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21.02.2020, PP Oberpfalz


Verkehrslagebild 2019 - neuer historischer Tiefstand bei den Verkehrstoten

Im dritten Jahr in Folge neuer historischer Tiefstand bei den Verkehrstoten im Regierungsbezirk Oberpfalz bei weiterhin steigenden Gesamtunfallzahlen


Wichtige Eckdaten in aller Kürze

• Bei steigenden Unfallzahlen im Langzeitvergleich sind die daraus resultierenden Unfallfolgen (Anzahl der Verletzten und Getöteten) rückläufig.

• Die Zahl der Wildunfälle steigt erneut an und hat nun einen Anteil in Höhe von 30,2 % an allen Verkehrsunfällen erreicht.

• Im Bereich der Motorradunfälle waren Rückgänge sowohl bei den Unfallzahlen als auch den Unfallfolgen zu verzeichnen. Hier hatte das Polizeipräsidium Oberpfalz im vergangenen Jahr u. a. im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Back on Bike“ einen Schwerpunkt bei der Verkehrssicherheitsarbeit gesetzt.

• Die Unfallursachen Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen haben nach wie vor besonders schwere Folgen für die Betroffenen. Deshalb misst das Polizeipräsidium Oberpfalz deren Bekämpfung auch künftig einen hohen Stellenwert zu.


Aktuelle Verkehrsunfallzahlen und Langzeitentwicklung

Auch im Jahr 2019 setzte sich der sowohl in Bayern als auch im Regierungsbezirk Oberpfalz festzustellende langfristige Trend steigender Verkehrsunfallzahlen fort. Mit insgesamt 37.616 registrierten Verkehrsunfällen wurde erneut ein neuer Höchststand im 10-Jahres-Vergleich erreicht (2018: 36.385; +3,4 %). Hauptursächlich für die gestiegenen Gesamtunfallzahlen war die Entwicklung im Bereich der Verkehrsunfälle im Kurzaufnahmeverfahren (sogenannte „Kleinunfälle“) und hier speziell bei den Wildunfällen.

Entgegen der Gesamtzahl von Verkehrsunfällen verringerte sich die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % auf nunmehr 4.366 (2018: 4.537). Mit 52 Getöteten war 2019 bei den Verkehrstoten zum dritten Mal in Folge ein neuer historischer Tiefstand seit Einführung der Statistik festzustellen (2018: 54).
Auch die Anzahl der Verletzten ging deutlich um 268 Personen bzw. 4,4 % auf 5.890 zurück. Von diesen wurden 1.017 Personen schwer verletzt, ein Rückgang um 6,0 % (2018: 1.082). Hinsichtlich der Verletzten stellen beide Werte die jeweils geringste Anzahl im 10-Jahres-Vergleich dar.

Während die Verkehrsunfälle mit Sachschaden und Anzeige nur leicht um 1,5 % auf 7.898 anstiegen (2018: 7.778), kam es bei den „Kleinunfällen“ zu einem deutlichen Anstieg um 5,3 % auf 25.352 (2018: 24.070).

Wie bereits erwähnt, war der größte Anstieg in Bezug auf das Verkehrsunfallaufkommen abermals im Bereich der Wildunfälle gegeben. 11.350 Unfälle stellen hierbei einen Anstieg um 1.084 Fälle bzw. 10,6 % gegenüber dem Vorjahr dar. Auch die Verkehrsunfälle auf Autobahnen stiegen um 6,2 % auf nunmehr 3.242 an. Hierbei muss jedoch konstatiert werden, dass die Unfallzahlen in diesem Bereich 2018 stark rückläufig waren und nun wieder dem Unfallaufkommen der Jahre 2016 und 2017 entsprechen.


Wird die aktuelle Verkehrsunfallstatistik mit der aus dem Jahr 2010 in Relation gesetzt, so kann ein Anstieg bei allen registrierten Verkehrsunfällen um 17,7 % festgestellt werden. Die Verkehrsunfälle mit Personenschaden gingen um 1,3 % zurück, während bei Verkehrsunfällen mit Sachschaden und Anzeige ein Anstieg um 3,5 % zu verzeichnen ist.

Die Anzahl der Verletzten reduzierte sich im Vergleich mit 2010 um 3,7 %, bei den Getöteten beträgt der Rückgang 30,7 %. Wird der Vergleich zum Jahr 2011 - dem Bezugsjahr des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 - herangezogen, beträgt der Rückgang bei den Verkehrstoten 42,9 %.

Bei diesem Vergleich muss jedoch auch berücksichtigt werden, dass sich die Anzahl der im Regierungsbezirk Oberpfalz zugelassenen Fahrzeuge seit 2010 ebenfalls um 17,9 % erhöht hat.

Zu einigen besonders exponierten Unfallbereichen sowie zu Unfallursachen und Risikogruppen ist Folgendes anzumerken:

Alkoholunfälle

Die Gesamtunfallzahl im Bereich der Alkoholunfälle entsprach 2019 mit einer geringfügigen Steigerung um 9 Fälle nahezu der des Vorjahres. Die Anzahl der hierbei Verletzten ging mit 273 Personen (2018: 279) leicht zurück. Während 2018 mit 3 Getöteten der geringste Wert im Langzeitvergleich (10 Jahre) festzustellen war, kamen 2019 mit insgesamt 8 Personen mehr Verkehrsteilnehmer bei Alkoholunfällen ums Leben.

Analog zum Anstieg der Alkoholunfälle erhöhte sich auf die Anzahl der durch Beamte des Polizeipräsidiums Oberpfalz festgestellten folgenlosen Trunkenheitsfahrten aufgrund Alkohol um insgesamt 1,7 % auf 1.807.

Drogenunfälle

Unter dem Einfluss von sonstigen berauschenden Mitteln stehende Fahrzeugführer waren 2019 an 60 Verkehrsunfällen beteiligt. Dies stellt einen neuen Höchstwert im 10-Jahres-Vergleich und abermals einen deutlichen Anstieg um 13 Unfälle gegenüber 2018 dar. Insgesamt wurden bei diesen Unfällen 39 Personen verletzt (2018: 25), ferner hatte ein Verkehrsunfall tödliche Folgen.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz unternimmt in diesem Bereich weiterhin hohe Anstrengungen, was mitursächlich für die gesteigerten Feststellungszahlen ist. Diesbezüglich darf auch angemerkt werden, dass die Anzahl der festgestellten folgenlosen Trunkenheitsfahrten mit sonstigen berauschenden Mitteln im Vergleich zum Vorjahr um 25,6 % auf nunmehr 1.295 angestiegen ist.

Geschwindigkeitsunfälle

Nachdem 2018 für diesen Unfallbereich der niedrigste Wert im Langzeitvergleich (10 Jahre) zu verzeichnen war, stiegen die Unfallzahlen im vergangenen Jahr um 12,5 % auf 981 an (2018: 872). Dies entspricht in etwa dem Unfallniveau der Jahre 2015 bis 2017. Trotz dieses Anstiegs reduzierte sich die Anzahl der Verletzten um 1,1 % auf 555 (2018: 561), jedoch erlitten mit 16 Getöteten 5 Personen mehr tödliche Verletzungen (2018: 11).

Autobahnunfälle

Wie bereits eingangs erwähnt, mussten im Bereich der Verkehrsunfälle auf Bundesautobahnen, teils auch bedingt durch den sechsstreifigen Ausbau der A3 im Großraum Regensburg, gegenüber 2018 Anstiege bei der Gesamtanzahl festgestellt werden. Die 3.242 Unfälle stellen eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2 % dar. Trotz dieses Anstiegs blieb die Anzahl der Getöteten mit 12 Personen unverändert, während mit 611 Verletzten acht Verkehrsteilnehmer mehr körperlich zu Schaden kamen (2018: 603).

Wildunfälle

Die Anzahl der Wildunfälle stieg im Regierungsbezirk Oberpfalz 2019 deutlich um 10,6 % auf insgesamt 11.350 Verkehrsunfälle an (2018: 10.266) und erreichte damit einen neuen Höchststand im 10-Jahres-Vergleich. Mit 64 Verletzten erlitten zudem 12 Personen mehr einen körperlichen Schaden. Wie bereits 2018 hatte auch im letzten Jahr kein Wildunfall tödliche Folgen für einen Menschen.


Verkehrsunfälle mit Beteiligung und / oder Schädigung von Kindern / Schulwegunfälle

Die Verkehrsunfälle mit Beteiligung und / oder Schädigung von Kindern stiegen 2019 leicht um 4 Fälle bzw. 1,5 % auf 273 an, während die Anzahl der hierbei verletzten Kindern um 21 bzw. 7,0 % auf 280 zurückging. Anders als 2018 kam jedoch ein Kind bei einem Verkehrsunfall zu Tode.
Auch bei den Schulwegunfällen war 2019 ein Anstieg zu verzeichnen. Deren Anzahl erhöhte sich um 6 auf insgesamt 59 Verkehrsunfälle, bei denen mit 60 Schülern einer weniger verletzt wurde als im Vorjahr. Der letzte tödliche Schulwegunfall im Regierungsbezirk Oberpfalz datiert aus dem Jahr 2005.


Verkehrsunfälle mit Beteiligung von „Jungen Erwachsenen“ (18 bis 24 Jahre)

Der Langzeittrend von sinkenden Fallzahlen bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung von „Jungen Erwachsenen“ setzte sich weiter fort. Diese Bevölkerungsgruppe war im vergangenen Jahr an 2.752 Unfällen beteiligt (2018: 2.828), was einen Rückgang um 2,7 % und erneut den niedrigsten Wert im Langzeitvergleich darstellt. Die Anzahl der dabei verletzten „Jungen Erwachsenen“ verringerte sich um 68 Personen bzw. 7,0 % auf 900, ebenfalls der geringste Wert im 10-Jahres-Vergleich. Allerdings kamen im vergangenen Jahr mit 8 Getöteten zwei „Junge Erwachsene“ mehr ums Leben als im Jahr 2018.

Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Senioren (65 Jahre und älter)

Entgegen der Langzeitentwicklung war bei den Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Senioren 2019 ein leichter Rückgang um 0,9 % auf nunmehr 2.448 Unfälle zu verzeichnen (2018: 2.471). Hierbei wurden mit 594 Senioren 29 bzw. 4,7 % weniger verletzt, jedoch verloren mit insgesamt 17 Getöteten 4 Senioren mehr ihr Leben als im Vorjahr.

Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern

Nach einem deutlichen Anstieg in 2018 war im vergangenen Jahr ein leichter Rückgang für diesen Unfallbereich zu verzeichnen. Die Anzahl der Verkehrsunfälle ging um 1,1 % auf 1.132 (2018: 1.145) und die der hierbei verletzten Fahrrad-Benutzer um 1,6 % auf 1.031 (2018: 1.048) zurück. Tödliche Folgen hatten diese Verkehrsunfälle für 3 Fahrrad-Benutzer, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 3 Verkehrstote.
Die Nutzer von Pedelecs waren an insgesamt 138 dieser Verkehrsunfälle beteiligt, was einen Anteil an allen Fahrradunfällen in Höhe von 12,2 % (2018: 102 bzw. 8,9 %) darstellt. Dabei wurden insgesamt 129 Pedelec-Benutzer verletzt, im Gegensatz zu 2018 jedoch niemand tödlich (2018: 96 Verletzte und 1 Getöteter).

Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Motorradfahrern

Nachdem 2018 bei den Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Motorradfahrern teils Höchststände im Langzeitvergleich (10 Jahre) festzustellen waren, ging das Verkehrsunfallaufkommen 2019 wieder zurück. So reduzierte sich die Gesamtunfallzahl um 9,5 % auf 531 (2018: 587) und die Anzahl der verletzten Benutzer dieser Fahrzeugart um 6,1 % auf 509 (2018: 542). Während 2018 14 Kraftrad-Benutzer getötet wurden, war im vergangenen Jahr mit 4 tödlich verletzten Kraftrad-Benutzern der niedrigste Wert im 10-Jahres-Vergleich zu verzeichnen.


Hauptunfallursachen

Im Jahr 2019 haben die Abstandsverstöße mit 15,5 % die Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärts- sowie Ein- und Anfahren mit 14,9 % als häufigste Hauptunfallursache abgelöst. Auf dem dritten Platz folgen Vorfahrts- und Vorrangsverstöße (4,9 %) mit deutlichem Abstand.
Der Anteil an Verkehrsunfällen, bei denen nicht angepasste Geschwindigkeit oder Alkoholeinfluss hauptursächlich war, stieg auf 3,3 % an (2018: 3,0 %). Nach wie vor haben jedoch diese beiden Unfallursachen besonders schwere Folgen für die Verkehrsteilnehmer, was der Anteil bei den Verkehrstoten in Höhe von 46,2 % verdeutlicht. Das Polizeipräsidium Oberpfalz setzt daher seine Anstrengungen zur Bekämpfung, Aufklärung und Überwachung in diesen Bereichen weiterhin mit entsprechender Prioritätensetzung fort.

Verkehrsüberwachung

Durch Angehörige des Polizeipräsidiums Oberpfalz wurden im vergangenen Jahr insgesamt 4.874 Messungen mit technischen Großgeräten oder Handlasermessgeräten zur Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit durchgeführt. Die Messdauer belief sich auf 12.979 Stunden. Im Zuge der Messtätigkeiten konnten 17.215 Geschwindigkeitsüberschreitungen im Anzeigenbereich festgestellt werden, zudem wurden 39.811 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld ausgesprochen. In 1.198 Fällen war die Geschwindigkeitsübertretung so erheblich, dass neben einer Geldbuße auch ein Fahrverbot verhängt wurde.

Verkehrssicherheitsprogramm 2020 „Bayern mobil - Sicher ans Ziel“

Im Rahmen der Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ sind alle Dienststellen gehalten, eigene Verkehrsunfallanalysen zu betreiben. Sollten sich hierbei Unfallschwerpunkte herauskristallisieren, werden situationsangepasste weiterführende Maßnahmen, sowohl präventiver als auch repressiver Art, vorgenommen. Diese erstrecken sich auf den Bereich der Verkehrsüberwachung wie z. B. Geschwindigkeitsüberwachung mit mobilen Großgeräten aber auch mittels den bei den Dienststellen vorhandenen Handlasermessgeräten, auf die Prävention sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Weiterhin wird mit anderen Verkehrsbehörden eng zusammen gearbeitet. So darf exemplarisch genannt werden, dass im Rahmen von Verkehrsunfallkommissionen und Verkehrsschauen erkannte Gefahrenstellen thematisiert und anhand neuer Beschilderungen oder Abänderungen im Streckenbau entschärft werden.
Auch im Rahmen von bundes- und landesweiten Verkehrsaktionen sowie der Ostbayerischen Verkehrssicherheitsaktion wird versucht, die Verkehrssicherheit zu maximieren.


Verkehrssicherheitskampagne „Back on Bike“

Als konkretes Beispiel für getroffene Maßnahmen darf der seit 2017 durch das Polizeipräsidium Oberpfalz durchgeführte Aktionsplan zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für motorisierte Zweiradfahrer angeführt werden, der 2019 um die Verkehrssicherheitskampagne „Back on Bike“ ergänzt wurde.

In enger Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für Verkehrsprävention beim Bayerischen Polizeiverwaltungsamt, dem ADAC und der Audi-Unfallforschung AARU wurde im Rahmen eines kooperativen Ansatzes gezielt an die Neu- und Wiedereinsteiger unter den Motorradfahrern der Altersklasse ab 45 Jahren herangetreten. Weiterhin beteiligte sich auch die Deutsche Verkehrswacht im Bezirk Oberpfalz im Rahmen ihrer Präventionsaktion „Mobil bleiben, aber sicher“ an der Kampagne.

Unter dem Motto

„Sicherheit durch Training“

und den Kernbotschaften

„Du entscheidest:
- welches Motorrad du fährst,
- welche Kleidung dich schützt,
- ob du körperlich und mental fit bist,
- ob du an einem Sicherheitstraining teilnimmst.“

wurde über die gesamte Motorradsaison aktiv auf die Zielgruppe zugegangen. Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Präventionsarbeit, wobei unter anderem in den Bereichen Amberg-Sulzbach, Cham, Neumarkt und Weiden zeitversetzte Schwerpunktaktionen durchgeführt wurden.

Als Abschluss der Kampagne wurde in den Regensburg Arcaden am 19.10.2019 eine kombinierte In- und Outdoorveranstaltung durchgeführt, in deren Verlauf die o. a. Kooperationspartner ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit darstellen und Attraktionen ausstellen konnten. So konnten die Besucher u. a. einen Motorradsimulator von der Landesverkehrswacht benutzen sowie ein Crash-Fahrzeug der Fa. Audi AG aus unmittelbarer Nähe begutachten. Ferner wurden die glücklichen Gewinner des „Back on Bike“ - Gewinnspiels bekannt gegeben, die sich jeweils über einen Gutschein für ein kostenloses Fahrsicherheitstraining freuen konnten. Fünf Fahrsicherheitstrainings wurden durch die ADAC Fahrsicherheitsanlage Regensburg/Rosenhof zur Verfügung gestellt und die restlichen fünf durch die Verkehrswacht bei dieser Gelegenheit mitverlost.

Präventive Abfahrtskontrollen im gewerblichen Güterverkehr

Mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei führten die Verkehrspolizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberpfalz an zwei Sonntagen im März und Mai 2019 auf verschiedenen Autobahnparkplätzen und Rasthöfen der Oberpfalz Schwerpunktkontrollen des Schwerverkehrs und des gewerblichen Personenbeförderungsverkehrs durch.

Bei diesen beiden Kontrollen, welche überwiegend vor Abfahrt der Fahrzeugführer durchgeführt wurden, legten die Beamten ein besonderes Augenmerk auf die Verhütung und Unterbindung von Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Unter den so kontrollierten 360 Fahrzeugführern konnten 14 Fahrer erkannt werden, denen die Wegfahrt untersagt werden musste, weil ihre körperliche Verfassung den gesetzlichen Vorgaben für eine Teilnahme im Straßenverkehr widersprach. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes zur Verkehrssicherheit wurden aber auch u. a. der technische Zustand der Fahrzeuge, Verhaltensvorschriften der Straßenverkehrsordnung sowie die Einhaltung der Gefahrgut- und Sozialvorschriften überprüft.

Insgesamt wurden an diesen beiden Tagen 630 Fahrzeuge kontrolliert, 95 beanstandet.

Die sonstigen Beanstandungen reichten vom Auffinden geringer Mengen mitgeführter Betäubungsmittel über das Fahren ohne Fahrerlaubnis, das Mitführen eines verbotenen Messers, die Festnahme eines Fahrzeugführers, gegen den ein Haftbefehl bestand, Verstöße gegen das Sonntagsfahrverbot, die Unterbindung der Weiterfahrt von Fahrzeugen mit defekten Bremsen, Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, Nichteinhaltung der zulässigen Lenkzeiten bzw. Unterschreitung der erforderlichen Ruhezeiten bis hin zu einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Statement Polizeipräsident Norbert Zink

„Der Rückgang der schweren Folgen der Verkehrsunfälle ist nur auf den ersten Blick eine erfreuliche Tendenz. Wir alle wissen, dass jeder Verkehrsunfall mit Personenschaden häufig mit großem menschlichem Leid verbunden ist.
Ich appelliere deshalb, gegenseitig Rücksicht im Straßenverkehr zu üben und öfters mal dem Schwächeren im Straßenverkehr den Vorrang zu gewähren.“




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