Tätliche Auseinandersetzung zwischen Autofahrer und Radler
Inningen –
Zwei Augsburger Verkehrsteilnehmer geritten gestern (21.05.2019) gegen 15.15 Uhr in der Theodor-Sachs-Straße derart heftig aneinander, dass Polizei und ärztliches Personal hinzugerufen wurden.

Ein 67-jähriger Radfahrer soll nach Angaben eines nachfolgenden Autofahrers demnach mitten auf der Straße gefahren sein, weshalb er vom 69-jährigen Pkw-Lenker angehupt wurde. Der Radler stieg daraufhin vom Radl ab und ging auf den Autofahrer zu. Dieser stieg aus dem Fahrzeug aus und schubste den Radler, woraufhin sich eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Kontrahenten entwickelte. Der Radler sei deswegen auch zu Boden gegangen und anschließend mit dem Fuß gegen den Kopf getreten worden. Die dabei zugezogene Kopfverletzung wollte der 67-Jährige allerdings vor Ort nicht ärztlich behandeln lassen und zeigte sich auch gegenüber dem Notarzt beratungsresistent. Der 69-Jährige hatte äußerlich keine sichtbaren Verletzungen, gab aber an, auch geschlagen worden zu sein. Ein Alkoholtest bei dem Autofahrer ergab 0,0 Promille, der Radler hingegen war mit rund 1,5 Promille unterwegs.

Die PI Augsburg Süd ermittelt nun wegen aller in Frage kommender Delikte, insbesondere hinsichtlich der Körperverletzungsdelikte und sucht nun neutrale Zeugen des Vorfalles bzw. Verkehrsteilnehmer, denen die Streithähne möglicherweise aufgefallen sind. Sie sollen sich unter 0821/323 2710 melden.


03: Mit Chauffeur zum Stehlen
Oberhausen –
Eine 31-jährige Augsburgerin ließ sich gestern Morgen gegen 08.00 Uhr von einem zuvor bestellten Taxi zu einer nicht weit entfernten Tankstelle in der Donauwörther Straße fahren. Dort nahm die Frau dann Alkoholika und Zigaretten im Wert von rund 40 Euro mit – jedoch ohne zu bezahlen - und flüchtete mitsamt ihrer Beute zu Fuß. Das Taxi wurde von ihr auch nicht bezahlt, allerdings konnte die Frau schnell anhand ihrer bei der Taxizentrale hinterlegten Rufnummer in Verbindung mit anderweitigen Hinweisen, ermittelt werden. Als die Polizeistreife dann an ihrer Wohnadresse nachsah, waren die entwendeten Gegenstände zum Teil bereits verkonsumiert.

Sie wird nun wegen Diebstahl und Betrug angezeigt.


04: Angefahren und geflüchtet
Kriegshaber 1 –
Gestern, kurz nach 08.00 Uhr wurde eine 21-jährige Fußgängerin in der Columbusstraße beim Überqueren der Fahrbahn in Richtung Centerville Schule von einem Auto erfasst, das wohl aus südlicher Richtung kam. Die junge Frau rutsche ihren Angaben zu Folge zunächst über die Motorhaube und fiel anschließend zu Boden, wobei sie sich leichte Verletzungen zuzog.

Die Geschädigte konnte bei der Polizei weder Angaben zu dem Fahrzeug noch zu dem Fahrer machen. Sachdienliche Hinweise bitte an die PI Augsburg 6 unter 0821/323 2610.


Kriegshaber 2 –
Ein in der Ulmer Straße (auf Höhe Hausnummer 196) geparkter weißer Ford Transit wurde in der Nacht vom 20./21.05.2019 (Mo./Di.) von einem Unbekannten angefahren. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.300 Euro.

Hinweise hierzu bitte ebenfalls an die PI Augsburg 6 unter 0821/323 2610.


--- Regional Report ---



05: Vermehrt falsche 50 Euroscheine im Umlauf
Dillingen -
Seit Mitte Februar 2019 wurden bei diversen Restaurantketten, Tankstellen, Bekleidungsgeschäften, Discountern aber auch Einzelhandelsbetrieben im Raum Dillingen, Gundelfingen, Lauingen und Höchstädt immer wieder mit falschen 50 Euroscheinen bezahlt. Zwischenzeitlich wurden bereits zwölf Fälle angezeigt, die von der Kripo Dillingen bearbeitet werden.

In diesem Zusammenhang sollen Mitarbeiter der o.g. Betriebe bei der Entgegenahme von Geldscheinen ein besonderes Augenmerk auf die Fälschungsmerkmale richten und die Firmen insbesondere an der Kasse tätige Mitarbeiter dahingehend sensibilisieren.

Falls Sie dennoch eine „Blüte“ entgegen genommen haben:

-Geben Sie das Falschgeld keinesfalls an denjenigen zurück, von dem Sie es bekommen haben, beziehungsweise an andere Personen weiter. Sie setzen sich damit dem Risiko aus, wegen Falschgeldverbreitung bestraft zu werden.

-Übergeben Sie das Falschgeld der Polizei.

-Stecken Sie die Scheine in einen Briefumschlag oder in eine Papiertüte. Das Falschgeld sollte von so wenigen Personen wie möglich angefasst werden, damit die Fingerabdrücke des Täters nicht vernichtet werden.

Weitere Hinweise zum Erkennen von Falschgeld finden sich auch unter:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld


06: Dreister Reifendieb
Aichach / Unterwittelsbach -
Ziemlich dreist ging ein bisher unbekannter Dieb vor, als er in der Nacht von Montag auf Dienstag (20./21.05.2019) alle vier Reifen eines Pkw entwendete, obwohl der Fahrer des Lkw, auf dessen Ladefläche der Pkw stand, in seinem Fahrzeug schlief.
Der 59-jährige Lkw-Fahrer hatte seinen Autotransporter auf dem Parkplatz an der Bundesstraße 300 auf Höhe von Unterwittelsbach geparkt und im Lkw seine Ruhezeit absolviert. In der Früh musste er dann feststellen, dass unbekannte Täter alle vier Reifen des transportierten Autos entwendet hatten und dabei einen Beuteschaden von etwa 500 Euro verursachte.

Hinweise werden unter der Tel.: 08251/8989-11 an die Polizei Aichach erbeten.


07: Gurtverstoß mit Folgen
Aichach -
Das verkehrswidrige Verhalten seines Beifahrers wurde einem 29-jährigen Rumänen gestern Abend gegen 18.00 Uhr zum Verhängnis. Eine Streife der Polizei Aichach hatte den Renault des Mannes in der Donauwörther Straße angehalten, da der Beifahrer, der übrigens vollkommen nüchtern und fahrtüchtig gewesen wäre, nicht angegurtet war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer mit über 1,5 Promille deutlich alkoholisiert war. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein des Rumänen sicher. Der Mann musste, da er keinen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnte, eine Sicherheitsleistung hinterlegen.


08: Schüler lösen Großeinsatz der Feuerwehr aus
Höchstädt -
Am 21.05.2019 gegen 17.15 Uhr teilte ein neunjähriger Schüler über den Notruf der Feuerwehr mit, dass sein Elternhaus im Ortsteil Schwennebach in Brand stehen würde und sich seine Eltern noch im Haus befinden. Daraufhin rückt ein Großaufgebot der Feuerwehren Höchstädt, Lutzingen, Unterliezheim und Schwennebach mit insgesamt 54 Einsatzkräften sowie zwei Rettungswägen zum Einsatzort aus. Der überraschte Eigentümer des Wohnhauses befand sich unversehrt zu Hause und wusste nichts von einem Brand.

Über die Anrufnummer konnte schließlich herausgefunden werden, dass der neunjährige Sohn der Anschlussinhaberin sich bei einem gleichaltrigen Freund aufhielt. Dort beschlossen sie, bei der Feuerwehr unter dem Namen eines Mitschülers anzurufen und einen Brand an dessen Wohnadresse zu melden. Als Grund hierfür gaben sie an, dass die Schüler ihren Mitschüler nicht leiden können. Die beiden Neunjährigen wurden anschließend ihren Eltern übergeben. Es folgte ein intensives Gespräch über ihr Fehlverhalten sowie die Folgen eines solchen Großeinsatzes bezüglich der entstandenen Einsatzkosten. Gegen beide Schüler wird nun außerdem wegen Missbrauch von Notrufen ermittelt.

 

 

 

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