Bayerische Polizei - Zivilcourage

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21.02.2018, Polizei Bayern


Zivilcourage

Aktion-tu-was

Das Ziel der "Initiative für mehr Zivilcourage" ist, innerhalb der Bevölkerung den Gedanken der Solidarität und des Helfens zu fördern. Oft wissen die Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht, wie sie wirkungsvoll eingreifen können, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.



Das Engagement jedes einzelnen ist für alle wichtig


Nicht wegschauen!


Bundesweit registrierte die Polizei im Jahr 2015 rund 1,3 Millionen Fälle von Straßenkriminalität. Damit ging die „Straßenkriminalität“ in den letzten Jahren zurück, denn im Jahr 2001 wurden bundesweit noch ca. 1,7 Millionen Fälle festgestellt.
Zur Straßenkriminalität gehören Delikte wie Handtaschenraub, Körperverletzungen im öffentlichen Bereich, Diebstähle im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen sowie Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen auf Straßen und Plätzen.

Meinungsumfragen zeigen immer wieder, dass viele Bürgerinnen und Bürger befürchten, Opfer einer Straftat zu werden. So fühlen sie sich insbesondere an öffentlichen Orten bedroht. Vor allem Delikte wie Raub und Überfall werden immer wieder genannt.
Diese Sorgen und Nöte der Bevölkerung nimmt die Polizei sehr ernst. Neben der allgemeinen polizeilichen Präsenz auf öffentlichen Straßen und Plätzen führt die Polizei an Kriminalitätsbrennpunkten daher auch Fahndungskontrollen und Razzien durch.

Zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum ist die Polizei jedoch in einem hohem Maße auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Gerade Delikte der Straßenkriminalität wie Raub, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl, aber auch Belästigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Pöbeleien ereignen sich häufig unter den Augen der Öffentlichkeit und bieten somit dem Einzelnen die Möglichkeit, einzuschreiten und engagiert Hilfe zu leisten.


Richtig helfen - aber nicht den Helden spielen



Diese Rechte haben Sie als Angegriffener oder Helfer:

  • Notwehr und Nothilfe
  • Festnahmerecht für Jedermann

Notwehr ist die erforderliche Abwehr bzw. Verteidigung eines gegenwärtigen und
rechtswidrigen Angriffs durch einen Menschen. Erfolgt die Verteidigung zu Gunsten eines
Dritten, spricht man von Nothilfe.
Notwehr bzw. Nothilfe beruhen auf dem Grundsatz, dass das Recht dem Unrecht nicht zu
weichen braucht. Jedes Rechtsgut ist notwehrfähig.
Der Angegriffene darf sich grundsätzlich des Abwehrmittels bedienen, das er zur Hand hat und
dessen Einsatz eine sofortige und endgültige Beseitigung der Gefahr zulässt. Stehen in der
konkreten Situation mehrere, aber ebenso wirksame Mittel der Verteidigung zur Verfügung, so
hat der Angegriffene, wenn ihm die Zeit zur Auswahl oder zur Einschätzung der Gefährlichkeit
bleibt, die milderer Handlungsalternative zu wählen.

Jede Privatperson ist berechtigt, eine andere Person festzunehmen, wenn sie diese auf frischer Tat betrifft/auf frischer Tat verfolgt und Fluchtverdacht vorliegt bzw. die Identität des
Betroffenen nicht feststellbar ist.

Fluchtverdacht ist gegeben, wenn die Umstände des Einzelfalls die Annahme rechtfertigen,
dass sich der Betroffene durch Flucht seiner Verantwortung entzieht. Zur vorläufigen
Festnahme ist jedermann nur bei Straftaten berechtigt.
Der Zweck der Festnahme darf nur darin bestehen, den Täter den Strafverfolgungsbehörden
zuzuführen.
Diese Vorschrift überträgt dem Bürger eine öffentliche Aufgabe; eine Rechtspflicht zum
Handeln besteht jedoch nicht. Wichtig: Das Festnahmerecht des Bürgers endet beim Eintreffen
der Polizei.


Notruf und Nothilfeeinrichtungen

Notrufhinweisschild auf der AnzeigetafelNotrufeinrichtung am U-BahnbahnsteigNothilfeknopf unter Notbremse

 

 

 

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