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18.01.2019, PP Schwaben Nord


Polizeibericht - Die Tagesthemen (18.01.2019)

--- Augsburg Report ---

01: Rabiater Fußgänger
02: Frau vom Fahrrad geschubst
03: Unfallflucht mit Zeugenaufruf

--- Regional Report ---

04: Autofahrer mit Blaulicht und Martinshorn auf der Autobahn unterwegs
05: Erneute Anrufe von falschen Polizeibeamten
06: Betrügerischer Immobilien-Vermittler
07: Mastbruch mit Folgen

--- Landkreis Aichach-Friedberg ---

08: Versuchtes Tötungsdelikt in Mering


Augsburg Report


01: Rabiater Fußgänger
Lechhausen – Am 17.01.2019, gegen 15:50 Uhr, fuhr ein 60jähriger Autofahrer auf der Neuburger Straße, als vor ihm ein Fußgänger auf Höhe Hausnummer 29 auf die Straße an ein Taxi heran trat. Der Fahrer ging davon aus, dass der Fußgänger stehen bleibt und fuhr weiter. Als der Passant die Fahrbahn augenscheinlich doch überqueren wollte, bremste der Autofahrer ab, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Der Fußgänger kam daraufhin ans Fahrerfenster und trat gegen den Pkw. Als der 60Jährige die Scheibe herunter ließ, schlug ihm der Mann ins Gesicht. Anschließend ging dieser in einen nahen Supermarkt. Der Autofahrer verständigte derweilen die Polizei und blieb vor Ort. Als der Beschuldigte wieder aus dem Geschäft kam, stellte ihn der Geschädigte zur Rede. Daraufhin schlug der Mann noch einmal zu und flüchtete die Neuburger Straße entlang in den Goldschlägerweg.

Der Autofahrer wurde leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig.

Der unbekannte Täter konnte im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei nicht angetroffen werden.

Er wird wie folgt beschrieben: ca. 45 Jahre alt, südländisches Aussehen, schwarze Haare, schwarzer Schnauzbart, gänzlich schwarz gekleidet. Er hielt seine Einkäufe lose in der Hand.

Die Polizeiinspektion Augsburg Ost hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachten konnten, sich unter der Telefonnummer 0821/323-2310 zu melden.


02: Frau vom Fahrrad geschubst
Innenstadt – Am 17.01.2019, gegen 17:30 Uhr, fuhr eine 39jährige Radfahrerin auf dem Gehweg entlang der Hermannstraße, der in diesem Bereich für Radfahrer freigegeben ist. Im Kindersitz auf dem Rad saß ihr 3jähriger Sohn.

Auf Höhe Frohsinnstraße kam ihr auf dem Gehweg ein Fußgänger-Paar entgegen, welches die Frau verbal auf die geltende Schrittgeschwindigkeit hinwies. Als die Radfahrerin an dem Paar vorbei fahren wollte, stieß sie der Mann, so dass sie mit ihrem Rad und dem Kind im Kindersitz umfiel. Das Paar ging unbeirrt Richtung Königsplatz weiter.
Die Frau machte keine Verletzungen geltend. Auch ihr Sohn wurde nicht verletzt, weinte jedoch ununterbrochen. Schaden am Fahrrad entstand nicht.

Das unbekannte Paar konnte durch die herbeigerufene Polizei nicht mehr angetroffen werden.
Unbeteiligte Zeugen beobachteten den Vorfall und beschrieben den Mann wie folgt:
ca. 45 – 50 Jahre alt, kurze Haare/Glatze, blau-weiße Jacke.
Seine Begleiterin war im gleichen Alter und trug eine Mütze.

Die Polizeiinspektion Augsburg Mitte bittet im Rahmen ihrer Ermittlungen um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0821/323-2110.


03: Unfallflucht mit Zeugenaufruf
Oberhausen – Am 16.01.2019 in der Zeit von 05:00 Uhr bis 17:30 Uhr wurde in der Ebenerstraße beim Oberhauser Bahnhof ein geparkter weißer Citroen von einem Unbekannten angefahren. Die hintere linke Türe wurde eingedellt, wodurch Sachschaden von geschätzt 2.000 Euro entstand.

Die Polizeiinspektion Augsburg 5 bittet unter der Telefonnummer 0821/323-2510 um Zeugenhinweise.


Regional Report



04: Autofahrer mit Blaulicht und Martinshorn auf der Autobahn unterwegs
Gersthofen/ BAB 8, Ri. Stuttgart – Autofahrern auf der Autobahn fiel am 17.01.2019, gegen 15:00 Uhr, ein schwarzer Mercedes AMG auf, der mit Blaulicht und Martinshorn mit hoher Geschwindigkeit auf Höhe Gersthofen unterwegs war. Da ihnen der Pkw bei seiner „Blaulichtfahrt“ komisch vorkam, verständigten sie die Polizei.
Der Mercedes konnte nicht mehr festgestellt werden. Es wurde jedoch ermittelt, dass es sich definitiv nicht um ein offizielles Einsatzfahrzeug handelte, das berechtigt mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war.

Die Autobahnpolizei Augsburg ermittelt nun u.a. wegen Nötigung und Amtsanmaßung und bittet weitere Zeugen, denen der schwarze Mercedes mit Regensburger Kennzeichen aufgefallen ist, sich unter der Telefonnummer 0821/323-1910 zu melden.


05: Erneute Anrufe von falschen Polizeibeamten
Wertingen - Am 17.01.2019 zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr erhielten mehrere Anwohner aus dem Bereich Wertingen einen Anruf von einer männlichen Person, der sich als Mitarbeiter der Ortspolizei Wertingen ausgab. Auf dem Display erschien zusätzlich die Telefonnummer einer Wertinger Firma.

Der Anrufer wollte in allen Fällen den Angerufenen Glauben machen, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde und versuchte diese in ein längeres Gespräch zu verwickeln. Zusätzlich wurde ein Anwohner aufgefordert, einen Kommissar vom BKA (Bundeskriminalamt) unter einer Handynummer anzurufen. Alle Angerufenen reagierten richtig und beendeten das Gespräch, bevor es zu Forderungen kam. Die betroffene Wertinger Firma berichtete von mehr als zwölf Anwohnern, die sich bei ihnen gemeldet hatte, um den Urheber der Anrufe ausfindig zu machen. Bei der Polizeistation Wertingen meldeten sich acht Anwohner und berichteten von den Anrufen.



Wemding - Auch im Bereich Wemding erhielt eine 71Jährige am 16.01.2019, gegen 16:00 Uhr, einen Anruf von einer „Kriminalpolizistin“. Diese forderte die Frau auf an ihrem Wohnanwesen nachzusehen, ob ihr etwas Verdächtiges bezüglich eines Einbruchs auffällt. Als die Angerufene verneinte und die vermeintliche Polizistin fragte, wer sie sei, wurde das Gespräch beendet.



Die Polizei bittet nun Anwohner im Bereich Wertingen und Wemding, die ebenfalls von falschen Polizeibeamten angerufen wurden, sich bei ihrer örtlich zuständigen Dienststelle zu melden.

Zudem wird geraten niemals am Telefon Auskunft über Vermögenswerte, Bankdaten oder Wohnsituation zu geben. Täter versuchen immer wieder unter Verwendung von Behördenfunktionen wie der Polizei oder Feuerwehr ihre Opfer einzuschüchtern und Vermögenswerte auszukundschaften. Oft wird hierbei eine Telefonnummer verwendet, die einen direkten Bezug zu den Behörden aufweist und den Angerufenen Seriosität vorspielen soll. Derartige Anrufe sollten sofort beendet und der Polizei mitgeteilt werden.
Weitere Tipps findet man unter www.polizei-beratung.de.


06: Betrügerischer Immobilien-Vermittler
Donauwörth - Nach der Anzeige durch einen 68jährigen Geschädigten ermittelt die Polizei Donauwörth gegen einen 64jährigen Tatverdächtigen aus dem Raum Harburg. Der Geschädigte war auf der Suche nach einem Haus und wurde von dem 64Jährigen kontaktiert. Dieser wollte ihm ein Objekt vermittelt. Es kam daraufhin zu einer Besichtigung des Objektes. Weil die Mieter darin erst in einigen Monaten ausziehen wollten, sollte das Haus für den Interessenten reserviert werden. Dafür verlangte der Tatverdächtige eine Reservierungsprämie von 4.000 €. Davon zahlte der Geschädigte 1.200 € an. Erst bei den Modalitäten für eine Kreditbeschaffung kamen Zweifel an dem Geschäft auf. Es stellte sich schließlich heraus, dass das Objekt nicht zum Verkauf stand und der vermeintliche Vermittler weder einen Auftrag des Eigentümers noch ein sonstiges Verfügungsmandat besaß. Als sich der mutmaßliche Betrüger in einer Raststätte in Asbach-Bäumenheim mit dem Geschädigten traf, um die Restsumme der „Reservierungsprämie“ zu kassieren, wurde er vorläufig festgenommen. Der einschlägig wegen Betrugs bekannte Mann befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.

Weil es Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Tatverdächtige mit seiner Vermittler-Masche weitere Personen geschädigt haben könnte, bittet die Polizeiinspektion Donauwörth darum, dass sich diese unter der Telefonnummer 0906-706670 melden.


07: Mastbruch mit Folgen
Schmiechen - Gestern Nacht verursachte ein betrunkener 25-Jähriger bei Unterbergen einen Unfall, bei dem ein Telefonmast abbrach.

Der Schmiechener fuhr gegen 22:30 Uhr mit seinem Subaru auf der AIC 12 von Prittriching nach Unterbergen. Kurz vor dem Ortseingang kam er nach links von der Fahrbahn ab, geriet auf ein Feld und kollidierte dort mit einem Telefonmast, der abbrach und quer über die Straße fiel. Der Pkw fuhr noch einige hundert Meter weiter, bis er gegen ein Brennholzlager stieß, das die Fahrt abrupt stoppte. Ein Alkoholttest erbrachte 1,3 Promille, weshalb sich der 25-Jährige einer Blutentnahme unterziehen musste. Er war außerdem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, da ihm diese bereits wegen einer Trunkenheitsfahrt in der Vergangenheit entzogen worden war.

Die AIC 12 musste gesperrt werden, die FFW Unterbergen rückte mit mehr als 10 Mann an und übernahm die Aufräumarbeiten. Die Störungsstelle der Telekom wurde informiert.


Landkreis Aichach-Friedberg



08: Versuchtes Tötungsdelikt in Mering
Mit Pressebericht Nr. 0114 vom 17.01.2019 berichteten wir folgendes:

"Mering - Am Donnerstag, 17.01.2019, kam es gegen 19 Uhr zwischen zwei Lebenspartnern zu einem Streit in dessen Verlauf die 61 Jahre alte Täterin mit einem Messer in den Bauch ihres 68 Jahre alten Lebensgefährten stach. Anschließend begab sich die Täterin zu einer Nachbarin, berichtete von dem Streit und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Nachbarin verständigte unverzüglich die Polizei. Im Rahmen der Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, konnte die 61-Jährige um 20:23 Uhr in der Nähe ihres Wohnanwesens angetroffen werden. Die Frau ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Tatwaffe konnte im Haus aufgefunden werden. Der 68 Jahre alte Geschädigte wird aktuell im Krankenhaus Friedberg medizinisch versorgt. Nach Angaben des Krankenhauses besteht keine Lebensgefahr.

Die Kriminalpolizeiinspektion Augsburg hat die Ermittlungen aufgenommen."

Die 61-jährige Frau wurde zwischenzeitlich dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Augsburg beantragten Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erließ und in Vollzug setzte. Die Frau befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Angaben zur Motivlage können zum momentanen Ermittlungsstand nicht gemacht werden.

 

 

 

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