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14.08.2019, PP Niederbayern


Aufmerksamer Bürger verhindert möglichen Überfall – Tatverdächtiger festgenommen

NEUSTADT AN DER DONAU. Am Dienstag (13.08.19) konnte ein aufmerksamer Bürger ein Gespräch von mehreren Personen mithören, welche offensichtlich einen Überfall auf einen Geschäftsmann verabredeten. Er informierte umgehend die Polizei. Es konnten schließlich vier Personen vorläufig festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Landshut führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen.


Gestern Abend konnte ein aufmerksamer 28-Jähriger durch das geöffnete Fenster seiner Wohnung ein Gespräch von mehreren jüngeren Männern mithören, die offensichtlich einen Überfall auf einen Geschäftsmann planten. Der 28-Jährige reagierte vorbildlich und verständigte die Polizei.

Seitens der Polizei wurden umgehend entsprechende Maßnahmen zur Überprüfung der Sachlage in die Wege geleitet. Dabei konnte festgestellt werden, wie ein 28-Jähriger aus Neustadt an der Donau dem 62-jährigen Geschäftsmann beim Verlassen dessen Betriebes mit einer leeren Bierflasche in der Hand folgte. Er wurde schließlich von Beamten der Operativen Ergänzungsdienste Landshut nach kurzer Flucht gegen 23:40 Uhr vorläufig festgenommen.

Unterstützt durch Beamte der Operativen Ergänzungsdienste aus Ingolstadt und der Polizeiinspektion Kelheim konnten drei weitere Personen, ein 15-Jähriger sowie zwei Frauen im Alter von 17 und 18 Jahren aus Neustadt an der Donau, ermittelt und schließlich gegen 00:40 Uhr festgenommen werden. Eine eventuelle Beteiligung bzw. strafrechtliches Fehlverhalten dieser Personen wird geprüft.

Alle Personen wurden zur weiteren Abklärung zur Polizeiinspektion Kelheim verbracht. Die Kripo Landshut führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden sie nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ebenso wurde ein Ermittlungsverfahren gegen die Mutter des 15-Jährigen wegen Beleidigung eingeleitet. Sie wurde von den Beamten über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und sollte ihren Sohn auf der Dienststelle abholen. Nachdem ihr der Sachstand erläutert wurde verließ sie mit einer Beleidigung des Polizeibeamten zur Verabschiedung die Polizeiinspektion.

Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte nicht zuletzt aufgrund dieses Vorfalles darauf hinweisen, bei verdächtigen Wahrnehmungen/ Beobachtungen etc. umgehend Ihre Polizei vor Ort bzw. den Polizei-Notruf „110“ zu wählen. Bei der Aufklärung von Straftaten ist die Polizei nicht zuletzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen!

Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK, 09421-868-1013
Veröffentlicht am 14.08.2019 um 14:22 Uhr


 

 

 

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