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16.09.2019, PP Oberbayern Süd


Sicherheitswachtverbund Mangfalltal startet

MANGFALLTAL, Lkr. ROSENHEIM. Im südlichen Oberbayern unterstützen immer mehr Städte und Gemeinden den Vorschlag der Polizei, engagierten Bürgerinnen und Bürgern Verantwortung für das Gemeinwohl zu übertragen und eine Sicherheitswacht ins Leben zu rufen. Ab sofort können sich auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Bad Aibling Bürgerinnen und Bürger für dieses besondere Ehrenamt bewerben, um als Angehöriger einer Sicherheitswacht insbesondere an der Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung mitzuwirken. Dies gaben die Bürgermeister von Bad Aibling, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Kolbermoor, Leitender Kriminaldirektor Dr. Walter Buggisch und Inspektionsleiter Mario Huber bei einem Pressegespräch am 16. September 2019 bekannt.


In den Stadt- und Gemeinderatssitzungen der beteiligten Kommunen des Mangfalltals sprachen sich die jeweiligen Räte mit großer Mehrheit für die Einrichtung einer Sicherheitswacht aus. Eine gute, weil verantwortungsbewusste Entscheidung, wie der Leiter des Sachgebiets Kriminalitätsbekämpfung, Dr. Walter Buggisch, und Polizeirat Mario Huber, Leiter der Polizeiinspektion Bad Aibling, betonen. „Gerade für die Stärkung des Sicherheitsgefühls ist der Einsatz der Sicherheitswacht ein guter und bewährter Ansatz. Die Ehrenamtlichen verkörpern mit ihrer wahrnehmbaren und sichtbaren Präsenz in der Öffentlichkeit ein verbindendes und stabilisierendes Element in unserer Gesellschaft, übernehmen Verantwortung und zeigen Zivilcourage. Die Sicherheitswacht ergänzt auf diese Weise die Polizeiarbeit “, erläuterte der leitende Kriminaldirektor.

Nach Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration, startet morgen, am 17. September, die vierwöchige Bewerbungsphase für den Sicherheitswachtverbund Bad Aibling, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Kolbermoor. Die Bürgermeister der vier Kommunen Felix Schwaller (Bad Aibling), Richard Richter (Bruckmühl), Hans Schaberl (Feldkirchen-Westerham) und Peter Kloo (Kolbermoor) freuen sich über die Einführung der Sicherheitswacht in ihrer Stadt bzw. Gemeinde und waren sich alle einig: “Ungeachtet der Tatsache, dass unser Mangfalltal bisher schon sehr sicher ist, sind wir dem Vorschlag der Polizei gerne gefolgt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitswacht sind ein sichtbares Bindeglied zwischen Bevölkerung und Polizei und damit ein Baustein für ein Plus an Sicherheit und Ordnung. Wir hoffen nun auf zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber.“


Bewerber gesucht!


Alle engagierten Bürgerinnen und Bürger haben ab morgen einen Monat lang die Möglichkeit, sich bei der Polizeiinspektion Bad Aibling für dieses herausgehobene Ehrenamt zu bewerben. Detaillierte Informationen hierzu gibt es unter der Telefonnummer 08061/90730.

Auch den zukünftigen Einsatz der Sicherheitswacht wird die Polizeiinspektion eigenverantwortlich regeln. Dienstplangestaltung, Einsatzzeiten und Einsatzörtlichkeiten legt die Dienststelle nach Einsatzbedürfnissen in enger Abstimmung mit den Ehrenamtlichen fest.


Sicherheitswacht ist kein Ersatz für die Polizei


Hilfspolizisten sind die Angehörigen der Sicherheitswacht nicht. Die Polizei erfüllt in einem Rechtsstaat ihre gesetzlichen Aufgaben. Die Zuteilung von Personal bei der Polizei erfolgt daher stets losgelöst von der Existenz einer Sicherheitswacht.

Den Sicherheitswachtangehörigen stehen grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten zu, wie jedem anderen Bürger auch. Das reicht von der Festhaltung eines auf frischer Tat betroffenen Straftäters, bis hin zum Recht auf Notwehr und Nothilfe für andere Bürger. Darüber hinaus können Angehörige der Sicherheitswacht Personen anhalten, sie befragen und ihre Personalien feststellen, sofern dies zur Gefahrenabwehr notwendig ist. Bei Gefahr im Verzug können sie zudem einen Platzverweis erteilen.

Polizeipräsident Robert Kopp setzt sich aus Überzeugung für die Sicherheitswacht ein: „Erfolgreich unterstützen mittlerweile mehr als 100 engagierte Bürgerinnen und Bürger eine unserer 13 Sicherheitswachten im südlichen Oberbayern. Ehrenamtliches Engagement hat zurecht seinen festen Platz in unserer Gesellschaft. Ich würde mich freuen, wenn sich viele couragierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region, getreu unserem Motto „Sicherheit im Herzen – Zukunft im Blick“, für die Sicherheitswacht im Mangfalltal melden würden“.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd setzt bereits seit 1995 auf das Konzept der Sicherheitswacht. Damals wurde in Rosenheim als eine der ersten Kommunen in Bayern eine Sicherheitswacht eingerichtet - mit über 20 Angehörigen ist sie heute eine der größten im Freistaat Bayern. Mittlerweile existieren im Zuständigkeitsbereich insgesamt 13 Sicherheitswachten in 14 Kommunen. Zu den bereits länger bestehenden Sicherheitswachten in Rosenheim, Freilassing, Schongau, Burghausen/Burgkirchen, Waldkraiburg, Traunstein, Wolfratshausen und Mühldorf am Inn nahmen im Laufe des Jahres 2019 in Trostberg, Prien am Chiemsee, Bad Reichenhall, Weilheim und zuletzt im Juni in Peißenberg zahlreiche Freiwillige ihre Arbeit auf.


 

 

 

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