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21.07.2021, PP München


Pressebericht vom 21.07.2021

1088. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt

1089. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrradfahrer; eine Person schwer verletzt – Obergiesing

1090. Verkehrsunfall zwischen mehreren Pkws aufgrund akuter Erkrankung eines Pkw-Fahrers – Neuaubing

1091. Verkehrsunfallflucht und vorsätzliche Körperverletzung nach Streit zwischen zwei Verkehrsteilnehmern – Schwabing

1092. Versuchtes Tötungsdelikt – Au

1093. Schwertransport fährt durch München




1088. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt
Am Sonntag, 11.07.2021, zwischen 00:00 Uhr und 01:00 Uhr, befanden sich drei Personen, eine 19-Jährige und eine 22-Jährige (jeweils mit Wohnsitz in München) und ein 22-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München, nach ihren Angaben im Bereich des U-Bahnhofes Odeonsplatz auf dem Bahnsteig. Eine der beiden Frauen trug ein T-Shirt in den Farben des Regenbogens.

In dem genannten Zeitraum wurden die drei Personen durch eine Gruppe Jugendliche umzingelt (ca. acht bis neun Personen). Eine Person aus der Jugendgruppe äußerte den drei Personen gegenüber eine LGBT-feindliche Aussage. Durch eine andere Person aus der Jugendgruppe wurde eine der beiden Frauen dazu aufgefordert, ihr T-Shirt auszuziehen. Schließlich wurde der 22-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München durch einen weiteren Tatverdächtigen aus der Jugendgruppe auch in LGBT-feindlicher Art und Weise verbal beleidigt und am Gesäß angefasst.

Die drei Geschädigten erstatteten drei Tage später eine Anzeige auf einer Polizeiinspektion.

Das Kommissariat 44 (politisch motivierte Kriminalität) ermittelt nun wegen des Verdachts einer Volksverhetzung, sexuellen Belästigung, Bedrohung und Beleidigung.

Personenbeschreibung:
8 bis 9 Personen, 15 bis 20 Jahre alt, südosteuropäische Erscheinung, sprachen Deutsch und untereinander auch in ausländischer Sprache

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des U-Bahnhofes Odeonsplatz auf dem Bahnsteig Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1089. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrradfahrer; eine Person schwer verletzt – Obergiesing
Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 14:00 Uhr, fuhr ein 75-jähriger Rentner aus München mit einem BMW Pkw auf der St.-Martin-Straße. An der Einmündung zur Hohenwaldeckstraße wollte der 75-Jährige nach den ersten Ermittlungen nach links abbiegen.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 71-jähriger Rentner aus München mit einem Pedelec auf dem Radweg der St.-Martin-Straße. An der Einmündung St.-Martin-Straße/ Hohenwaldeckstraße wollte der 71-Jährige geradeaus weiterfahren.

Beim Abbiegen nach links stieß der 75-jährige Pkw-Fahrer mit dem 71-jährigen Radfahrer zusammen. Dieser wurde durch den Anstoß auf die Fahrbahn geschleudert.

Der 71-Jährige wurde durch den Verkehrsunfall schwer verletzt (Verletzungen am Kopf und an den Extremitäten) und wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 71-Jährige trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm.

Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, können durch diesen Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Deshalb empfiehlt die Münchner Polizei allen Fahrradfahrern entsprechende Helme zu tragen.

Der 75-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Während der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.


1090. Verkehrsunfall zwischen mehreren Pkws aufgrund akuter Erkrankung eines Pkw-Fahrers – Neuaubing
Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 13:00 Uhr, fuhr ein 68-jähriger Münchner mit einem VW Pkw auf der Reichenaustraße stadtauswärts. Aufgrund einer akuten Erkrankung wurde der 68-Jährige nach den ersten Ermittlungen während der Fahrt bewusstlos und verlor die Kontrolle über den Pkw.

Der Münchner kam während der Fahrt zunächst nach links von der Fahrbahn ab und stieß mit der linken Seite seines Pkws gegen die Fahrerseite eines geparkten BMW Pkw und im weiteren Verlauf gegen die linke Seite eines geparkten Opel Pkw. Beide Fahrzeuge waren am rechten Fahrbahnrand der Reichenaustraße ordnungsgemäß geparkt.

Im Anschluss beschleunigte der Pkw des 68-Jährigen und fuhr auf die Einmündung zur Mainaustraße zu. Diese überquerte er geradeaus und stieß auf der gegenüberliegenden Seite gegen einen geparkten Kraftomnibus.

Aufgrund der erlittenen Erkrankung musste der 68-Jährige reanimiert werden. Dies erfolgte zunächst durch das rasche Einschreiten beherzter Ersthelfer und wurde durch den hinzugerufenen Notarzt fortgesetzt, so dass der 68-Jährige in ein Krankenhaus transportiert werden konnte.
Durch den Unfall erlitt der 68-Jährige lediglich leichte Verletzungen.

Am Pkw des Münchners entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die anderen beteiligten Fahrzeuge wurden jeweils schwer beschädigt. Der Gesamtschaden wurde auf über 100.000 Euro geschätzt.

Während der Versorgung des 68-Jährigen durch die eingesetzten Rettungskräfte und zur Durchführung der Unfallaufnahme musste der Unfallort für die Dauer von eineinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Da auch Buslinien der MVG betroffen waren, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


1091. Verkehrsunfallflucht und vorsätzliche Körperverletzung nach Streit zwischen zwei Verkehrsteilnehmern – Schwabing
Am Dienstag, 20.07.2021, gegen 12:00 Uhr, befuhr ein 60-Jähriger mit Wohnsitz in München als Fahrer eines Pkw Mercedes-Benz die Bonner Straße in nördliche Richtung. An der Einmündung zum Kölner Platz hielt er nach den ersten Ermittlungen bei Rotlicht als erstes Fahrzeug an der Haltelinie an. Direkt hinter ihm hielt ein 62-Jähriger mit Wohnsitz in München als Fahrer eines Pkw VW an.

Als die Ampel Grünlicht anzeigte, fuhr der 60-Jährige aus bislang unbekannten Gründen nicht los, weshalb der 62-Jährige mittels Hubzeichen versuchte, ihn auf das Grünlicht hinzuweisen.

Daraufhin verließ der 60-Jährige seinen Mercedes-Benz und stellte den 62-Jährigen zur Rede. Nach kurzer verbaler Auseinandersetzung setzte der VW-Fahrer seine Fahrt fort und touchierte beim Vorbeifahren den Außenspiegel des Mercedes-Benz, sowie die Körperseite des 60-Jährigen, wodurch dieser auf die Fahrbahn stürzte. Anschließend setzte der VW-Fahrer seine Fahrt in Richtung Parzivalstraße fort, ohne stehen zu bleiben. Der 60-Jährige konnte den VW-Fahrer nach einer kurzen Verfolgungsfahrt auf Höhe des Kreuzungsbereiches Parzivalplatz/Leopoldstraße anzutreffen. Indem er seinen Pkw vor den VW rangierte, konnte er diesen an seiner Weiterfahrt hindern.

Der 60-Jährige verlies seinen Mercedes-Benz und trat an die geöffnete Seitenscheibe des VWs heran und schlug dem 62-Jährigen unvermittelt mehrmals ins Gesicht.

Durch das Beherzte Eingreifen eines Passanten, sowie eines Polizeibeamten der örtlichen Polizeiinspektion, der vor Ort war, konnten weitere Tätlichkeiten sofort unterbunden werden.

Beide Beteiligte wurden durch die Ereignisse leicht verletzt und durch einen Rettungswagen vor Ort versorgt.
Am Pkw VW entstand ein leichter Sachschaden, etwa im mittleren dreistelligen Bereich.

Durch die Verkehrsunfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei. Der 62-Jährige wurde wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort und einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt. Der 60-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung.


1092. Versuchtes Tötungsdelikt – Au
In der Nacht von Sonntag, 18.07.2021, auf Montag, 19.07.2021, kam es kurz nach Mitternacht an der Reichenbachbrücke zu einer länger andauernden und wiederholt durchgeführten körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 20-Jährigen (ohne festen Wohnsitz in Deutschland und mit Staatsangehörigkeit von Sierra Leone) und einem 23-Jährigen mit Wohnsitz in München.

Gegen 00:45 Uhr wurde das spätere Opfer, ein 29-Jähriger mit Wohnsitz in München, auf die erneut aufkeimende Auseinandersetzung der beiden Personen aufmerksam und stellte sich zwischen die Kontrahenten.

In dieser Situation schlug der 20-jährige Beschuldigte eine Glasflasche ab und stach mit dem Flaschenrest auf das Opfer ein.

Eine zufällig hinzukommende Polizeistreife wurde durch Passanten auf den Vorfall aufmerksam gemacht. Dem 20-jährigen Angreifer gelang zunächst die Flucht, er konnte jedoch im Zuge der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen wenige Stunden später in München festgenommen werden.

Die zuständige Ermittlungsrichterin erließ auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I im Laufe des Dienstags, 20.07.2021, Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Der Geschädigte erlitt eine Schnittverletzung am Hals und wurde durch den Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Nach ärztlicher Versorgung konnte er dieses jedoch bereits am Montag, 19.07.2021, wieder verlassen.

Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags werden durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München geführt.


1093. Schwertransport fährt durch München
Am Wochenende vom Freitag, 23.07.2021 bis Sonntag, 25.07.2021, findet auf folgender Fahrtstrecke ein übergroßer Schwertransport durch München statt:

Ingolstädter Straße (Neuherberg) stadteinwärts – Heidemannstraße – Lilienthalallee – Frankfurter Ring – Ingolstädter Straße – Leopoldstraße – Ludwigstraße – Odeonsplatz – Brienner Straße – Maximiliansplatz – Lenbachplatz – Karlsplatz – Sonnenstraße – Schwanthaler Straße – Bavaria Ring – Theresienhöhe – Radlkoferstraße – Pfeuferstraße – Plinganserstraße – Brudermühlstraße – Schäftlarnstraße

Entlang der Fahrstrecke müssen mit entsprechenden mobilen Verkehrszeichen zahlreiche Haltverbotszonen eingerichtet werden, damit der Transport durchgeführt werden kann. Die Münchner Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auf diese Bereiche zu achten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig aus den Haltverbotsbereichen zu entfernen.

Fahrzeuge, die in den Haltverbotszonen stehen, werden abgeschleppt.

 

 

 

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