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26.01.2021, PP Niederbayern


Polizei warnt vor falschen Microsoft Mitarbeitern

NIEDERBAYERN. Auch wenn die Betrugsmasche sog. „falscher Microsoft Mitarbeiter“ schon seit langen bei vielen Nutzern bekannt ist, möchte das Polizeipräsidium Niederbayern angesichts einer Häufung vor derartigen Anrufen warnen. Am anderen Ende der Leitung sind höchstwahrscheinlich Betrüger die nichts dem Softwareanbieter zu tun haben, sondern i. d. R. in einem ausländischen Call-Center sitzen.


Seit Jahresbeginn registrierte das Polizeipräsidium Niederbayern rund 20 Fälle, bei denen sich der Anrufer als Mitarbeiter von Microsoft ausgegeben hat und versuchte, während des Telefonats Zugriff auf den Rechner zu bekommen. Im gleichen Vorjahreszeitraum wurden lediglich vier solcher Fälle gemeldet.


Wie gehen die Täter vor?


Die Betrüger melden sich telefonisch und geben sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. Meist geben die Täter in gebrochenem Englisch an, eine Schadsoftware hätte den PC befallen. Um den PC wieder „sicher zu machen“ brauche der Täter Zugriff auf den Rechner, um entsprechende Software installieren zu können. Ziel des Anrufers ist es, dass das Opfer unter seiner Anleitung ein entsprechendes Fernwartungsprogramm installiert, das dem Täter schließlich einen vollständigen Zugriff auf sämtliche Anwendungen ermöglicht.


Wie können Sie sich schützen?


  • Ein seriöses Unternehmen wie Microsoft wird niemals unaufgefordert Kontakt mit dem Kunden aufnehmen.
  • Sollte sich jemand bei Ihnen am Telefon melden, der vorgibt, Mitarbeiter von Microsoft zu sein, beenden Sie einfach das Gespräch.
  • Geben Sie auf keinen Fall persönliche Daten, Bank-, Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zum Onlinebanking preis.
  • Erlauben Sie unbekannten Anrufern niemals Zugriff auf Ihren Rechner mittels Fernwartungssoftware.

Was müssen Sie tun, sollten Sie Opfer der Betrüger geworden sein?


  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Netz und fahren Sie ihn herunter.
  • Ändern Sie umgehend über einen anderen, nicht infizierten Rechner alle Zugangspasswörter zu Onlinediensten.
  • Lassen Sie Ihren Rechner von einem Fachbetrieb hinsichtlich etwaiger Schadsoftware und Neuinstallation überprüfen.
  • Nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrer Bank auf, ob unrechtmäßige Abbuchungen noch zurückgeholt werden können.
  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei.

Weitere Informationen zu dieser Betrugsmasche finden Sie im Internet auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes über:


Linksammlung


Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, Tel. 09421/868-1014
Veröffentlicht: 26.01.2021, 13.15 Uhr


 

 

 

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