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24.06.2019, PP Oberbayern Nord


Die einzelnen Deliktsbereiche


Diebstahlskriminalität


Die Deliktszahlen sanken erneut im Berichtsjahr. Mit 19.329 Fällen wurden im Jahr 2009 1.410 Diebstähle weniger angezeigt (-6,8 %). 7.314 Fälle davon waren schwere Diebstähle.
Mit 4.144 Fällen haben die Fahrraddiebe weiterhin den größten Anteil bei den Eigentumsdelikten. Es wurden aber 374 Fälle weniger angezeigt.


Gewaltkriminalität


Bei der Gewaltkriminalität (Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub und Geiselnahme) war 2009 mit 1.799 Straftaten erneut ein Rückgang (12 Fälle) zu verzeichnen.


Sexualdelikte


Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stiegen um 46 Fälle (8,0 %) von 573 auf 619 Fälle, nachdem sie im vergangen Jahr um 17,6 Prozent zurückgegangen waren. Die Aufklärungsquote ist mit 83 Prozent weiterhin hoch. 76 Vergewaltigungen, 48 sexuelle Nötigungen, 144 sexuelle Missbräuche von Kindern und 90 exhibitionistische Handlungen wurden registriert


Rauschgiftkriminalität


Im Jahr 2009 ging die Gesamtzahl der Rauschgiftdelikte erneut zurück. So wurden gegenüber dem Vorjahr 272 Fälle weniger registriert. Insgesamt waren es 2.904 Fälle gegenüber 3.176 (-8,6 %).

15 Rauschgifttote, deren Todesursache unmittelbar übermäßigem Drogenkonsum zuzuordnen war, wurden registriert. Der Jüngste war 23, der Älteste 50 Jahre alt. Ein Jahr zuvor waren es 21 Tote.


Straßenkriminalität


Die Straßenkriminalität umfasst alle Straftaten, die zu öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen einen konkreten Bezug haben. Raubüberfälle an öffentlichen Orten, Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen, Fahrraddiebstähle und Automatenaufbrüche sind typische Delikte.
Die Deliktszahlen sind um 4,1 % auf 13.480 Fälle gesunken. Der Anteil an der Gesamtkriminalität beträgt 20,8 Prozent.


Vermögens- und Fälschungsdelikte


Die Vermögens- und Fälschungsdelikte sind um 535 Fälle (+ 5,1 %) auf 11.097 Delikte angestiegen. Das Entdeckungsrisiko für die Täter bleibt bei einer Aufklärungsquote von 80,9 Prozent sehr hoch. Betrug (7.733), Warenkreditbetrug (2.795), Unterschlagung (1.494) und Urkundenfälschung (1.274) bilden den Hauptanteil der Delikte. Die Schadensbilanz beträgt 42,8 Millionen Euro.


Tötungsdelikte


Die Zahl der Tötungsdelikte stieg um 7 Fälle auf nunmehr 62 an. In 15 Fällen ermittelte die Kripo wegen Mordes, in 26 Fällen wegen Totschlages. Die Aufklärungsquote lag bei 98,4 Prozent.


 

 

 

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