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08.05.2020, PP Oberpfalz


Präventionsprojekt "Verkehrsunfallflucht" bei den Regensburger Firmen Metro und Conrad



Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist mit zunehmender Motorisierung leider zum Massendelikt geworden.

In den letzten vier Jahren verzeichnete die polizeiliche Verkehrsunfallstatistik für das Stadtgebiet Regensburg bei Verkehrsunfallfluchten Höchststände. Im Jahr 2016 ereigneten sich 1336 Verkehrsunfallfluchten, davon konnten 512 geklärt werden. Die Aufklärungsquote liegt bei 38,3 Prozent.

Um dem Phänomen Unfallflucht beizukommen, hat die Polizei zusammen mit der Verkehrswacht Regensburg die Aktion „Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt“ entwickelt.

Der Focus der polizeilichen Aktion sind Parkplätze, Parkdecks und Tiefgaragen.

Die Aktion wurde am 11. November 2016 bei der Firma Conrad Electronik in Regensburg von Polizei und Verkehrswacht erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wurden Schilder angebracht und von Polizeibeamten zu verschiedenen Zeiten Flyer an die dort parkenden Kunden verteilt.

Die Fa. Metro hat sich freundlicherweise bereiterklärt, die Aktion ebenfalls zu unterstützen. Deshalb wurden wieder Schilder aufgestellt und Plakate aufgehängt. Damit die Kunden der Metro auf die Aktion aufmerksam werden, wurden die Schilder dort platziert, wo die Kunden ihre Einkaufswägen holen und zurückbringen. Ebenso wurden im Eingangsbereich Plakate angebracht. Ebenfalls werden in nächster Zeit Polizeibeamte im Eingangsbereich Flyer verteilen. So sollen möglichst viele Kunden erreicht werden.

Um das Engagement aufmerksamer Zeugen zu honorieren, ist die Polizeiinspektion Regensburg Süd auch dazu übergegangen, sich bei Hinweisgebern, die durch besondere Mithilfe zur Klärung einer Unfallflucht beigetragen haben, schriftlich zu bedanken. Die Polizei will damit den Mitteilern eine positive Rückmeldung für ihre wertvollen Hinweise geben und die Motivation zur Mithilfe fördern.

Im ersten Quartal 2017, von Januar bis März 2017, ist ein starker Rückgang der Verkehrsunfallfluchten zu beobachten. Wurden im 1. Quartal 2016 von den Polizeiinspektionen Nord und Süd noch 366 Verkehrsunfallfluchten aufgenommen, waren es im 1. Quartal 2017 noch 262 (minus 104). Dieser Rückgang um nahezu 30 Prozent (28,4 Prozent) ist augenfällig. Gleichzeitig nahm die Zahl der gemeldeten Kleinunfälle um über 20 Prozent von 718 auf 864 (plus 146) zu..

Verursacher von Kleinunfällen, die ein parkendes Fahrzeug angefahren haben, melden sich immer öfter bei der Polizei. Dies ist auch ihre Pflicht, wenn ein Personalienaustausch vor Ort zwischen den Beteiligten nicht möglich ist. Das Anbringen eines Hinweiszettels an der Windschutzscheibe des beschädigten Fahrzeugs reicht nicht aus. Verlässt der Unfallverursacher anschließend den Unfallort, ohne vorherigen Kontakt mit dem Geschädigten oder ohne Information der Polizei, steht der Tatbestand der Verkehrsunfallflucht im Raum.

Die Polizei und die Verkehrswacht Regensburg beobachten die weitere Entwicklung. Die positive Entwicklung führen Polizei und Verkehrswacht auch auf ihr Präventionsprojekt zurück.


PHK Hermann Hirsch
Sachbearbeiter Verkehr für das Stadtgebiet Regensburg



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