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07.06.2017, PP Oberfranken


Sicherheitstipps für Senioren

Die Furcht, Opfer von Kriminalität und Gewalt zu werden, ist bei Senioren nicht stärker verbreitet als bei anderen Altersgruppen. Nicht zuletzt durch die mediale Berichterstattung entsteht in der Öffentlichkeit jedoch immer wieder der Eindruck, Kriminalität und Gewalt würden sich in verstärktem Maße gegen ältere Menschen richten.



Erreichbarkeit der ...

Tatsächlich sind Seniorinnen und Senioren laut Statistik aber nicht stärker gefährdet als jüngere Mitbürger.

Klassische Opferdelikte sind Körperverletzungen, Nötigungen und Bedrohungen. Im vergangenen Jahr wurden in Oberfranken 10837 Bürger Geschädigte dieser Delikte. Davon waren in 552 Fällen oder mehr als fünf Prozent über 60 Jahre alt. Beim Handtaschenraub wurden 2010 sechs Fälle und im Jahr 2011 nur ein Fall aktenkundig.
Opfer wurden hier ausschließlich Seniorinnen, die alleine unterwegs waren und für Straftäter oft als wehrlos erscheinen.
In den meisten Fällen werden die Delikte bei einbrechender Dunkelheit begangen.

Richtiges Verhalten kann davor schützen, Opfer einer Gewalttat zu werden.


Das Polizeipräsidium Oberfranken empfiehlt:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit wie unbedingt nötig.
  • Geldbörse, Papiere und Schlüssel sollten körpernah unter der Kleidung, am besten in einer verschließbaren Innentasche, verstaut werden.
  • Achten Sie darauf, dass Sie beim Abheben am Geldautomaten nicht beobachtet werden und zählen Sie nicht in der Öffentlichkeit sichtbar Ihr Geld.
  • Sollte man tatsächlich verfolgt werden oder das Gefühl haben, dass man beobachtet wurde, so sind umstehende Passanten gezielt um deren Hilfe zu bitten.
  • Wenn Sie sich es zutrauen, wehren Sie sich sofort und ohne zu zögern. Gegenwehr ist etwas, was die wenigsten Täter erwarten. Nach den Erfahrungen der Polizei werden knapp Dreiviertel aller Überfälle allein deshalb abgebrochen, weil das Opfer sich lautstark durch Schimpfen und Schreien bemerkbar machte.
  • Denken Sie aber immer daran, die Gesundheit ist wichtiger als Hab und Gut.
  • Notieren Sie nach einem Übergriff das Aussehen des Täters, Kleidung, Fahrzeug und Fluchtrichtung und verständigen sie sofort die Polizei über Notruf 110, da nur so die Straftat gezielt verfolgt werden kann.
  • Teilen Sie sich Verwandten, Freunden, Bekannten und Ansprechpartnern von Vereinen und Initiativen mit, die für solche Fälle vorgesehen sind. So haben Sie die Möglichkeit Folgen von Gewalt besser zu verarbeiten.
  • Hilfe erhält man auch von Opferschutzeinrichtungen (z. B. Weißer Ring e.V.) und ähnlichen Organisationen, die für die seelische Betreuung da sind und auch bei Schadensersatzansprüchen praktisch unterstützen.


mehr dazu ...


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Unerlaubte Werbeanrufe sind verboten. Sie bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Angerufenen. Das schreckt aber viele ‑ zumeist unseriöse Unternehmen ‑ nicht ab: Die Zahl der Beschwerden über unerlaubte Werbeanrufe reißt nicht ab.

 
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Broschüre »Sicher leben Ratgeber für Ältere und Junggebliebebe«

Die Broschüre informiert über Kriminalitätsformen, denen ältere Menschen in besonderer Weise ausgesetzt sind, und gibt Tipps zum wirksamen Schutz vor solchen Straftaten. Sie erläutert Gefahren an der Haustür und damit verbundene Diebstahlsdelikte sowie Gefahren am Telefon, wie den so genannten Enkeltrick oder falsche Gewinnversprechen. Weiterhin wird über Internetsicherheit, Gefahren im Internet und Soziale Netzwerke informiert.

 
Ratgeber für Ältere und Junggebliebebe




 

 

 

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