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25.09.2019, PP München


Wiesn-Bericht vom 01.10.2019

1462. Wiesnbesucher mit verfassungswidrigem Tattoo festgenommen

1463. Taschendieb festgenommen

1464. Wiesnbesucher rufen verfassungswidrige Parolen und beleidigen eingesetzte Beamte

1465. Wiesnbesucher aus Italien steckt seinen Kopf unter den Rock einer Frau

1466. Erneute Festnahme eines rumänischen Taschendiebes

1467. Wechselseitige Beleidigung und Körperverletzung

1468. Körperverletzung und Beleidigung aus einer Personengruppe




1462. Wiesnbesucher mit verfassungswidrigem Tattoo festgenommen
Durch einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ging am Samstag, 28.09.2019, gegen 12:50 Uhr, bei der Polizei die Meldung ein, dass ein 35-jähriger Italiener mit einem Tattoo, das einen Reichsadler sowie zwei Siegrunen abbildet, sich in einem Festzelt aufhalten solle. Das Tattoo wäre für jeden deutlich sichtbar.

Dem Tourist wurde durch den Sicherheitsdienst des Festzeltes zunächst ein Hausverbot erteilt. Der 35-Jährige wurde an die Polizei übergeben. Nach einer Anzeigenerstattung und Erhebung einer Sicherheitsleistung wurde das Tattoo mit einem Pflaster abgedeckt. Der 35-Jährige gab an, dass es sich bei dem stilisierten Adler um das Symbol des Fußballvereins Lazio Rom handeln solle.


1463. Taschendieb festgenommen
Am Montag, 30.09.2019, gegen 19:30 Uhr, konnte ein 26-jähriger Mazedonier von Münchner und Kölnern Taschendiebfahndern in einem Festzelt beobachtet werden, wie er suchend durch die feiernden Festgäste ging. Zunächst legte der 26-Jährige seine Jacke neben einer am Boden unter einer Bierbank liegenden Handtasche und schob mit seinem Fuß die Handtasche unter seine Jacke. Dies wurde jedoch von der Besitzerin bemerkt und sie nahm ihre Handtasche an sich.

Kurz darauf versuchte der 26-Jährige es noch einmal an einer anderen Stelle. Hier konnte er die Handtasche nicht entwenden. Daraufhin wurde er festgenommen.

Da er über einen festen Wohnsitz verfügt, wurde er nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


1464. Wiesnbesucher rufen verfassungswidrige Parolen und beleidigen eingesetzte Beamte
Am Samstag, 28.09.2019, gegen 21:00 Uhr, bemerkte eine Einsatzgruppe auf der Wirtsbudenstraße in der Nähe des Haupteingangs einen 17-Jährigen und einen 18-Jährigen (beide Münchner), die mehrmals „Heil Hitler“ riefen. Bei der anschließenden Festnahme beleidigte der 18-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten auf üble Art und Weise.

Die beiden wurden nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


1465. Wiesnbesucher aus Italien steckt seinen Kopf unter den Rock einer Frau
Am Montag, 30.09.2019, gegen 18:45 Uhr, tanzten ein 38-jähriger Italiener und eine 19-Jährige in einem Festzelt auf einer Bierbank. Im weiteren Verlauf blieb die 19-Jährige auf der Bank stehen und der italienische Tourist stieg herab und rieb seinen Kopf am Bein der 19-Jährigen. Er steckte außerdem seinen Kopf unter den Dirndl-Rock. Er wurde durch die 19-Jährige aufgefordert dies zu unterlassen, dieser Aufforderung kam er nicht nach.

Der 38-Jährige konnte festgenommen werden. Da er die Sicherheitsleistung nicht begleichen wollte, wurde er der Haftanstalt überstellt. Gegen ihn wird nun wegen sexueller Belästigung ermittelt.


1466. Erneute Festnahme eines rumänischen Taschendiebes
Am Montag, 30.09.2019, gegen 17:35 Uhr, erkannten Taschendiebfahnder aus Frankfurt einen 22-jährigen Rumänen auf der Zirkuswiese wieder. Der 22-Jährige wurde bereits am 27.09.2019 nach einem vollendeten Diebstahl sowie einer versuchten gefährlichen Körperverletzung festgenommen und angezeigt. Er wurde im Anschluss vom Haftrichter wieder entlassen.

Die Taschendiebfahnder konnten den 22-Jährigen nun dabei beobachten, wie dieser einen 29-jährigen Touristen auf der Zirkuswiese ansprach.
Dort versuchte der 22-Jährige mit seiner linken Hand in die vordere rechte Hosentasche des Touristen zu greifen. Dieser bemerkte jedoch den Diebstahlversuch und schlug dem 22-Jährigen auf die Hand.

Daraufhin wurde der 22-jährige Rumäne festgenommen und erneut dem Haftrichter vorgeführt.


1467. Wechselseitige Beleidigung und Körperverletzung
Am Montag, 30.09.2019, gegen 00:25 Uhr, saß ein 19-Jähriger an der Bar im Außenbereich eines Festzeltes und beleidigte eine 26-jährige Münchnerin mit Migrationshintergrund mit den Worten „Die scheiß Ausländerin hat mir gar nichts zu sagen, sie soll in ihr Land zurück“. Auf Nachfrage der 26-Jährigen wiederholte er diese Aussage, woraufhin sie ihm eine Ohrfeige versetzte und ihn beleidigte.

Durch die Begleiter der beiden konnten weitere Tathandlungen unterbunden werden. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung auf der Wiesnwache wurden der 19-Jährige sowie die 26-Jährige wieder entlassen.


1468. Körperverletzung und Beleidigung aus einer Personengruppe
Am Mittwoch, 25.09.2019, gegen 19:45 Uhr, wurde eine Polizeigruppe zur Wirtsbudenstraße gerufen. Der Einsatzgrund war hier eine Körperverletzung eines 30-Jährigen, der einem 23-Jährigen auf den Rücken geschlagen haben soll. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren beide Beteiligten vor Ort. Die Personalien wurden für eine spätere Anzeigenerstattung ausgetauscht.

Kurz darauf meldete sich der Mann bei einer Redaktion und schilderte einen umfangreichen Sachverhalt. Aufgrund des Artikels wurden beim Kommissariat 44 (Politisch motivierte Kriminalität / Rechts) die Ermittlungen aufgenommen und der Geschädigte wurde vernommen.

Demnach stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Ein 22-jähriger Münchner war zusammen mit dem 23-jährigen Münchner (dem Geschädigten) und zwei ebenfalls 22-jährigen Bekannten auf dem Oktoberfest gewesen. Als sie das Festgelände verlassen wollten, trafen die vier Männer auf eine zehn- bis fünfzehnköpfige Personengruppe. Aus der Gruppe wurden die vier mit dem Ausspruch „Hey ihr Schwuchteln“ beleidigt. Der 22-Jährige ging auf die Gruppe zu und stellte sie zur Rede. Hierauf entwickelte sich ein Streit, in dessen Verlauf vermutlich der 30-Jährige aus dem Landkreis Aichach Friedberg dem 23-Jährigen mehrere Ohrfeigen verabreichte. Der 23-Jährige wollte flüchten, wurde jedoch von dem 30-Jährigen eingeholt und zu Boden gebracht. Danach setzte er sich auf den 23-Jährigen und schlug mit den Fäusten mehrmals auf ihn ein.

Ein Bekannter des 23-Jährigen, ein 22-jähriger Münchner, eilte hinzu und hielt den Angreifer von weiteren Tätlichkeiten ab. Zur gleichen Zeit versuchte der weitere 22-jährige Bekannte zu flüchten, wurde aber von der zehn- bis fünfzehnköpfigen Gruppe aufgehalten und durch eine noch bislang unbekannte Person geschlagen. Außerdem wurden ihm die Beine weggeschlagen, sodass der 22-Jährige zu Boden fiel. Dort trat einer der Personen auf den am Boden liegenden 22-Jährigen mit den Füßen auf den Oberkörper ein.

Der 22-Jährige und der 23-Jährige wurden verletzt und begaben sich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Personalien des 30-jährigen Tatverdächtigen sind bekannt. Die Ermittlungen bezüglich der weiteren Beteiligten laufen durch das Kommissariat 44.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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