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28.07.2021, PP München


Pressebericht vom 28.07.2021

Inhalt:

1119. Zusammenstoß zwischen zwei Fahrradfahrern – Unterhaching

1120. Körperverletzung durch Hundebisse – Riem

1121. Organisierter Callcenterbetrug; Festnahme eines Tatverdächtigen – Trudering

1122. Raubdelikt; weitere Tat – Altstadt
-siehe Pressebericht vom 20.07.2021, Nr. 1085




1119. Zusammenstoß zwischen zwei Fahrradfahrern – Unterhaching
Am Dienstag, 27.07.2021, gegen 17:15 Uhr, befuhr ein 54-Jähriger mit Wohnsitz in München mit seinem Fahrrad die Oberbiberger Straße. Auf Höhe der Kreuzung zum Weiher Geräumt fuhr er links an einem Fußgänger vorbei. Hierbei wurde er von einem anderen 54-jährigen Fahrradfahrer mit Wohnsitz im Landkreis München überholt. Bei diesem Überholmanöver berührten sich die beiden Fahrräder. Beide Radfahrer kamen zu Fall und verletzten sich. Sie mussten durch den Rettungsdienst behandelt werden und wurden im Anschluss in Krankenhäuser transportiert. Hierbei war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Münchner Verkehrspolizei. Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.



1120. Körperverletzung durch Hundebisse – Riem
Am Dienstag, 27.07.2021, gegen 12:00 Uhr, befand sich ein 45-jähriger Münchner zu Fuß auf der Riemer Straße in München-Riem. Zur gleichen Zeit ging dort ein 59-jähriger Münchner mit seinen beiden Hunden spazieren.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand griffen die beiden unangeleinten Hunde den 45-jährigen Münchner unvermittelt an und verletzten diesen schwer. Nach dem Angriff konnte sich der 45-Jährige zu einer mehrere hundert Meter entfernten Parkbank flüchten. Dort wurde er durch einen Zeugen betreut.

Es wurden sofort Rettungsdienst und die Polizei verständigt. Die multiplen Verletzungen des 45-jährigen Münchners mussten notärztlich versorgt werden. Er wurde diesbezüglich in ein Krankenhaus gebracht.

Das Kreisverwaltungsreferat hat die Wegnahme und Verbringung der beiden Hunde durch die Polizei veranlasst. Die Tiere befinden sich im Münchner Tierheim. Beide Hunde sind Boerboels, eine südafrikanische Schutz- und Wachhundrasse vom Typ Mastiff. In Bayern sind diese bei uns seltenen Tiere nicht als Kampfhunde gelistet.

Das Verfahren zur Haltungsuntersagung läuft. Außerdem wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Beide Tiere sind bereits seit November 2019 behördlich bekannt. Beim ersten Vorfall haben die beiden Hunde freilaufend einen Artgenossen attackiert, ohne Verletzungen. Bei einem weiteren Vorfall gerieten die angeleinten Hunde mit zwei weiteren Hunden in eine Rauferei. Hierbei wurden die Halter verletzt, weil sie ihre Hunde beschützen wollten und in die Rauferei eingegriffen haben. Auch hier erfolgte umgehend eine behördliche Reaktion: Nach zwischenzeitlicher Wegnahme der Tiere durch das Kreisverwaltungsreferat wurden die Hunde dem Halter nach einem Sachverständigengutachten unter Leinenzwang und später aufgehobenem Maulkorbzwang zurückgegeben. Das Gutachten wies den Halter als geeignet und die Hunde als nicht gesteigert aggressiv aus.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden durch das Kommissariat 67 des Polizeipräsidiums München geführt.



1121. Organisierter Callcenterbetrug; Festnahme eines Tatverdächtigen – Trudering
Im Tatzeitraum von Dienstag, 20.07.2021, 12:00 Uhr, bis Donnerstag, 22.07.2021, 15:00 Uhr, erhielt ein 77-jähriger Rentner aus Trudering über sein Festnetztelefon mehrere Anrufe von bislang unbekannten männlichen Tätern.

Die Anrufer stellten sich allesamt als Beamte der Kriminalpolizei vor. Sie teilten dem Rentner in mehreren Anrufen mit, dass sie im Rahmen von kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu einem vermeintlichen Einbruch in der Nachbarschaft des Seniors eine angebliche Liste mit den Personalien des Rentners und dessen Wohnanschrift aufgefunden hätten.

Im weiteren Verlauf boten die unbekannten Täter dem Senior an, in der Wohnung befindliche Wertgegenstände und Bargeld vorsichtshalber abzuholen und polizeilich verwahren zu wollen. Nachdem sich die verschiedenen männlichen Anrufer jedoch bei ihren Angaben gegenüber dem Senior in Widersprüche verstrickten, wurde dieser skeptisch und informierte schließlich über den Polizeinotruf 110 die Münchner Polizei. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen gelang es dann am Donnerstag, 22.07.2021, gegen 15:00 Uhr, einen sogenannten Abholer, einen 25-Jährigen aus dem südlichen Landkreis München an der Wohnadresse des Rentners festzunehmen.

Der 25-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen in dieser Sache werden durch die AG Phänomene geführt.



1122. Raubdelikt; weitere Tat – Altstadt
-siehe Pressebericht vom 20.07.2021, Nr. 1085

Wie bereits in der Medieninformation vom 20.07.2021, Nummer 1085, berichtet, wurde einem 53-jährigen Münchner am Montag, 19.07.2021, gegen 20:25 Uhr, durch zwei unbekannte männliche Personen die auf einem Roller hinter ihm stoppten, mit Gewalt die am linken Handgelenkt getragene Armbanduhr entrissen. Eine sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahme nach den Tätern verlief ergebnislos.

Nun wurde bekannt, dass sich bereits zwei Tage vor dieser Tat ein gleichgelagerter Fall an der Kreuzung Maximilianstraße/Herzog-Rudolf-Straße ereignete. Zu diesem Zeitpunkt zwischen, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr, am Samstag, 17.07.2021, wurde nach derzeitigen Erkenntnissen eine Zeugin aufgrund lauter Schreie einer Frau auf eine Auseinandersetzung aufmerksam. Diese Frau wurde ebenfalls von zwei Männern, welche mit einem Roller unterwegs waren, eine hochwertige Uhr vom Handgelenk gerissen. Auch hier konnten die Täter nach bisherigen Ermittlungen über die Herzog-Rudolf-Straße Richtung Karl-Scharnagl-Ring unerkannt entkommen. Unmittelbar nach der Tat entfernte sich die Geschädigte des Raubes vom Ereignisort. Eine Verständigung der Polizei erfolgte zu diesem Zeitpunkt nicht, so dass erst durch Ermittlungen und Befragungen im Bereich Promenadeplatz/Maximilianstraße die Tat bekannt wurde.

Die weiteren Ermittlungen zum Fall führt das Fachkommissariat 21.


Zeugenaufruf bzw. Aufruf nach der unbekannten Geschädigten:
Wer hat am Samstag, 17.07.2021, zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr, im Bereich Maximilianstraße / Herzog-Rudolf-Straße / Stollbergstraße / Karl-Scharnagl-Ring Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Vor allem die hier mutmaßlich betroffene Frau wird unbedingt gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



 

 

 

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