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29.11.2018, PP Oberbayern Nord


Führungswechsel bei der Polizeiinspektion Landsberg - Polizeioberrat Alfred Geyer in den Ruhestand verabschiedet - Polizeihauptkommissar Andreas Fichtl tritt Nachfolge an

INGOLSTADT, LANDSBERG AM LECH.
Im Rahmen einer Feierstunde mit zahlreichen Ehrengästen wurde Polizeioberrat Alfred Geyer heute nach über 40 Dienstjahren im Festsaal des Historischen Rathauses in Landsberg von Polizeivizepräsident Roland Kerscher verabschiedet.


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vo.li.: Sybille und Alfred Geyer, Roland Kerscher, Andreas Fichtl mit Ehefrau Isabell und Töchterchen Paula

Geyer führte 13 Jahre lang die Dienststelle und war für die Sicherheit von rund 117.000 Einwohnern im Zuständigkeitsbereich verantwortlich. Auf den Chefsessel rückt nun der 29-jährige Polizeihauptkommissar Andreas Fichtl nach und wird die Dienststelle im Rahmen seiner Führungsbewährung für die nächsten sechs Monate leiten.

Polizeivizepräsident Roland Kerscher hob in seiner Festrede die große und facettenreiche Verwendungsbreite des nun scheidenden Inspektionsleiters hervor. Dabei ließ er Beispiele von Großlagen und –übungen der letzten Jahre Revue passieren, die Geyer stets mit großem Engagement bravourös meisterte. Kerscher ließ es sich auch nicht nehmen, Chef und Mannschaft zu loben, denen es gelang, trotz hoher Arbeitsbelastung für jeden Einzelnen und ständig wechselnden Herausforderungen, Kriminalität zu bekämpfen und Sicherheit zu gewährleisten. „Dies belegen auch die Zahlen der Kriminalstatistik“, so der Vizepräsident in seiner Rede.

Das vorbildliche Einsatzengagement des heute scheidenden Dienststellenleiters spiegelt den gesamten dienstlichen Werdegang wider.

Der gebürtige Mittelfranke begann seine Polizeiausbildung als Polizeidienstanfänger bei der Landespolizeistation in Höchstadt an der Aisch und wurde drei Monate später bei der Bereitschaftspolizei in Nürnberg eingestellt. 1976 absolvierte er die Anstellungsprüfung für den damaligen mittleren Polizeivollzugsdienst. Anschließend folgten verschiedene dienstliche Verwendungen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Nur acht Jahre später absolvierte der junge Polizist erfolgreich die Anstellungsprüfung für die „Kommissarslaufbahn“ (3.QE) und durfte sich von nun an in verschiedenen Führungspositionen beweisen. So kehrte er beispielsweise 1982 als Sachbearbeiter zur Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck zurück, wo er bereits als junger, aufstrebender Kriminalbeamter für die Bearbeitung von Eigentums- und Vermögensdelikten zuständig war. 1991 übernahm Geyer genau dort die Leitung des Kommissariats. 2001 folgte ein weiterer Karrieresprung in der Laufbahn des engagierten Beamten. Geyer wurde zur damaligen Polizeidirektion Fürstenfeldbruck versetzt und durfte sich dort als Verbrechensbekämpfer und Mann für die Öffentlichkeitsarbeit beweisen. Mit Erfolg, denn als Führungskraft wurde er im Oktober 2004 nach Gröbenzell versetzt und dort mit der Aufgabenwahrnehmung eines Dienststellenleiters betraut. Schon vier Monate später, im März 2005, folgte die Bestellung zum Dienststellenleiter bei der Polizeiinspektion Landsberg. Nach insgesamt 13 Jahren räumt Geyer seinen Chefsessel bei der Inspektion, um sich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.

Die Nachfolge Geyers wird der 29-jährige Bereitschaftspolizist Andreas Fichtl aus München antreten, der im Rahmen seiner sechsmonatigen Führungsbewährung für den Aufstieg in die 4. Qualifizierungsebene die Dienststelle leiten wird.

Der gebürtige Oberpfälzer begann nach seinem Abitur in Günzburg im März 2009 seine Polizeiausbildung in Sulzbach-Rosenberg. Nach dem Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst (Fachbereich Polizei) in Fürstenfeldbruck legte er im März 2012 erfolgreich die Anstellungsprüfung für die 3. QE ab. Andreas Fichtl bewies mit großem Engagement Sachverstand und Verwendungsbreite. So wurde er beispielsweise schon bald als Zugführer bei der Bereitschaftspolizei im geschlossenen Verband und im Koordinierungsstab für Asyl beim Bayerischen Innenministerium als Sachbearbeiter eingesetzt. Im März 2017 begann der aufstrebende Beamte mit den sogenannten Förderstationen – als Sachbearbeiter Einsatz beim Präsidium der Bereitschaftspolizei – als Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit im Staatsministerium des Innern – als Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm und als Sachbearbeiter bei der Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben beim Polizeipräsidium Schwaben Süd - um sich für die nächsthöhere Beamtenlaufbahn zu qualifizieren.

Heute kehrt der junge Familienvater, der mit seiner Familie in Leipheim lebt, beruflich für sechs Monate an einen Ort seiner Kindheit zurück, wie er es in seiner Antrittsrede vor rund 100 Gästen beschrieb. Denn auch sein Vater war damals aus beruflichen Gründen als Soldat im Fliegerhorst Lechfeld dienstlich eingesetzt. So lebte er als Kleinkind mit seinen Eltern in Kaufering. Bekanntschaften von damals bestünden noch heute so stellte der künftige Dienststellenleiter einen Bezug in die Region her. Mit Freude und Respekt nahm er seine neue Aufgabe an, die Dienststelle künftig zu leiten und bedankte sich herzlich bei Polizeivizepräsident Roland Kerscher für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Roland Kerscher wünschte dem jungen Dienststellenleiter viel Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück für die spannende und fordernde Zeit.


 

 

 

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