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24.09.2019, PP München


Wiesn-Bericht vom 27.09.2019

Inhalt:

1413. Körperverletzung mit Weißbierglas

1414. Volltrunkener tritt Rettungssanitäterin und Polizeibeamten

1415. Sexueller Übergriff vor einem Festzelt

1416. Taschendiebfahnder aus Hamburg nehmen Taschendiebe fest

1417. Taschendiebbande kann in Festzelt festgenommen werden

1418. Ausländerfeindliche Beleidigung zum Nachteil eines Security-Mitarbeiters

1419. Terminhinweis
Einladung zum Bilanz-Pressegespräch über die erste Wiesn-Woche 2019

1420. Terminhinweis (Wiederholung):
Vorstellung der italienischen und französischen Polizisten




1413. Körperverletzung mit Weißbierglas
Am Donnerstag, 26.09.2019, gegen 20:50 Uhr, kamen drei brasilianische Touristen im Alter von 30, 34 und 36 Jahren in einem Festzelt mit einem Kellner in Streit, da die Gruppe die Rechnung nicht begleichen wollte. Im weiteren Verlauf schaltete sich ein 68-Jähriger ein und versuchte den Streit zu schlichten. Daraufhin wurde er jedoch durch die Gruppe beleidigt und der 34-jährige Brasilianer schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

In die sich zuspitzende Situation schaltete sich nun der 35-jährige Sohn des 68-Jährigen ein und versuchte ebenfalls zu schlichten. Hierbei wurde ihm von der einzigen Frau aus der Gruppe, einer 30-jährigen Brasilianerin, der Inhalt eines Weißbierglases demonstrativ auf die Schultern gekippt und das Glas anschließend von hinten über den Kopf geschlagen.

Alle Beteiligten wurden zur Wiesn-Wache gebracht. Der 35-jährige kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Die beiden brasilianischen Touristen wurden nach Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von je 500 Euro entlassen. Die 30-jährige Brasilianerin wird dem Haftrichter vorgeführt.


1414. Volltrunkener tritt Rettungssanitäterin und Polizeibeamten
Am Donnerstag, 26.09.2019, gegen 22:30 Uhr, befand sich ein 26-jähriger Münchner volltrunken in der Schaustellerstraße und verweigerte die medizinische Behandlung durch den Rettungsdienst. Hierbei war er derart renitent, dass er eine 19-jährige Sanitäterin in den Bauch trat. Der 26-Jährige wurde anschließend durch Security festgehalten.

Hinzugerufene Einsatzkräfte nahmen ihn in Gewahrsam und brachten ihn zur Wiesn-Wache. Dort trat der 26-Jährige nach einem 27-jährigen Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Weiterhin wurden die Beamten der Einsatzgruppe beleidigt.

Der 26-Jährige wurde ausgenüchtert und anschließend wieder entlassen.


1415. Sexueller Übergriff vor einem Festzelt
Am Mittwoch, 25.09.2019, gegen 22:10 Uhr, begrapschte ein 32-Jähriger aus Germering eine 20-jährige Münchnerin am Gesäß. Anschließend trat der 32-Jährige von hinten mit dem Fuß zwischen die Beine des 21-jährigen Freundes der Münchnerin, wobei er leicht verletzt wurde.

Der 32-Jährige konnte durch eine Wiesn-Einsatzgruppe vorläufig festgenommen werden. Er leistete Widerstand, indem er die Beamten bedrohte und beleidigte. Er wurde anschließend zur Wiesn-Wache gebracht und später im Polizeipräsidium München dem Haftrichter vorgeführt. Von dort aus wurde er entlassen.


1416. Taschendiebfahnder aus Hamburg nehmen Taschendiebe fest
Am Donnerstag, 26.09.2019, gegen 21:45 Uhr, konnten Taschendiebfahnder aus Hamburg in einem Festzelt zwei Personen feststellen, die sich auffällig verhielten. Kurz darauf konnten die Fahnder beobachten, wie die Jugendlichen, im Alter von 15 Jahren und 17 Jahren (beide in München wohnhaft), einem 27-jährigen Münchner die Geldbörse aus der vorderen linken Hosentasche zogen. Hierbei fungierte der 15-Jährige als Zieher und der 17-Jährige als Abdecker.

Nachdem sich die beiden Taschendiebe mit der Geldbörse aus dem Zelt entfernen wollten, wurden sie festgenommen. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Jugendlichen den wenig begeisterten Eltern übergeben. Den Eltern hatten die beiden erzählt, sie würden ins Fitnessstudio gehen, stattdessen hielten sie sich jedoch verbotenerweise auf dem Oktoberfest auf.


1417. Taschendiebbande kann in Festzelt festgenommen werden
Taschendiebfahndern aus Berlin fielen am Mittwoch, 25.09.2019, gegen 22:50 Uhr, vier Männer in einem Festzelt auf, da sie ohne Getränke in den Händen offensichtlich auf das Ende der Musik warteten. Beim Abstrom der Festgäste teilten sich die Männer in zwei Zweierteams. Ein 26-Jähriger und ein 25-Jähriger konnten weiter beobachtet werden.

In der Folge nahm der 26-Jährige einen schwarzen abgelegten Stoffbeutel an sich. Der 25-Jährige folgte ihm aus dem Zelt. Im Biergarten durchsuchten sie den Beutel und entnahmen mindestens zwei Jacken, die der 26-Jährige sofort anzog. Der 25-Jährige sah sich dabei ständig sichernd um, um sicher zu stellen, dass sie nicht beobachtet werden. Den Stoffbeutel entsorgten sie, dieser konnte später gesichert werden.

Beide betraten danach erneut das Zelt. Wenig später entwendete der 26-Jährige noch eine Jacke und zog sich auch diese über. Kurze Zeit später kam ein 31-Jähriger aus der Gruppe dazu. Er setzte sich mit dem 26-Jährigen ein Stück ab und konnte beobachtet werden, wie er zwei Mobiltelefone übergab. Anschließend kam die komplette Gruppe mit den vier Männern wieder zusammen.

Bereits am Samstag, 22.09.2019, waren drei Männer aus der Vierergruppe einem norwegischen Taschendiebfahnder aufgefallen. Hier kam es zu einer Versuchstat, eine Festnahme gelang aber nicht. Einer der Vierergruppe, ein 45-Jähriger, konnte nun als Täter der Versuchstat vom 22.09.2019 identifiziert werden.

Die vier Täter müssen als Bande angesehen werden. Sie haben sich zur gemeinsamen Begehung von Diebstählen zusammengeschlossen.

Der 25-Jährige, der 31-Jährige und der 26-Jährige verfügen über feste Wohnsitze in München. Sie wurden wieder entlassen. Der 45-Jährige ist ohne festen Wohnsitz, bei ihm wird ein Haftantrag gestellt.


1418. Ausländerfeindliche Beleidigung zum Nachteil eines Security-Mitarbeiters
Am Donnerstag, 26.09.2019, gegen 22:00 Uhr, versuchte ein 25-jähriger Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eines Festzeltes den Gang in der Zeltmitte für Servicekräfte frei zu halten. Trotz mehrmaligem Abweisen versuchte eine 28-Jährige an dem Security vorbeizukommen. Nachdem sie mehrfach abgewiesen wurde, beleidigte die 28-Jährige den 25-jährigen Security mit den Worten „Du scheiß schwarzer Neger“. Die Beleidigung konnte auch von unbeteiligten Zeugen wahrgenommen werden.

Der 25-Jährige fühlte sich durch die Äußerung beleidigt und stellte einen Strafantrag. Aufgrund der Beleidigung kam es zwischen der 28-Jährigen und dem Security zu einer Rangelei, in dessen Verlauf die Frau zu Boden geschubst wurde, laut ihren Angaben. Sie erstattete aus diesem Grund eine Gegenanzeige gegen den Security-Mitarbeiter.


1419. Terminhinweis: Einladung zum Bilanz-Pressegespräch über die erste Wiesn-Woche 2019
Am Sonntag, 29.09.2017, findet um 13:00 Uhr, im Münchner Marionettentheater auf der Oidn Wiesn (Eingang OW1) das gemeinsame Bilanz-Pressegespräch über die erste Wiesn-Woche der Festleitung und der Münchner Polizei statt.

Alle Medienvertreter sind hierzu herzlich eingeladen.


1420. Terminhinweis (Wiederholung): Vorstellung der italienischen und französischen Polizisten
Am Sonntag, 29.09.2019, um 15:00 Uhr, stellt Polizeioberrat Christian Wittstadt, Leiter der Wiesn-Wache, die französischen und italienischen Polizisten vor, die die Münchner Polizei alljährlich auf dem Oktoberfest unterstützen.

Die Vorstellung findet im Innenhof des Servicezentrums statt.

Alle Fotografen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Bitte halten Sie Ihren Presseausweis bereit.

 

 

 

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